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Rita Mordio

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Rita Mordio ist ein spielbarer Hauptcharakter aus Tales of Vesperia.

GeschichteBearbeiten

Frühe KindheitBearbeiten

Ritas Eltern sind namentlich nicht bekannt. Ihre Mutter starb so früh, dass sie sich kaum an ihr Gesicht erinnern kann. Ihr Vater hatte die Familie kurz nach ihrer Geburt verlassen. Seit sie zehn Jahre alt ist, lebt sie allein in Aspio und betreibt dort ihre bekannten Forschungen an Blastia. Sie ist auf Blastia in der Magienutzung spezialisiert. Obwohl sich die anderen Forscher Aspios dessen bewusst sind, dass die Forschungen ohne Rita stagnieren, ist sie unter ihren Kollegen als Sonderling bekannt, da sie keinerlei soziales Leben aufgebaut hat. Aufgrund fehlender Eltern und ihrem nicht existenten Interesse, sich Freunde zu machen, fühlt sie sich stark mit ihren Forschungsobjekten, den Blastia, verbunden, und betrachtet diese als Geschwister. Deshalb behandelt sie Blastia wie empfindliche Lebewesen, gibt ihnen Namen und glaubt, dass sie Fürsorge benötigen.

In Tales of Vesperia: The First Strike tritt Rita im Alter von zwölf Jahren auf. Sie befindet sich nicht in Aspio, sondern in einem kleinen Außenlabor in der Nähe von "Shizontania". Rita erzählt von den Aer Krene und erklärt, dass Aer ab einer gewissen Dichte äußerst gefährlich und giftig sein kann. Sie überreicht den Soldaten aus Zaphias ein Blastia, das einen tragbaren Schild erzeugt, der sie eine Weile vor zu viel Aer schützen kann.

Tales of VesperiaBearbeiten

Die Helden begegnen Rita erstmals in Aspio, als sie den Kerndieb Mordio verfolgen und von Ritas Nachnamen zu ihrer Hütte gelockt werden. Sie brechen dort ein und finden die Hütte vermeintlich leer vor, weshalb Yuri Lowell entscheidet, dass er warten wird. Hierbei verhalten er und Karol Capel sich so laut, dass Rita geweckt wird, die unter einem Buchhaufen geschlafen hat. Sie attackiert die Helden mit einem Feuerball, dessen sie sich erwehren können, und wird daraufhin von Yuri mit den Anschuldigungen beworfen, dass sie der Blastia-Dieb wäre, da sie wie der Dieb klein ist, einen Umhang der Magier aus Aspio trug und Mordio hieß. Erzürnt darüber, dass jemand ihren Namen für eine solche Straftat missbraucht, schließt Rita sich den Helden an, die von Flynn Scifo erfahren hat, dass in den Ruinen von Shaikos Diebe aufgetaucht sein sollen. Rita will ihre Unschuld beweisen und begleitet die Helden daher dorthin.

Sie offenbart den Helden den Untergrund der Ruinen von Shaikos, da sich an der Oberfläche niemand befindet. Dort überreicht sie Yuri den Ring des Hexers, der andere Blastia mit Aer aufladen kann. In den Tiefen des Untergrunds begegnen sie einem vermeintlichen Forscher aus Aspio, der eine Reihe von Blastia-Kernen gestohlen hat. Zum Selbstschutz aktiviert er das Blastia "Goliath", da Rita mit einem mächtigen Schlag attackiert und gegen die Wand schleudert. Rita wird schwer verletzt, doch Estellise Sidos Heurassein eilt zu ihr und wendet ihre heilenden Artes auf sie an. Hierbei bemerkt Rita, dass Estelle ihr Bodhia-Blastia nicht benutzt, sondern es nur zur Zierde trägt. Die Helden können Goliath bezwingen und fangen den flüchtigen Kerndieb ein, der ihnen von dem Kunden mit der Narbe und dem einen Auge erzählt, der für Blastia-Kerne gut bezahlt. Rita schlägt den Dieb bewusstlos und lässt ihn später von den Rittern abholen. Nach der Rückkehr nach Aspio schließt Rita sich den Helden an, da sie großes Interesse an Estelle zeigt und sie begleiten möchte.

Bei Ehmead Hill entdecken die Helden ein zerstörtes Blastia, von dem Karol berichtet, dass es von einem Speerkämpfer auf einem Drachen zerstört wurde. Rita begutachtet das Blastia und erkennt daran eine falsche Formel. Sie erregt damit den Unmut der umstehenden kaiserlichen Ritter und erzeugt eine solchen Aufruhr, dass die Helden dazu gezwungen werden, den Umweg durch den Wald von Ehmead Hill zu nehmen.

Rita MordioAnime.png

Rita mit etwa zwölf Jahren in Tales of Vesperia: The First Strike

Als die Helden von der Schwann-Brigade nach Heliord gebracht werden, werden sie dort Zeugen davon, wie das Barriere-Blastia außer Kontrolle gerät. Rita eilt alleine zu ihm, obwohl die Aer in gefährlichen Mengen austritt, und es gelingt ihr, das Blastia wieder unter Kontrolle zu bringen, wobei sie stark erschöpft. Die Helden bringen sie auf ein Zimmer im Gasthaus, wo Estelle sich um sie kümmert. Nachdem Rita wieder erwacht, offenbart sie Estelle in Anwesenheit von Yuri, dass sie nicht mehr so tun muss, als ob sie ihr Blastia benutzt, da sowohl sie als auch Yuri bemerkt haben, dass sie das Blastia nicht benötigt. Am nächsten Tag erhält Rita von Alexei den Befehl, den Wald von Keiv Moc zu erforschen, weil sich die dortige Fauna und Flora ungewöhnlich verhält. Da Rita als Forscherin aus Aspio offiziell dem Kaiserreich dient, darf sie dem Befehl des befehlshabenden Kommandenten nicht widersprechen und muss ihm nachgehen.

Nachdem Rita sich in Dahngrest von den Helden getrennt hat, nachdem Ragou von Yuri getötet worden war, schließt sie sich den Helden in Heliord wieder an, wo sie eine Weile im Ritter-HQ gefangen gehalten worden war.

Zusammen mit Karol und Ba'ul wird Rita schwer verletzt, als die Helden Estelle auf der "Schwerttreppe" von Schloss Zaphias retten wollen und sie durch ihre Kraft, von Alexei freigesetzt, quer über den Kontinent geschleudert werden. Ba'ul entfernt sich daraufhin eine Weile, um sich zu erholen, während Karol und Rita ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen und sich erst eine Weile in Capua Nor auskurieren müssen.

Nachdem es den Helden gelingt, Estelle zu befreien, arbeitet Rita daran, Estelles Formel umzubauen: Damit Estelle für Terca Lumireis ungefährlich wird, bindet sie ihre Kraft an ihre Lebensenergie, inspiriert durch Ravens Herz-Blastia. Rita bittet Estelle daraufhin, sie nicht mehr zu begleiten, damit sie ihre Kraft nicht mehr benutzt, da sie sich damit ihre eigene Lebensenergie nimmt. Estelle verweigert sich dieser Bitte jedoch und schließt sich den Helden wieder an.

Nachdem die Helden Alexei auf Zaude bezwingen konnten und Yuri verschwand, ist Rita eine Weile mit Judith in Zaude und erforscht es. Dort entdecken die beiden die Umwandlungsformel von Zaude, die Lebensenergie gegen Aer eintauscht und damit Zaude betrieb. Diese Formel ist die Grundlage von Judiths Idee, die sie in Ritas spätere Idee einbringt: Rita will mit Estelles Kraft auf die Aer einwirken, damit sie sich gemäß einer anderen Formel neu organisiert. Die anderen Helden werden den Fluss der Aer durch eine solche Umwandlungsformel kontrollieren, indem sie ihr Leben geben, während Rita die Aer in einen Apatheia leitet. Dabei soll Estelle die Formel der Aer neu aufstellen, sodass diese sich materiaisiert, und Rita wird den Vorgang mittendrin stoppen, sodass die Aer den Zustand Mana erreicht. Mana ist Aer, die weder so instabil ist wie Aer noch so stabil wie Materie. Bei diesem Vorgang, den sie erstmals in den Eisklingen von Zopheir ausprobieren, erzeugen die Helden versehentlich ein neues Wesen: Aus dem Apatheia von Belius und dem darin enthaltenen Bewusstsein entsteht ein Elementargeist, den die Helden Undine taufen.

Rita MordioProfil.png

Ritas Statusbild

Durch die spätere Idee, den durch Alexei freigesetzten Adephagos mit der Kraft der Geister anzugreifen, muss Rita ein provisorisches Dein Nomos bauen, da das echte im Besitz von Duke ist. Ritas Dein Nomos, die "Vesperia Nr. 1", kommt bald darauf erstmals zum Einsatz, als die Helden nach Hypionia reisen und dort eine Masse von Monstern vernichten müssen, die Flüchtlinge von Ilyccia angreifen. Die Vesperia Nr. 1 ist dabei ausschließlich von der Kraft der vier Elementargeister gespeist, und Rita behauptet, wenn dies die vielen Monster nicht tötet, können sie den Kampf gegen den Adephagos vergessen. Es gelingt, die Monster damit zu vernichten.

In Nordost-Hypionia erfährt Rita von Witcher, dass die von Duke gehobene Stadt Tarqaron eine ungewöhnliche Formel ausstößt und die Einwohner der umliegenden Siedlungen davon berichten, dass sie sich schwach fühlen. Rita vermutet daraufhin, dass Tarqarons Formel menschliche Lebensenergie aufsaugt und Duke diese auf den Adephagos abfeuern will, wodurch er sowohl den Adephagos vernichten würde als auch die Menschheit, wie es sein Wunsch ist. Sie denkt nun über ihre vorige Idee nach, alle Blastia-Kerne zu Geistern umzuwandeln, und fragt sich, wie dies gelingen soll. Da offenbart Witcher, dass er eine Idee hat, da er Notizen von Alexei besitzt, der ein Blastia-Netzwerk erschaffen hat, das er über ganz Terca Lumireis hinweg errichtet hatte. Rita kommt damit auf die endgültige Idee, alle Blastia-Kerne erfassen zu können: Sie synchronisiert die Vesperia Nr. 1 mit allen Barriere-Blastia und erfasst dadurch alle Blastia innerhalb der Barrieren, die dadurch zu Geistern umgewandelt werden. Mit der Kraft dieser Geister wird die Vesperia Nr. 1 gespeist und soll den Adephagos vernichten können.

Im Abspann wird offenbart, dass Rita weiter Forschungen betreibt und hierbei wohl einen Weg sucht, Mana als effektive Energiequelle zu nutzen, da die Aer nicht mehr in nutzbaren Mengen existiert und Blastia-Körper ohne ihre Kerne nutzlos geworden sind. Sie besucht Estelle mit einem selbsterfundenen Gerät, das einem Jet-Pack ähnelt, und trinkt gemeinsam mit ihr Tee. Wo Rita nach der Zerstörung ihrer Heimat lebt, wird nicht ersichtlich. Nachdem Estelle den anderen Helden in Ritas Abwesenheit offenbart, dass sie nach Halure ziehen will, um dort Schriftstellerin zu werden, erklärt Rita nach ihrer Rückkehr auch, dass sie eine Weile in Halure bleiben möchte, um das hiesige Barriere-Blastia zu erforschen. Unter Umständen leben die beiden zumindest temporär gemeinsam in Halure.

PersönlichkeitBearbeiten

Rita ist zu Beginn eher desinteressiert an den anderen Helden und an einer Freundschaft mit ihnen. Die Ursache dessen ist ihre Einsamkeit, die auf fehlender Familie und fehlenden Freunden beruht. Zuerst begleitet sie die Helden, da sie Interesse an Estelles Kraft als Kind des Vollmonds zeigt. Mit der Zeit lernt sie die anderen zu lieben und offenbart auch, dass sie der Grund sind, aus dem sie ihre vermeintlich krankhafte Liebe zu Blastia nicht mehr in diesem Ausmaß ausleben muss: Zuvor waren die Blastia ein Geschwister-Ersatz für sie gewesen. Als sie ihren Freunden dies offenbart, beruhigt Judith sie damit, dass eine enge Bande zwischen Geschwistern nicht einfach gebrochen ist, nur weil sie einander nicht mehr sehen.

Grundsätzlich ist Rita jedoch recht extrovertiert und lässt vor allem ihrer Wut und ihrem Enthusiasmus freien Lauf. Häufig nutzt sie Karol und Raven als Boxsäcke, um sich abzuregen oder auch nur, wenn die beiden sich ihrer Meinung nach schlecht verhalten. Rita ist sehr von sich und ihren Forschungen überzeugt, was durchaus damit erklärt ist, dass die allgemeinen Forschungen Aspios in ihrer Abwesenheit stark stagnieren. Dennoch wird sie von den anderen Forschern vorrangig wegen ihrer unsozialen Art als Sonderling betrachtet, sie wird aber auch kaum akzeptiert, da sie ein Kind ist.

Laut einer Plauderei liebt Rita Apfelgummis, weil sie besonders süß sind, und tadelt Karol dafür, dass er so viele isst, während sie sich bemüht, sich zurückzuhalten. Die älteren, die daraufhin offenbaren, dass sie Gummis eben weil sie so süß sind nicht mögen, schelten Karol und Rita dafür, dass sie die teuren Süßigkeiten essen, obwohl sie sie nicht brauchen.

KampfstilBearbeiten

Rita ist vorrangig Magierin und beherrscht mächtige Zauber wie Springflut oder Meteoritensturm. Ihre Hauptwaffe im Nahkampf sind ihre Schriftrollen oder Peitschen, ihre Zweitwaffen sind die Bücher. Sie erklärt, dass ihre Waffen Aer leiten, weshalb sie im Nahkampf so effektiv sind. Gerät Rita in das Überlimit, kann sie Zauber bereits ab der ersten Stufe ohne Zeitverzögerung wirken und deshalb durch eine Kette ihrer mächtigsten Magie gewaltigen Schaden anrichten.

TriviaBearbeiten

  • In Ritas Hütte in Aspio kann, kurz nachdem sie der Gruppe beigetreten ist, einer der Schränke untersucht werden. Lediglich Estelle sieht, was darin ist, und gibt sich leicht irritiert darüber, erklärt ihr aber, dass sie es versteht, wenn sie Derartiges besitzt. Der Spieler und die anderen Helden erfahren nie, was sich dort befindet.
  • Nachdem Rita die Notizen von Hermes las, stellt sie die Vermutung auf, dass sie mit seinen Ideen Forschungen an Elementargeistern vollziehen könnte, um Blastia zu erfinden, die ohne Aer funktionieren.
  • Rita spielt während des Handlungsverlauf gern mit den Galdscheinen herum, die die Helden besitzen: Sie schreibt ihren Namen darauf und ermutigt die anderen, das Gald auszugeben, weil sie glaubt, festgestellt zu haben, dass sich das Gesamtgald der Helden verdoppelt hat, sobald ein solcher Schein zu ihr zurückkehrt.
  • Auf der Atherum wird deutlich, dass Rita sich mehr als ihre Freunde vor Geistern fürchtet.
  • Rita liebt Blastia so sehr, dass sie ihnen teilweise Namen gibt. In ihrer Hütte befindet sich ein Blastia, dessen Namen "Victoria" sie offenbart, wenn man es nach den Ereignissen in den Ruinen von Shaikos anspricht. Spricht man das Blastia im Zentrum von Aurnion an, gibt sie ihm den Namen "Maria".
  • Während Rita in Tales of Vesperia: The First Strike bereits von Aer Krene berichtet, erfährt sie im Spiel erstmals von ihnen.
  • Da im Überlimit Zauber nahezu ohne Zeitverzögerung eingesetzt werden können, kürzt Rita die oft ausschweifenden Beschwörungsformeln ihrer höheren Magie, wie zum Beispiel bei Springflut oder Meteoritensturm, mit "Bla bla bla" ab.
  • Laut Karol hat Rita eine ziemlich schlechte Handschrift. Als er das bemerkt, meint Yuri, dass Menschen mit schlechter Handschrift ein gutes Herz haben sollen.
  • In Mantaic kann für Rita die Waffe "Nova" erstanden werden: Diese ist ein Kendama und ist identisch mit der gleichnamigen Startwaffe von Genis Sage aus Tales of Symphonia.
  • Rita spricht im Schlaf und murmelt dabei gelegentlich Zauber, die dann sogar funktionieren können.

CharakterlisteBearbeiten

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