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Die Valentin-Kirche ist eine Organisation aus Tales of Hearts R.

GrundlegendesBearbeiten

Der Glaube der Valentin-Kirche ist eine Staatsreligion und trägt den Namen Valentinismus, der auch als Lithianischer Glaube bezeichnet wird. Sie glauben daran, dass ihre Gebete, die sie dem Geflügelten Wal entgegenbringen, von diesem zur Göttin im "Dornenwald" gebracht wird.
Abseits dieses Glaubens werden kaum andere Religionen geduldet, was bei einigen Bürgern zu Missmut führt.

Der Hauptsitz befindet sich in Prinseur und jeder Angriff auf die Stadt wird als Hochverrat an der Religion angesehen.

Ihr grundlegendes Dogma ist die Versöhnung mit allen Mitmenschen. Dennoch besitzt die Kirche eine eigene Armee, die Kristallritter.

KristallritterBearbeiten

Die Kristallritter sind Heiler und Kämpfer, die im Dienste der Kirche handeln und ihr angehören. Sie verwenden Somas, die von der Kirche gefertigt, gesegnet und mit Zauber-Artes versehen wurden. Als der Krieg der Vereinigung stattfand und Zirconia Tourmaline besiegt war, blieben viele Soldaten, die den Kampf gegen Zirconia unterstützt hatten, bei Labrodor Akerman und gründeten unter seinem Befehl die Kristallritter.

Ihr Aufgabe besteht neben dem Schutz des Volkes auch in der Bekämpfung von Despir. Da fast alle Somas im Besitz der Ritter sind und diese der Meinung sind, dass Leute, die den Umgang damit nicht von der Kirche lernen, unfähig sind, halten sie nicht viel von den Somatikern außerhalb der Kirche – und sie jagen die Besitzer der Somas teilweise sogar.

Seit der Gründung des Maximus-Imperiums streiten sich die Kirstallritter mit der Kaiserlichen Armee darum, wer den Schutz der Kaiserin gewährleisten muss und wer zur Vereinigung der Welt mehr beigetragen hat. Diese Streitigkeiten herrschen auch zu Beginn des Spiels.

GeschichteBearbeiten

Der Krieg der Vereinigung & GründungBearbeiten

Als der Krieg der Vereinigung siebzehn Jahre vor Beginn des Spiels stattfand, versammelte Iola Hearts einige Kämpfer um sich, die den in ihren Augen wahnsinnig gewordenen Kaiser Tourmaline aufhalten sollten. Dieser versuchte, die gesamte Welt unter sich zu vereinen und zerstörte dabei einige Dörfer und Städte und tötete Tausende. Dabei erhielt sie vor allem Unterstützung von den Somatikern, die das Böse im Herzen des Kaisers erkennen konnten.

Iola erzählte den Menschen von der Frau, die in ihr lebte: Lithia Spodumene. Sie warnte davor, dass Zirconia Tourmaline von einer bösen Macht besessen sei und die Welt unterjochen will, um die Menschen für seine Experimente auszunutzen. Dabei versammelte sie einige treue Gefährten um sich, unter anderem Labrodor Akerman, Kardia Meteor, Sydan Meteor und Zirconias Sohn Tekt Tourmaline, die sich alle ihrem finalen Kampf gegen den Kaiser anschlossen.
Bei diesem entscheidenden Kampf gelang es Zirconia, Iola lebensgefährlich zu verletzen, wobei Lithia sich in die Spiria ihrer ungeborenen Tochter, Kohaku Hearts, flüchten konnte. Da Zirconia daraufhin von der gemeinsamen Macht der Gruppe besiegt wurde, nistete sich Creed in die Spiria von Kardias ungeborenem Kind, Kor Meteor, ein.
Zirconia verschwand nach diesem Aufeinandertreffen spurlos.

Da die Kaiserliche Armee nach dem Verlust ihres Anführers unorganisiert zurückblieb und Iola ihr Soma in Labrodors Hände gegeben hatte, nutzte dieser die Gelegenheit, um die Welt friedlich unter sich zu vereinen und gründete dabei das Maximus-Imperium und die Valentin-Kirche. Während er die Regierung des Imperiums an die neue Kaiserin, Paraiba Tourmaline, abgab, blieb er selbst der Hohepriester der Kirche und verbreitete den Glauben. Aus Dankbarkeit für alles, was er getan hatte, erklärte Paraiba Labrodors Heimatstadt, Prinseur, zum Hauptsitz der Kirche.

Tales of Hearts RBearbeiten

Kor Meteor wird zum ersten Mal mit der Kirche beziehungsweise deren Rittern konfrontiert, als er auf Chalcedony Akerman trifft, der eines von Kohakus Spiria-Fragmenten an sich genommen hat und es nicht herausgeben will. Nachdem sie ihn und seine beiden Begleiter, Peridot Harmotome und Pyrox Ferro wieder einholen konnten, gibt er das Fragment jedoch zurück.

Als die Helden in Straga ankommen, werden sie Zeuge eines Streitgespräches zwischen Grossular und Hohepriester Akerman, woraufhin Kor es damit kommentiert, dass das Volk solchen Streithähnen nicht vertrauen sollte. Als er kurz darauf zu Hohepriester Akerman gebracht und gebeten wird, der Kirche beizutreten und eine friedliche Ära zu wahren, lehnt er das entschieden ab.

Einige Zeit später reist die Gruppe nach Prinseur, um die Kirche vor einem bevorstehenden Angriff der Kaiserlichen Armee zu warnen, doch Labrodor glaubt ihnen zunächst nicht. Erst als die Armee mit mehr als 100.000 Männern vor der Stadt erscheint, erkennt er seinen Fehlern und befiehlt seinen Rittern, die Zivilisten und Stadt zu schützen. Im Kampf wird Labrodor von Grossular schließlich in die Enge getrieben und bittet darum, dass den Zivilisten und Kristallrittern nichts geschieht und Grossular stimmt diesem zu – mit Ausnahme von Chalcedony, der einige Zeit vorher durch das Auslösen des Wut-Fragmentes in ihm die Kaiserin verletzt hatte und sich nun dafür verantworten soll.

Chalcedony kommt dieser Aufforderung zunächst nicht nach, doch findet er bald darauf einen Aufruf der Armee, dass alle gefangenen Ritter exekutiert werden sollen, wenn er sich nicht stellt. Nachdem er diesem Aufruf nachgekommen ist und die Helden ihn wieder aus seiner Lage befreien konnten, bitten die Soldaten der Armee zunächst darum, dass ihrem Kommandanten Grossular nichts geschieht und die beiden Gruppen erkennen, dass eine Allianz angebracht ist.
Nach einem Angriff auf Straga durch Xerome hält Paraiba eine Rede vor ihrem Volk und sorgt dafür, dass Grossular und Labrodor zusammenarbeiten müssen, was dazu führt, dass zwischen den Bewohnern der Stadt eine Soma-Verbindung entstehen kann – dies festigt die Allianz endgültig.

Bekannte MitgliederBearbeiten

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