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Der folgende Artikel beinhaltet Informationen, die sowohl in Tales of Zestiria als auch in Tales of Berseria erscheinen. Trotz ihrer geschichtlichen Verwandtschaft unterscheiden sich einige Begriffe. Sofern nicht anders gekennzeichnet, werden im Folgenden die Begriffe aus Tales of Zestiria genutzt.
SoreyCamlann

Soreys Resonanz erscheint als helles Licht

Resonanz ist ein Schlüsselelement aus Tales of Zestiria und Tales of Berseria.

AllgemeinesBearbeiten

Resonanz bezeichnet die Gabe eines nicht spirituellen Wesens, die spirituelle Welt wahrzunehmen. Das normale Resonanzlevel eines Menschen reicht nicht aus, um Seraphim und Hellions sehen zu können. Vereinzelte Menschen besitzen jedoch Resonanz, die ausreicht, um sie zumindest wahrnehmen zu können. Auf diese Weise können etwa Geistergeschichten entstehen, da leicht resonante Menschen mehr wahrnehmen als nicht resonante. Auch Tiere weisen Resonanz auf, die unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

Es wird weniger Resonanz benötigt, um Hellions zu sehen als für Seraphim. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch einen Hellion in seiner wahren Gestalt erkennt, ist dementsprechend höher. Die Sicht eines nicht resonanten Menschen unterscheidet sich stark von denen, die Resonanz aufweisen: Hellions von körperlichen Wesen erscheinen ihnen ungewöhnlich aggressiv, während Seraphim und Drachen in Form von Naturkräften erscheinen oder gar nicht erst wahrgenommen werden. Ein armatisierter Mensch wird in seiner normalen Gestalt erkannt, weist dann aber für nicht resonante Menschen übermenschliche Kräfte auf.

Resonante MenschenBearbeiten

Seit jeher existieren Menschen, die mit hoher Resonanz geboren werden und die Welt daher vollkommen anders sehen als ihre Mitmenschen. Dies führt häufig dazu, dass die resonanten Menschen als Sonderlinge erachtet oder gar als Kinder ausgesetzt werden. Resonante Menschen haben in alten Zeiten oft den Ruf von Rettern, Magiern, Alchemisten, Geistmedien, Betrügern und Beschwörern böser Geister innegehabt. Ihre mögliche Kommunikation mit Seraphim gab ihnen die Chance darauf, sich mit ihnen zu verbünden, um gegen Hellions anzukommen. So entstanden die Exorzisten, ein kleiner Kreis resonanter Menschen, die ihr Leben dem Kampf gegen die Bosheit der Hellions widmen.

Resonanz erhöhenBearbeiten

Die Resonanz ist eine angeborene Gabe, kann aber durch verschiedene Faktoren mehr oder weniger stark beeinflusst werden. Ein grundlegender Faktor ist der Glaube an die spirituelle Welt, denn wer nicht an Seraphim und Hellions glaubt, kann sie auch nicht in ihrer wahren Gestalt wahrnehmen, selbst wenn seine Resonanz eigentlich ausreicht. Ein nicht existenter Glaube ist also eine Blockade für die Resonanz.

Andauernde ErhöhungBearbeiten

Das angeborene Level der Resonanz kann vor allem durch den Einfluss der Seraphim stark beeinflusst werden. In Tales of Zestiria wächst Sorey ausschließlich bei Seraphim auf. Da er aus Camlann stammt, das ausschließlich aus resonanten Menschen besteht, ist davon auszugehen, dass er schon von Geburt an eine hohe Resonanz hatte. Sein Zusammenleben mit den Seraphim erhöhte und festigte sie jedoch, da Sorey die Seraphim damit als normalen Teil der Welt wahrnehmen kann.
Rose hingegen wurde schon als Kleinkind von Dezel begleitet und seit fünf Jahren von ihm insofern bewusst für Mana empfänglich gemacht. Auch ihre Resonanz muss von klein auf hoch gewesen sein, weil sie Dezel damals wahrnehmen konnte. Mit der Zeit hat sie jedoch Angst vor Geistern entwickelt und weigert sich vehement dagegen, an Seraphim zu glauben, weshalb ihre Resonanz blockiert ist.

Eine automatische andauernde Resonanz tritt in Kraft, wenn ein nicht spirituelles Wesen zu einem spirituellen wird, was etwa durch die Hellionisierung geschehen kann. Ein nicht resonanter Mensch ist als Hellion also mit einem Mal dazu imstande, auch Seraphim zu sehen. In Tales of Zestiria ist der Einfluss hiervon etwa in der Vergangenheitssequenz an Prinz Konan zu sehen, der plötzlich hellionisiert ist und dadurch Dezel, Lafarga und Symonne wahrnehmen und mit ihnen reden kann, während Rose verwirrt ist, mit wem er spricht.

Zeitweilige ErhöhungenBearbeiten

Sowohl in Tales of Zestiria als auch in Tales of Berseria werden Pläne durchgeführt, um die Resonanz der gesamten Menschheit zu erhöhen und die Seraphim dadurch für alle sichtbar zu machen. Diese Vorhaben sind nur von vorübergehender Dauer, was sich daraus ergibt, dass die Resonanz wieder fällt, sobald eine Komponente des Plans entfernt wird.

In Tales of Zestiria erfährt Sorey nach seinem Provisorpakt mit Alisha Diphda, dass er ihre niedrige Resonanz mit seiner hohen ausgleichen kann, wofür er jedoch in Kauf nehmen muss, dass seine Sinne geschwächt werden. Somit droht Sorey im Verlauf von Tales of Zestiria die Blindheit, bis der Provisorpakt mit Alisha gebrochen wird. Dieses Wissen nutzt Sorey schließlich für seine Idee, die Resonanz der gesamten Menschheit zu erhöhen: Er will hierfür Maotelus als Träger dienen, der wiederum den Erdenpuls von ganz Klammwald als seinen Träger hat. Dadurch gewinnt Sorey Einfluss auf den gesamten Kontinent und kappt seine Sinne ab, um mit seiner Resonanz die Menschen des Kontinents zu erreichen. So sollen mehr resonante Menschen entstehen, die als Provisoren dienen und das Land läutern können, damit in vielen Jahrhunderten schließlich auch Maotelus selbst geläutert werden kann. Diese Resonanz-Erhöhung würde spätestens dadurch beendet werden, wenn Sorey als Maotelus' Träger wegfällt.

In Tales of Berseria dient das Wissen über Innominat der Abtei dazu, die Resonanz aller Menschen auf Anhieb stufenweise zu erhöhen. Innominats Erwachen lässt die Resonanz der Menschen automatisch heranwachsen, aber die Abtei will mithilfe von zwei Opferungen versuchen, ihm einen Körper zu geben, sodass er kontrolliert geweckt werden kann. Durch das erste Opfer in der Nacht der Dämmerung steigt die Resonanz der Menschen daher nur leicht an, sodass die Menschen fortan in ihrer Gesamtheit dazu imstande sind, Dämonen wahrzunehmen, was weniger Resonanz erfordert. Damit konnte die Abtei die Lüge der Dämonenpest verbreiten.
Durch das zweite Opfer in der Nacht der Offenbarung erhielt Innominat seinen Körper, wurde erweckt und die Resonanz der Menschen stieg auf das Maximum. Damit sind auch Malakhim für sie sichtbar geworden, was die Abtei jedoch nicht für eine Ko-Existenz nutzt, sondern dafür, die Malakhim mithilfe von Innominats willenunterdrückender Fähigkeit zu versklaven. Den Menschen wird vorgelogen, dass Malakhim keinen eigenen Willen hätten und damit nicht mehr als Werkzeuge im Kampf gegen die Dämonen seien.
Diese Steigerung der Resonanz endet im Finale von Tales of Berseria, als Velvet Crowe sich selbst mit Innominat versiegelt und ihn damit von der Welt entfernt.

TriviaBearbeiten

  • Durch Soreys Opfer im Epilog von Tales of Zestiria will er grundlegend das Resonanzlevel bei Menschen herbeirufen, das von den Helden aus Tales of Berseria durch Innominats Versiegelung beendet wurde.