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Niflheim, auch bekannt als die Unterwelt, ist das Zusatzdungeon aus Tales of Symphonia, findet aber auch geschichtliche Erwähnung in Tales of Phantasia und Tales of Symphonia: Dawn of the New World.

Im SpielBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Niflheim erscheint in Tales of Symphonia in Form eines verfluchten Buches. In diesem wurden von Mithos Yggdrasill diverse Dämonen und Dämonenfürsten eingesperrt und schließlich mit einem Exsphere versiegelt. Man sagt, das Buch verfluche jeden, der es besitze.

Das Buch wurde von Mithos vor vielen tausend Jahren erschaffen, um die Dämonenfürsten zu versiegeln. Denn die Dämonenfürsten können lediglich mithilfe des Gesegneten Steins verbrannt und damit vernichtet werden. Diesen Gesegneten Stein mussten die alten Helden jedoch im Ymir-Wald lagern, damit dieser das dortige Wasser absorbieren und an Kraft sammeln konnte. Das dauerte lange Zeit. Solange sollte der Exsphere als provisorisches Siegel dienen.

Weil die alten Helden zu dieser Zeit ihre Körper nicht zurücklassen konnten, ließen sie stattdessen Illusionen ihrer Erinnerungen dort, die schließlich auf ihre zukünftigen Versionen oder andere Helden warten, die den Gesegneten Stein herbeibringen sollen, um das Buch zu verbrennen.

Das Siegel ist, vermutliche wenige hundert Jahre vor der Handlung des Spiels, schwächer geworden. Yggdrasill schickte daraufhin drei der fünf Großfürsten in das Buch, um das Siegel zu stärken: Pronyma, Magnius und Forcystus. Pronyma war zu der Zeit noch nicht die Anführerin der fünf Großfürsten, denn sie erzählt, dass Yggdrasill einen von den dreien zum Anführer ernennen würde, nachdem sie das Siegel verstärkt haben. Sie sind etwas furchtsam, als die Helden ihnen begegnen, weil sie glauben, dass Niflheim sie gefangen hält. Pronyma versucht sie jedoch zu beruhigen, indem sie meint, dass Yggdrasill sie herausholen würde.

Das Buch findet Erwähnung in Tales of Symphonia: Dawn of the New World. Es wird bekannt, dass Alice einen Pakt mit Dämonen geschlossen hat, um Monster beherrschen zu können. Nachdem das Buch verbrannt wurde, wurde der Pakt jedoch aufgelöst.

FreischaltenBearbeiten

Wenn ihr euch in Vinheim, dem letzten Dungeon, befindet, besiegt zunächst den Schattendrachen vor dem Tor und seht euch die Szene danach an. Betretet aber nicht den Teleporter, denn der führt euch schließlich zum finalen Kampf!

Euer erstes Ziel in Vinheim ist nun, den "Stein der Vergangenheit" und den "Stein der Zukunft" zu finden. Geht dafür vom Hauptsaal aus nach rechts, bis ihr auf einen Engel trefft, der sich nicht bewegt, auch wenn er euch sieht. Bekämpft diesen. Es erscheint eine schwarze Truhe im oberen Stockwerk, das ihr über die Treppen im linken Turm erreichen könnt. Darin ist der Stein der Vergangenheit.

Ihr müsst einen weiteren Engel finden, der sich nicht bewegt. Dieser befindet sich in einem der vielen Räume im linken Turm, den eine Wendeltruppe hochführt. Nachdem ihr ihn bezwungen habt, erscheint im selben Raum eine schwarze Kiste, die ihr öffnen sollt. Ihr erhaltet den Stein der Zukunft.

Kehrt mit den Steinen in den Hauptsaal zurück, wo sich die beiden Teleporter links und rechts von der Treppe aktivieren. Es erscheinen vier Kisten, die ihr nun in richtiger Reihenfolge in die Teleporter schieben müsst, um dort eine Brücke zum "Gesegneten Stein" zu bauen und das dortige Siegel zu deaktivieren.

Linker Teleporter Rechter Teleporter
Schwarze Kiste Gelbe Kiste
Dunkelblaue Kiste Grüne Kiste
Rote Kiste Hellblaue Kiste
Violette Kiste (Deaktiviert das Siegel) Weiße Kiste (Deaktiviert das Siegel)

Nun gelangt ihr an den Gesegneten Stein.

Kehrt schließlich nach Heimdall zurück, das bereits in Trümmern liegt. Sprecht in dem Bereich, wo ihr zum Torent-Wald wechseln könnt, mit einer grünhaarigen Elfe vor der Windmühle, die euch von einem Buch erzählt, das verbrannt werden sollte, den Elfen jedoch abhanden gekommen ist. Sie bittet euch, das Buch zu verbrennen, da ihr den Gesegneten Stein hierfür besitzt.

Ihr könnt das Buch nun in der Universitätsbibliothek von Sybak in einem Schrank in der rechten Ecke finden. Es ist ziemlich auffällig und kaum zu übersehen. Zuvor klaffte dort eine große Lücke.

Aufbau und RegelnBearbeiten

Wenn die Helden das Buch in Sybak in der Bücherei finden, berichtet Origin, dass er sie mit seiner Kraft noch schützen kann, aber nicht mehr für lange, weil das Siegel zu brechen beginnt. Wenn sie das Buch betreten, erreichen sie das Dungeon, das aus drei Straten mit je fünf Ebenen besteht. Sie müssen nun das Seelenfeuer im Gesegneten Stein anfachen, indem sie mithilfe des Mana-Rings diverse Kerzen auf den einzelnen Ebenen entfachen.

Es ist auch durch Kämpfe gegen kleinere Gegner möglich, Seelenfeuer zu gewinnen. Dafür müssen die Kämpfe allerdings sehr schnell gewonnen werden, was vor allem zu Anfang eher schwieriger ist. Es ist wahrscheinlicher, dass man durch solche Kämpfe eher Seelenfeuer verliert. Außerdem kostet einfaches Laufen ebenfalls Seelenfeuer.

EbenenBearbeiten

Jede Ebene ist ein Quadrat, das aus 3x3 Plattformen besteht. Es sind aber nicht zwingend alle Plattformen miteinander verbunden.

Auf jeder Ebene sind andere Voraussetzungen gegeben, um den Teleporter zur nächsten Ebene zu finden. Erkennbar ist dies an den Hintergrundfarben der Ebenen, die keiner festen Reihenfolge folgen, sondern zufällig erscheinen. Dass zwei Ebenen mit derselben Farbe hintereinander erscheinen, ist ohne Eingreifen des Spielers zwar möglich, aber eher selten.

Farbe Voraussetzungen
Grün

Keine bestimmten Voraussetzungen. Durchstreift das Gebiet und sucht nach dem Warp-Punkt.

Blau

Es müssen erst die Brücken zwischen den einzelnen Plattformen erzeugt werden, indem die Schalter mit dem Mana-Ring beschossen werden. Jeder Schuss kostet zehn Seelenfeuer, also muss damit sparsam umgegangen werden.

Rot

Alle Monster der Ebene müssen bekämpft und besiegt werden. Erst dann erscheint der Warp-Punkt auf einer Plattform, auf der auch vorher keine Monster gewesen waren.

KerzenBearbeiten

Auf jeder Ebene sind Kerzen verteilt, die von den Helden mit dem Mana-Ring entfacht werden können. Ähnlich wie die Hintergrundfarben der Ebenen brennen die Kerzen ebenfalls in drei unterschiedlichen Farben, denn wenn man sie noch einmal "anspricht", nachdem man sie entfacht hat, können sie unterschiedliche Effekte auslösen.

Beim Entfachen geben die Kerzen +40 Seelenfeuer. Da der Abschuss des Mana-Rings allerdings 10 Seelenfeuer kostet, erhält man beim Entfachen jeder Kerze +30 Seelenfeuer.

Farbe Effekt
Grün

Vorrübergehende positive Statusveränderungen werden ausgelöst, wie etwa erhöhte Treffsicherheit oder erhöhter Angriff. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine solche Kerze den Helden die Möglichkeit gibt, nach Sybak zurückzukehren, ohne dass sie verlieren oder das Dungeon erfolgreich beenden müssen.

Blau

Es können Kraftpunkte, Technikpunkte oder beides komplett wiederhergestellt werden. Zudem ist es möglich, dass einige Kerze das Seelenfeuer um 50, 100 oder 200 erhöhen.

Rot

Effektiv sind diese Kerzen einfache Truhen. Sie erhalten diverse Objekte wie Apfel-Gele oder Quarze.

ZusatzeffekteBearbeiten

Manchmal erhaltet ihr zu Beginn einer Ebene die Möglichkeit, diverse Zusatzeffekte oder eher Beschränkungen zu wählen. Ihr könnt euch auch dagegen entscheiden. Jeder Zusatzeffekt bietet euch allerdings mehr Seelenfeuer. Grundlegend ist die Regel: Je mehr ihr euch selbst behindert, desto mehr Seelenfeuer erhaltet ihr. Das Mindeste, was ihr wählen könnt, ist, das Menü zu verbieten und dafür 50 Seelenfeuer gutgeschrieben zu bekommen. Entscheidet ihr euch für eine Möglichkeit, in der das Kämpfen erwähnt wird, geratet ihr automatisch auf eine rote Ebene.

BossgegnerBearbeiten

Tales of SymphoniaBearbeiten

Niflheim besteht hier aus drei Straten mit je fünf Ebenen. Nach der fünften Ebene kommt stets eine Zwischenebene zum nächsten Stratum, auf der üblicherweise ein Bossgegner wartet. In Tales of Symphonia befindet sich auf der ersten Zwischenebene kein Gegner. Nach der zehnten Ebene wartet der Höllenritter, den die Helden bezwingen müssen. Es stellt sich aber heraus, dass er nur ein kleines Zahnrad im Werk der Unterwelt war. Nach der fünfzehnten und letzten Ebene wartet der Schlagpanzer: Der stärkste versiegelte Dämon. Hiernach können die Helden das Seelenfeuer entfachen, um das Buch zu verbrennen.

Da Niflheim im Spiel fraglos das beste Dungeon zum Trainieren der Charaktere ist, ist zu empfehlen, das Buch nicht zu verbrennen.

Tales of Symphonia ChroniclesBearbeiten

Niflheim besteht hier aus vier Straten mit je fünf Ebenen. Auch hier erscheint nach jeder fünften Ebene eine Zwischenebene mit einem Bossgegner. Dieses Mal sind auch alle Zwischenebenen mit Bossgegnern besetzt. Der Höllenritter wartet nun bereits nach der fünften Ebene. Nach der zehnten Ebenen begegnen die Helden nun Illusionen von Magnius, Pronyma und Forcystus. Nach der fünfzehnten Ebene wartet weiterhin der Schlagpanzer und nach der zwanzigsten Ebene erscheinen drei der vier alten Helden von Kharlan: Kratos Aurion, Mithos Yggdrasill und Yuan Ka-Fai. Diese haben Illusionen ihrer Erinnerungen zurückgelassen, um sich selbst oder andere Helden zu prüfen, weil die Verbrennung des Buches große mentale Kraft erfordert.

TriviaBearbeiten

  • Die alten Helden von Kharlan erkennen die Helden nicht, weil sie ihnen noch nie begegnet sind. Allerdings wird nun deutlich, wie sehr sich der alte Held Mithos vom heutigen Mithos unterscheidet.
    • Weil Mithos noch vollkommen bei Sinnen ist und es sich auch noch zum Ziel gesetzt hat, den Kharlan-Baum wiederzuerwecken, ist davon auszugehen, dass Martel Yggdrasill noch am Leben ist. Wieso sie sich nicht bei den dreien befindet, ist nicht bekannt.

GalerieBearbeiten

OrtslisteBearbeiten

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