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YggdrasilSprössling.png

Der noch namenlose Sprössling am Ende von Tales of Symphonia

Weltenbäume sind Bäume, die eine Energiequelle, bisher ausschließlich Mana, produzieren und damit ihre jeweilige Welt am Leben erhalten. Bisher erschienen sie in Tales of Symphonia, Tales of Phantasia, Tales of the World: Radiant Mythology und Tales of Symphonia: Dawn of the New World.

GrundlegendesBearbeiten

Weltenbäume produzieren Mana für die Welt, in der sie verpflanzt sind. Sie sind dazu imstande, einen Keim zu entwickeln, der dann in eine andere Welt gepflanzt werden kann, oder sie selbst können umgepflanzt werden. Die meisten Weltenbäume besitzen Baumgeister, die als ihre Wächter agieren und den Fluss des Mana kontrollieren können, es gibt aber auch welche, die keinen solchen Schützer haben. Da Weltenbäume Mana ausstoßen, können sie direkt oder indirekt Leben erschaffen.

Ist ein Weltenbaum noch nicht ausgewachsen, produziert er zwar Mana, ist aber verletzlich und kann leicht vernichtet werden. Solange der Weltenbaum jedoch einen Namen besitzt, der weitestgehend unbekannt ist, kann er von seinem Baumgeist vor äußerlichen Einflüssen geschützt werden.

Bekannte WeltenbäumeBearbeiten

Kharlan-BaumBearbeiten

Dieser Baum erscheint in Tales of Symphonia.

Auch als Göttlicher Baum bezeichnet, war dieser Baum der Ursprung des ersten Mana in Aseria und damit Erschaffer des Lebens auf diesem Planeten. Er kam mit den Elfen nach Aseria, indem diese ihn von Derris-Kharlan hinüberbrachten. Zeitgleich ließen sie einen Keim von ihm auf Derris-Kharlan zurück, damit der Komet nicht sterben würde, und viele der Elfen siedelten nach Aseria rüber.

Kharlan-Baum.png

Der Kharlan-Baum wütet

Der Kharlan-Baum starb im Alten Krieg, der tausend Jahre ging, weil die Menschen mit Magitechnologie einen Weg entdeckten, auch ohne Elfenblut Magie anzuwenden. Doch Magitechnologie verbrauchte mehr Mana als der Baum produzieren konnte. Er vertrocknete und starb. Alles, was er zurückließ, war ein einzelner Mana-Keim, den der Held Mithos Yggdrasill erfolgreich bergen konnte. Darin erhielt er die Seele seiner toten Schwester Martel Yggdrasill am Leben. Er bewahrte den Keim zwischen den Mana-Konnexen auf, die Sylvarant und Tethe'alla miteinander verbanden.

Zwischen dem Keim und Martels Seele kann eine Wechselwirkung entstehen: wenn der Keim austreibt, wird er Martels Seele verschlingen und sie wird endgültig sterben. Wenn Martel wiedergeboren wird, wird sie das letzte Mana des Keims absorbieren und er wird sterben.

Während des Spielverlaufs von Tales of Symphonia werden die Mana-Konnexe gelöst, indem die Helden Pakte mit den acht Elementargeistern schließen. Die Mana-Konnexe hatten den Keim zuvor am Wachsen gehindert. Nun wuchs er mit einem Mal zu voller Größe heran und erschien als wütender Baum in Sylvarant, weil der Keim zu diesem Zeitpunkt von den Elementargeistern Richtung Sylvarant geholt worden war. Seine Wurzeln, die nach Halt in der Welt suchten, zerstörten ganze Landstriche. Die Helden geboten ihm Einhalt, indem Sheena Fujibayashi die Kraft der Tethe'alla-Elementargeister in der Mana-Kanone sammelte und den Baum damit beschoss. Damit starb der Kharlan-Baum endgültig und ließ nichts weiter als seinen Keim und einige Wurzeln zurück.

YggdrasillBearbeiten

Dieser Baum entsteht im Epilog von Tales of Symphonia und spielt in Tales of Symphonia: Dawn of the New World und Tales of Phantasia eine große Rolle.

Aus dem Keim, den die Helden im Epilog von Tales of Symphonia schließlich pflanzten, entstand ein neuer Sprössling. Der neue Baumgeist erlaubte Lloyd Irving, dem Baum einen Namen zu geben, den man weder in Tales of Symphonia noch in Tales of Symphonia: Dawn of the New World erfährt, sehr wohl aber in Tales of Phantasia. Hierbei wird deutlich, dass Lloyd ihn nach Mithos und Martel benannt hat, weil er glaubt, dass die beiden der Baum selbst geworden sind.

Zu dieser Zeit kennen lediglich die acht Helden der Welterneuerung sowie Yuan Ka-Fai und der Baumgeist den Namen des Baums, weil dieser noch jung ist und schutzlos wäre, wäre sein Name bekannt. Nach den Worten des Baumgeistes wird dieser Baum solange beschützt, wie die Menschen ihm Liebe und Zuneigung entgegenbringen.

Yggdrasills Mana fließt zwar noch in die Welt und ermöglicht damit Magie, aber etwa tausend Jahre nach Tales of Symphonia: Dawn of the New World benötigt kein Leben, von Elementargeistern abgesehen, Mana mehr zum Existieren. Es war Ratatosk, der das Gesetz der Natur auf diese Weise umschrieb, damit das Mana von Yggdrasill schließlich in das Tor zu Niflheim geleitet werden kann, um es verschlossen zu halten. Solange hält Ratatosk selbst es verschlossen.

Viel später, zu Zeiten von Tales of Phantasia, ist Yggdrasill zu stattlicher Größe herangewachsen. So zu sehen ist er jedoch erst in der Vergangenheitsperiode, denn innerhalb der hundert Jahre zwischen dieser und der Gegenwart vertrocknete der Baum wegen der neu entdeckten Magitechnologie.

Indem sie mithilfe des Horn des Einhorns einen Heilzauber auf ihn spricht, rettet Mint Adenade Yggdrasill in der Vergangenheit das Leben, sodass er auch in der Gegenwart und der Zukunft, in die sie zurückkehren, wieder sprießt. Doch sie erfährt auch, dass der Weltenbaum von Derris-Kharlan (der von den Elfen aus einem Mana-Keim des Kharlan-Baumes gezogen wurde) ebenfalls verstorben war. Um Derris-Kharlan zu retten, entnimmt Mint Yggdrasill einen Mana-Keim und lässt ihn von Martel zu dem Kometen bringen.

Weltenbaum (Derris-Kharlan)Bearbeiten

Wie von Yuan in Tales of Symphonia: Dawn of the New World bestätigt wird, besitzt Derris-Kharlan ebenfalls einen Baum und einen Geist. Beide bleiben namentlich unbekannt. Ursprünglich war der Kharlan-Baum der Weltenbaum Derris-Kharlans gewesen, bis er durch einen Keim ersetzt wurde, den er selbst erschaffen hatte, nachdem die Elfen ihn nach Aseria verpflanzt hatten.

Aus ungeklärten Ursachen verstirbt der Weltenbaum zur Zeiten von Tales of Phantasia, sodass Dhaos gezwungen ist, nach Aseria zu reisen und vom dortigen Weltenbaum einen Mana-Keim zu bekommen. Schließlich erhält Derris-Kharlan einen Mana-Keim von Yggdrasill, nachdem Dhaos die Helden über die Situation seiner Heimat aufgeklärt hatte und Mint Adenade sich nach seinem Tod entschieden hatte, einen Mana-Keim aus Yggadrill zu gewinnen und ihn nach Derris-Kharlan zu senden.

Weltenbäume (Radiant Mythology)Bearbeiten

Die namenlosen Weltenbäume, die in Tales of the World: Radiant Mythology erscheinen, erfüllen dieselben Aufgaben, die vorig genannt wurden auch: sie erfüllen ihre Welt mit Mana und sind damit die Grundlage des Lebens. Diese Weltenbäume besitzen keine Baumgeister, die sie schützen, aber Descenders, die sie selbst erschaffen und in die Welt hinausschicken, um diese zu beschützen.

BaumgeisterBearbeiten

RatatoskBearbeiten

RatatoskVorspann.png

Baumgeist Ratatosk

Ratatosk ist der Baumgeist des Kharlan-Baumes und existierte bereits, bevor Aseria überhaupt von Leben erfüllt war. Er siedelte gemeinsam mit den anderen Beschwörungsgeistern nach Aseria über, als sein Baum verpflanzt wurde. Seine Aufgabe ist es, das Mana zu regulieren und den Baum zu schützen. Nachdem dieser jedoch aufgrund der Unmengen an Mana, die im Krieg verbraucht wurden, verwitterte, fiel Ratatosk in einen tiefen Schlaf. Als aus dem Mana-Keim ein neuer Baum entstand, erwachte er wieder. Jedoch hatte er nun keine Aufgabe mehr, da seine Stelle als Baumgeist besetzt war. Deshalb verschließt er nun das Tor nach Nilfheim, bis der neue Baum groß genug ist, sodass er nicht mehr verletzlich ist und viel Mana produzieren kann.

MartelBearbeiten

Martel ist der Baumgeist von Yggdrasill. Sie wurde geboren, indem die Seelen all jener, die für den Glauben an die Göttin Martel starben, in den Körper Tabatha einflossen. In ihr ruhen mitunter auch die Seelen von Martel und Mithos Yggdrasill selbst. Lloyd ist von Martel gesegnet, weil er der Namensgeber des neuen Baumes ist. Damit ist er mitunter vor Ratatosks Einflüssen geschützt, da die Kräfte zweier Baumgeister aufeinander treffen, und kann damit beispielsweise die Centurio-Kerne berühren, ohne nach einer Weile dem Wahnsinn zu verfallen.

BaumgeistMartel.png

Baumgeist Martel

Auch Jahrtausende später zur Zeit von Tales of Phantasia existiert Martel noch und beschützt den Baum. Der Glaube an die Göttin Martel, hier die Göttin der Erde, ist jedoch stark geschwächt und der Baum selbst scheint fast vergessen zu sein. Doch selbst mit Martels Hilfe droht auch dieser Baum angesichts der Unmengen an Mana, die die Menschen verbrauchen, zu sterben.

Zu dieser Zeit ist der Tod des Baumes für Menschen, Elfen, Halbelfen und anderes Leben nicht mehr drastisch, da das Land und die Lebewesen von Mana unabhängig sind. Beschwörungsgeister allerdings würde nicht mehr existieren, da sie Leben aus purem Mana sind. Damit würden auch die Baumgeister verschwinden und zudem die Magie. In der Gegenwart von Tales of Phantasia ist Letztere nicht einmal mehr bekannt, weil sie bereits "ausgestorben" ist.

TriviaBearbeiten

  • Yggdrasill, auch "Yggdrasil" geschrieben, ist der Name des Weltenbaums in der nordischen Mythologie, dessen Äste sich über die neun Welten legen. An dessen Wurzeln knabbert ein Drache und in seinen Wipfeln sitzt ein Adler: Ein Eichhörnchen namens "Ratatoskr" vermittelt zwischen den beiden.
  • In dem nicht in Europa erschienenen Spin-Off "Tales of VS." heißt der Weltenbaum, ebenso wie in Tales of Symphonia und Tales of Phantasia, Yggdrasill und der Baumgeist Martel.
  • In dem Nintendo Wii-Spiel "Go Vacation" von Namco Bandai gibt es eine direkte Anspielung auf den Weltenbaum Yggdrasill. Im Stadtresort heißt nämlich das Hotel "Yggdrasill-Grandhotel".
  • In einem humorvollen Kurzcomic aus dem Manga von Tales of Symphonia wollte Lloyd den Weltenbaum Yggdrasill "Gonzales" nennen.
  • Der Name des Geistes des Weltenbaumes von Derris-Kharlan ist "Norn". Norn selber findet einen Auftritt in "Tales of Phantasia: Narikiri Dungeon" sowie in dessen Remake "Tales of Phantasia: Narikiri Dungeon X", die beide nicht in Europa erschienen sind.

GalerieBearbeiten

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