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Zusatzdungeons sind optionale Dungeons, die seit Tales of Eternia regelmäßig in den Spielen der Tales of-Reihe erscheinen. Oft enthalten sie die stärksten Bossgegner oder solche, die stärker sind als der Endgegner der Handlung, oder sie stehen mit verfluchten oder übermächtigen Waffen in Verbindung, die durch Beenden des Dungeons entsiegelt und für die Helden nutzbar werden. Üblicherweise sind sie erst nach dem ersten Beenden der Haupthandlung betretbar.

Tales of SymphoniaBearbeiten

In Tales of Symphonia offenbart sich Niflheim als das Zusatzdungeon. Die Helden werden aber nur einen kurzen Blick in die Welt der Dämonen werfen, indem sie über ein verfluchtes Buch in der Bibliothek von Sybak dorthin gelangen. Das Buch, das ein durch einen Exsphere versiegelte Portal nach Niflheim ist, ist dort aufzufinden, sobald die Helden in Vinheim den "Gesegneten Stein" gefunden und in Heimdall von einer Elfe in der Nähe der zerstörten Windmühle von dem Buch erfahren haben. Die Helden werden darum gebeten, das Buch zu verbrennen, wenn sie die Möglichkeit dazu sehen. Ursprünglich ist das Buch von Mithos Yggdrasill versiegelt worden, der seine Erinnerung darin zurückließ, um es zu schützen, bis der Gesegnete Stein in den Gewässern von Ymir genug heilige Energie zum Verbrennen des Buchs aufgesogen haben würde.

In der originalen Nintendo GameCube-Fassung ist der Endgegner des Dungeons der Schlagpanzer, und der Hintergrund von Mithos wird auch in keiner Weise beleuchtet. Erst in der späteren Chronicles-Fassung, wo "Mithos, der Held", "Kratos, der Held" und "Yuan, der Held" die letzten Endgegner des Dungeons sind, wird der gesamte Hintergrund des Buches offenbart.

Tales of EterniaBearbeiten

In Tales of Eternia ist Nereid's Labyrinth betretbar, sobald das Spiel einmal durchgespielt wurde. Da ein erneuter Start vom letzten Speicherpunkt aus in Tales of Eternia noch nicht möglich ist, muss das Spiel bis hin zur Orbus Barrier ein zweites Mal gespielt werden, um Nereid's Labyrinth betreten zu können. Um es zu finden, muss die Orbus Barrier von Celestia aus betreten werden.

Nereid's Labyrinth wird bei jedem Betreten neu generiert und es muss mit jeder Figur gekämpft werden, weil auf einer Etage nur jeweils ein Charakter genutzt werden kann, der danach bis zur letzten Stufe nicht mehr nutzbar ist. Auf der letzten Ebene wartet Regulus, dessen Kampftechniken Farah Oersted erlernt hatte. Es hieß, dass der Held sich für das Wohl der Welt geopfert hatte, und hier wird offenbart, dass er in der Tat als Wirt von Nereid diente, wodurch er eventuell ein schlimmeres Schicksal in seiner Heimat verhinderte.

Tales of VesperiaBearbeiten

In Tales of Vesperia erscheint das Labyrinth der Erinnerungen in einem Gebirgspass im zentralen Bereich von Yurzorea, nachdem mehrere Gespräche mit Sordeth geführt wurden. Im Labyrinth der Erinnerungen wartet ein Gastauftritt auf die Helden, der schließlich auch im Kolosseum von Nordopolica angetroffen werden kann. Um zu ihm zu kommen, müssen die Helden aber zunächst fünfzehn Falschgald zusammensammeln, um die Eintrittsgebühr zahlen zu können.

Während ihrer Reise durch das Labyrinth der Erinnerungen kommen die Helden an bekannten Dungeons des Spiels vorbei und kämpfen sowohl gegen kleinere Gegner als auch gegen Bossgegner. Es müssen alle Gegner eines Bereichs besiegt werden, ehe ein Tor zum nächsten Bereich erscheint. Das Labyrinth der Erinnerungen ist nicht zufällig aufgebaut, sondern folgt einem festen Aufbau.

Tales of Symphonia: Dawn of the New WorldBearbeiten

In Tales of Symphonia: Dawn of the New World erscheint Gladsheim automatisch auf der Weltkarte und in der Liste der Gebiete, wenn das letzte Kapitel in einem zweiten Spieldurchlauf erreicht wurde. Der Zugang zu Gladsheim scheint einer zu sein, der dem Tor der Welten ähnelt. In Gladsheim sind eigene Monster zu empfehlen, da die Helden aus Tales of Symphonia nicht über das Level 50 hinauskommen. Der letzte Bossgegner ist "Albo-Atrum".

Tales of the AbyssBearbeiten

In Tales of the Abyss ist das Abyss Replica Lab eine geheime Forschungseinrichtung in der Ortion Cavern, in der Dist Replicas erschaffen hat und in der alle von ihm erschaffenen Replicas, mit Ausnahme von Aschs, beherbergt werden. Sie kann ab dem zweiten Spieldurchgang betreten werden, wenn man mit Shiba in Sheridan über die hohe Anzahl an Replicas in der Höhle gesprochen hat. Am Ende der Höhle bewacht "Replicantis" das eigentliche Labor.

Tales of Graces fBearbeiten

In Tales of Graces f ist das Zusatzdungeon der Zhonenkäfig, der ein Labyrinth auf Foselos ist. Ursprünglich ist Foselos ein durch Solomus gesteuertes Verteidigungssystem von Ephinea. Solomus' Programm ist jedoch defekt, sodass er eine Rettung Ephineas mit der Gleichsetzung der Abschlachtung von Menschen und Tieren gleichsetzt, damit Lambda nicht an deren Eleth gelangen kann. Von hier aus steuert Solomus zudem die Chroma-Drachen und die Valkines-Cryas sowie die "Aquasphäre", die Ephinea umgibt.

Solomus stellte sich aus diversen Kriegern eine Gruppe zusammen, mit der er Ephinea retten will. Diese Gruppe nennt sich die Terma-Zehn und besteht aus neun Kriegern mit Solomus selbst als zehntem Mitglied. Die Helden gelangen hierher, wenn sie nach einem durchgespielten Spielstand zum letzten Speicherpunkt zurückkehren und eine Plauderei sie nach Lhant schickt, wo sie Zeugen davon werden, wie Frederic Barnes nach Foselos entführt wird.

Tales of XilliaBearbeiten

In Tales of Xillia erscheint Magnus Zero im Fezebel-Moor, nachdem die Helden der Geschichte des alten Mannes am Sapstrath-Seehafen gelauscht und die Teufelswaffen gesammelt haben. Sie erhalten dann den "Goldenen Schlüssel", jedoch erst, wenn das Spiel einmal durchgespielt worden ist und man dann zum letzten Speicherpunkt zurückkehrt.

Mit dem Goldenen Schlüssel gelangen die Helden nach Magnus Zero, wo sie sich durch eine Reihe von bereits bekannten Gebieten gegen kleinere Monster durchkämpfen, bis sie auf den Goldmagierritter treffen. Dieser ist der Ursprung der Liliumkugeln, die die Helden besitzen, und beherrscht dieselben Kampfsstile wie die Helden.

Tales of Xillia 2Bearbeiten

In Tales of Xillia 2 wird die Illusionäre Dunkelheit von Shadow in Drellin erschaffen, um die Helden zu prüfen, ob sie stark genug sind, Origins Prüfung zu bestehen. Die Beziehungen von Ludger Kresnik zu den anderen Figuren ist besonders wichtig, um das Dungeon betreten zu können, da nur jene mit ihm aufbrechen können, die eine Zuneigung von acht Herzen oder mehr zu ihm aufweisen können. Auch können einem Helden die "Schattenbänder" angelegt werden, die man automatisch beim Durchspielen erhält. Dadurch verfällt die Voraussetzung der acht Herzen.

Freigeschaltet wird die Illusionäre Dunkelheit durch eine Plauderei, die aktiviert werden kann, wenn das Spiel einmal durchgespielt wurde und man dann wieder beim letzten Speicherpunkt startet. Die Plauderei leitet die Helden nach Trigleph zur Spirius AG, wo die Helden Vera und Nova begegnen, die sie wiederum nach Drellin schicken.

Tales of Hearts RBearbeiten

In Tales of Hearts R verbindet das Dreifache Tor mindestens drei verschiedene Welten, von denen eine Organica ist. Bevor das Dreifache Tor selbst betreten werden kann, müssen jedoch zwei Seiteneingänge in der Schehera-Wüste und der Anders-Mine betreten und geschafft werden. Hier wartet Faldealmeus, der Wächter des Tors zu den anderen Welten. Wird Faldealmeus besiegt, wird hierdurch eine zusätzliche Endszene für Gall Gruner freigeschaltet.

Tales of ZestiriaBearbeiten

In Tales of Zestiria gilt die Hexeninsel als Drachennest, wo acht Drachen gefangen gehalten wurden. Sie wurden nicht getötet, um ihre Bosheit zu horten und sie in die Welt zu verteilen. Der Zugang zur Hexeninsel ist ein "Teleportationstor" aus der Ära der Götter, das beim erneuten Laden eines durchgespielten Spielstandes vor dem Eingang zum Endboss erscheint.

Tales of BerseriaBearbeiten

In Tales of Berseria sind die Himmelsteppen ein geheimnisvoller Ort, der über den Berg Killaraus erreicht werden kann. Am Ende des Dungeons erwartet die Helden dieses Mal die "Heiße-Quellen-Szene", was diese das erste Mal mit dem Zusatzdungeon verbindet.

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