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Mithos Yggdrasill

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Mithos Yggdrasill ist der Hauptantagonist in Tales of Symphonia.

GeschichteBearbeiten

KindheitBearbeiten

Mithos ist ein Halbelf und wurde als jüngerer Bruder von Martel Yggdrasill in Heimdall, der Stadt der Elfen, geboren. Es ist nicht bekannt, ob beide ihrer Elternteile ebenfalls Halbelfen waren oder ob die beiden Halbelfen erster Generation sind, sprich: ob einer ihrer Elternteile also ein Mensch und der andere eine Elfe ist.

Im Laufe des tausendjährigen Krieges wurden die Geschwister aus ihrer Heimat verstoßen, weil Halbelfen in Heimdall verpönt waren. Sie entscheiden sich, einen Weg zu finden, den Krieg zu beenden, und tun sich dabei mit Yuan Ka-Fai, einem Bewohner Asgards, und Kratos Aurion zusammen. Kratos wird zu Mithos' Lehrmeister, was den Schwertkampf angeht, und einer seiner treusten Gefährten. Die Heldengruppe gelangt im Verlauf des Krieges an sogenannte Cruxis-Kristalle, sodass es ihnen möglich ist, sich zu Engel zu entwickeln und damit ewig zu leben.

Mithos, einer der wenigen Beschwörer der bekannten Geschichte, gelingt es, Pakte mit allen existenten Beschwörungsgeistern zu schließen. Damit erhält er bei seinem Pakt mit Ratatosk das sogenannte Derris-Emblem und durch den Pakt mit Origin das Ewige Schwert. Mit Letzterem schafft er es, den Krieg zu beenden, indem er die Welt Aseria in zwei Welten spaltet und damit die verfeindeten Königreiche Sylvarant und Tethe'alla voneinander trennt und das Mana halbiert, sodass die Entwicklung von Magitechnologie unterbrochen wird. Magitechnologie war der Ursprung des Krieges und verbrauchte so viel Mana, dass der damalige Weltenbaum vertrocknete und starb.

Nachdem der Krieg beendet war, wogen die Helden sich in falschem Frieden. Ein Mensch verriet sie und griff Martel hinterrücks an. Er verletzte sie schwer, Martel starb. Ihre letzten Worte widmeten sich ihrem Wunsch, dass sie will, dass alles Leben als gleich angesehen werden würde und keine Diskriminierung mehr existiert. Mithos entscheidet sich in Wut und Trauer dafür, ihren Wunsch in die Tat umzusetzen.

Mithos Spiel 1.jpg

Mithos im Spiel

Um seinen Plan durchzusetzen, gründete Mihos Cruxis. Ein Teil seines Paktes mit Origin besagte, dass er den Keim des Kharlan-Baumes zum Austreiben bringen sollte, damit der Weltenbaum wieder wächst und das Land mit neuem Mana gesegnet wird. Stattdessen jedoch nutzt Mithos den Keim dazu, um Martels Seele, die in ihrem Cruxis-Kristall gefangen ist, am Leben zu erhalten. Er versiegelt die Beschwörungsgeister in ihren Tempeln und bildet damit die Mana-Konnexe, die den Mana-Keim am Austreiben hindern. Denn der Mana-Keim und Martels Seele leben in einem Wechselspiel: treibt der Mana-Keim aus, verschlingt er Martel; erwacht Martel, entzieht sie dem Mana-Keim alles Mana.

Mithos lässt Origin von Kratos, als Zeichen seiner Treue, im Torent-Wald versiegeln, damit er trotz seines Paktbruches weiterhin das Ewige Schwert schwingen kann. Dadurch bricht er das Vertrauen aller anderen Elementargeister, einschließlich Ratatosk, der sich angesichts von Mithos' Pakt erhofft hatte, dass sein Weltenbaum wieder wachsen würde. Ratatosks Reaktion auf den Verrat war, dass er seinen Tempel, die Gähnende Schlucht, vor allem bewahrte, was das Derris-Emblem trug.

Zuletzt führt Mithos das System der Auserwählten ein. Dies dient mitunter dazu, den Mana-Pegel in den beiden Welten ansprechend gesenkt zu halten, aber auch, um einen neuen Körper für Martel zu finden. Dazu werden die Eheschließungen in den Welten kontrolliert, bis eine Auserwählte geboren wird, die an einem Cruxis-Kristall in ihren Händen erkennbar ist. Es gab bereits unzählige Auserwählte, die nach eigenem Wissen auf die Reise der Welterneuerung gingen, um das Mana in ihr sterbendes Land zurückzubringen, doch keine von ihnen hatte eine Mana-Signatur, die mit der von Martel übereinstimmte und damit ihre Seele annehmen konnte.

Um zudem das Zeitalter der Leblosen Wesen einzuführen, ein Zeitalter, in dem alle Wesen gleich sind und keine Diskriminierung mehr existieren sollte, lässt Mithos in der untergehenden Welt die Desians handeln, die aus menschlichen Wirten erwachte Exspheres gewinnen, mit deren entwickelten Formen es möglich ist, jeden zu Engeln zu machen.

Mithos ernennt sich selbst, Kratos, Yuan und Martel zu den Vier Seraphen, den Anführern von Cruxis, und lässt Cruxis unter dem Vorwand handeln, dass die Göttin Martel von der Auserwählten erweckt werden sollte, wenn sie einschlief.

Tales of SymphoniaBearbeiten

Der organisierte Genozid an den Menschen und der Versuch, einen passenden Körper für Martel zu finden, zieht sich über viertausend Jahre hinweg. Hier begibt sich jener Körper mit der passenden Mana-Signatur nun auf die Reise der Welterneuerung: Colette Brunel. Doch Mithos wird unvorsichtig. Er bemerkt nicht, dass die Pakte mit den Beschwörungsgeistern aufgelöst wurden. Denn seine Schwüre hat er schon vor langer Zeit gebrochen, doch weil er die Beschwörungsgeister versiegelt hatte und nie jemand kam, um sie zu befreien, dienten sie ihm weiterhin. Jetzt allerdings bindet Sheena Fujibayashi die Beschwörungsgeister an sich, löst die Mana-Konnexe auf und bringt damit den Mana-Keim zu austreiben. Schließlich wird auch Origin befreit, sodass die Helden an das Ewige Schwert gelangen können.

Während des Spielverlaufs schleust Mithos sich in die Gruppe, um deren Vorgehen zu beobachten. Als er Ozette durch die Engel zerstören lässt, tut er, als ob er ein verletzter Einwohner wäre, und wird von den Helden aufgenommen und bei Altessa und Tabatha untergebracht. Dabei freundet er sich zunächst mit Raine und vor allem mit Genis Sage an, denn die beiden verstehen ihn und seine Ängste im Angesicht seiner Rasse als Halbelf. Doch auch mit den anderen geht er freundschaftliche Bindungen ein.

Obwohl es Mithos schließlich gelingt, Martels Seele in Colettes Körper zu transferieren, kann er sich nicht freuen. Denn Martel, die wiedererwacht, sagt ihm, dass sie sein Vorgehen viertausend Jahre lang beobachten musste; nicht imstande, sich zu rühren oder etwas zu sagen. Sie ist enttäuscht von seiner Art, Diskriminierung auszulöschen, weil sein Handeln neuen Hass erzeugt hatte und nicht dem entspricht, für das sie im Krieg gekämpft hatten.

Mithos, der angesichts dieser Worte seiner Schwester den Verstand verliert, wird von den Helden im Kampf getötet. Seine Seele allerdings besteht in seinem Cruxis-Kristall fort. Dieser nistet sich schließlich in Lloyd Irvings Seelenpartner (geschichtlich betrachtet Colette, im Spielverlauf richtet sich dies jedoch nach den Entscheidungen des Spielers) ein und nutzt den gewonnenen Körper, um nach Welgaia zurückzukehren. Sein Ziel ist nun, nach Derris-Kharlan zu flüchten, um dort eine Stadt zu errichten, denn schließlich interpretierte er Martels letzte Worte (in Colettes Körper) so, dass sie dorthin zurückkehren wollte, wo alles Elfenblut herstammt.

Nach Mithos' letztem Kampf mit den Helden zerstören diese seinen Cruxis-Kristall und töten ihn damit endgültig. Seine finalen Worte sind, dass er trotz allem alles genauso tun würde wie vorher, weil er glaubt, dass er richtig gehandelt hatte.

In NiflheimBearbeiten

Im geheimen Dungeon Niflheim können die Helden Mithos, Kratos und Yuan begegnen. Sie erklären, dass sie lediglich Erinnerungen der Helden von einst sind und auf jemanden warten, der stark genug ist, Niflheim zu vernichten. In den Geschehnissen des Krieges konnten sie keine Zeit dafür aufbringen und ließen deshalb ihre Erinnerungen in dem Buch zurück. Mithos präsentiert sich hier als Junge mit klarem Verstand, der die Helden fragt, ob der große Baum endlich austreiben konnte. Da er also keinerlei Hass zu hegen scheint, ist Martel zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch am Leben gewesen.

PersönlichkeitBearbeiten

Mithos erscheint wie eine Person mit klarem Verstand und weiß, was er will. Er hat jedoch das Vertrauen in die Menschheit verloren, spätestens als einer von ihnen Martel hinterrücks tötete. Schon vorher jedoch erkannte er, dass die Menschen den Halbelfen nicht freundlich gesinnt waren, und auch die Elfen hassten sie. Mithos fühlte sich daher stets verloren in der Welt, weil er keine Heimat finden konnte, in der er und seine Schwester erwünscht waren. Diesen Schmerz teilt er sich mit Genis und Raine und baut daher vor allem zu Ersterem eine enge Bindung auf. Mithos stand aufgrund dieser Freundschaft in Zwiespalt, weil er sich wünschte, dass Raine und Genis seinen Weg verstehen und ihn unterstützen würden; er war sich jedoch stets dessen bewusst, dass er sie nicht darauf ansprechen konnte, und offenbarte sich daher nie als Fädenzieher von allem. Schließlich verliert Mithos seinen Verstand, nachdem Martel, in Colettes Körper transferiert, ihm sagt, dass sie mit seinem Weg nicht einverstanden ist. An sich wünscht Mithos sich dasselbe wie die Helden: eine Welt ohne Diskriminierung. Sein Weg stimmt jedoch nicht mit dem der Helden überein und schließlich muss er ihnen bei seinem Tod nachgeben. Dennoch behauptet er, dass er alles wieder genauso machen würde, wenn er die Chance hätte.

KampfstilBearbeiten

Obwohl Mithos Kratos' Schüler war und damit den Schwertkampf beherrscht, kämpft er im Spiel nicht mit einem solchen. Wird er bekämpft, tritt er stets als Engel auf und deckt seine Gegner mit Magie ein. Mithos hat zwei verschiedene Formen: die Kindsform und die von Yggdrasill, dem Anführer von Cruxis, die erwachsener wirkt. Kräftetechnisch betrachtet nehmen sich beide Formen nichts.

Im finalen Kampf hat Mithos die Form eines mechanischen Konstrukts (sein eigentlicher Körper ist bereits tot), und er kann lediglich an dem "Yggdrasill-Kopf" im Cockpit erkannt werden. Diese Form ist eine Manifestierung von Mithos' Sünden, die sich mit denen der Helden decken, denn diese mussten sich ihnen vorher bereits in Welgaia stellen, wo Mithos versucht hat, sie auf seine Seite zu ziehen:

  • Der Flüchtling: Sheena und Zelos
  • Der Verurteilte: Presea und Regal
  • Der Vernachlässigte: Genis und Raine

Werden die optionalen Kämpfe gegen diese Sünden nicht geführt, erhält Mithos' finale Form Verstärkung. Wenn man sich in der Flanoir-Szene für Kratos entschieden hat, ersetzt er Zelos. Ist nicht Colette Lloyds Seelenpartner, ersetzt sie denjenigen, der sein aktueller Seelenpartner ist.

TriviaBearbeiten

  • Yggdrasil ist der Name der Weltenesche aus der Nordischen Mythologie. So ist er auch der Name des Weltenbaumes aus Tales of Phantasia, der am Ende von Tales of Symphonia gepflanzt wird. Dies ist eine von vielen Andeutungen der beiden verbundenen Spiele auf die Nordische Mythologie.
  • In seiner Form als Mithos sind seine Augen blau, als Yggdrasill hingegen hat er grüne Augen.

CharakterlisteBearbeiten

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