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Miasma erlischt

Das Miasma erlischt (Tales of the Abyss)

Miasma ist eine giftige Substanz und in einigen Spielen ein Schlüsselelement. Es erscheint in mehreren Teilen der Tales of-Reihe.

In den SpielenBearbeiten

Tales of PhantasiaBearbeiten

In Tales of Phantasia wird das Miasma als "Winde des Dämoniums" bezeichnet. Es erscheint bereits recht früh in der Vergangenheit im Tal der Einsamkeit. Dort bringt es die dort lebenden Sylph um den Verstand, weshalb sie aggressiv sind und nur durch einen Kampf beruhigt werden können. Die Helden versiegeln das Miasma schließlich auf denkbar einfache Weise, indem sie die Austrittlöcher mit Felsen verstopfen.

Tales of the AbyssBearbeiten

In Tales of the Abyss nimmt Miasma einen essenziellen Teil der Geschichte ein: Einst exisierte auf Auldrant nur ein einziger Kontinent und dieser war nur von Wasser umgeben. Doch ein großer Krieg brach aus, in dem so mächtige Waffen genutzt wurden, dass diese ein starkes Erdbeben auslösten und der Erdkern Risse bekam. Das darin gefangene Miasma trat aus dem Kern aus. Die einzelnen Herrscher ignorierten die Warnungen von Yulia Jue bezüglich des Miasmas zunächst, doch schon bald mussten sie erkennen, dass sie durch den Einsatz ihrer Waffen für eine Katastrophe gesorgt hatten, als der Kontinent in mehrere Teile zerissen und das Wasser und der Boden vom Miasma vergiftet wurden.

Nach einem weiteren Krieg wurden einige der Länder nach oben gehoben, um dem Miasma zu entkommen, während die siegreichen Herrscher des vorangegangen Krieges ihre Feinde unten zurückließen. Yulia sammelte die Überlebenden auf den zurückgelassenen Ländern ein und gründete mit ihnen die einzige Stadt im Miasma-Meer, welches künftig als Qliphoth bekannt war.

Im Spiel selbst ist es Van Grants' Plan, die noch immer im Himmel liegenden Länder wieder ins Miasma herabstürzen zu lassen, da dies für sein eigentliches Vorhaben, eine neue Welt mit Replikaten und ohne die Score zu erschaffen, notwendig ist. Luke fon Fabre und seine Kameraden verfolgen und bekämpfen ihn, da der Plan auch den Tod aller Menschen beinhalten würde. Währenddessen sorgen sie dafür, dass die Länder nach und nach langsam ins Qliphoth abgesenkt werden, wodurch die Menschen zwar wieder in der Nähe des Miasmas sind, jedoch nicht durch den Sturz sterben und auch nicht vom Miasma beeinflusst werden.

Einige Zeit später kommt es dazu, dass Van den Aggregate Sentience Lorelei absorbiert und die neu gewonnene Macht nutzt, um das Miasma weiter steigen zu lassen und die Menschen somit langsam zu vergiften. Luke allerdings schafft es gemeinsam mit Asch und der Opferung unzähliger Replikate, eine so starke Hyperresonanz auszuführen, dass das komplette Miasma neutralisiert wird und die Vergiftung des Wassers, der Erde und der Menschen vergeht.

Tales of XilliaBearbeiten

In Tales of Xillia erscheint das Miasma in einer Nebenaufgabe in der Tatalian-Kluft. Die Helden entdecken einen Mann, der aktuelle Erdbeben untersuchen wollte. Dabei wurde er von giftigem Gas überrascht, das aus den Bodenrissen gestiegen ist. Milla Maxwell bezeichnet das Miasma als Substanz, die im Erdboden versiegelt wurde, als die Welt sich formte. Milla ruft Sylphe als Schutz herbei und entscheidet sich dazu, in das Miasma zu treten, um es an seinem Ursprung zu versiegeln. Milla erfährt von den Großen Vier, dass die Siegel für das Miasma von Geistern alter Zeit platziert wurden. Ursprünglich gab es vier Siegel, für jedes Hauptelement eines, doch die Siegel des Feuers und des Wassers brachen im Laufe der Zeit, sodass das Miasma nun in die Außenwelt sickert. Um zur Quelle des Miasmas zu kommen, müssen sie die beiden übrigen Siegel zerstören.

MiasmaXillia2

Das Miasma in Canaan

In der tiefsten Ebene der Tatalian-Kluft begegnen sie Dranzort. Dieser Drache ist der Träger von Millas Teufelswaffe. Nach einem gewonnenen Kampf versiegelt Milla mithilfe der Großen Vier das Miasma. Jyde Mathis nimmt an, dass Dranzort sich den Weg in die Tatalian-Kluft gegraben hat, um hier am Miasma zu sterben, weil es ansonsten nicht dazu imstande gewesen wäre.

Tales of Xillia 2Bearbeiten

In Tales of Xillia 2 spielt Miasma eine ungleich größere Rolle als im Vorgänger. Ob es sich um dieselbe Substanz handelt, ist unklar. Miasma entsteht, wenn Origin die Seelenreinigung der Menschen durchführt. Es ist ein Gift, das Origin versiegelt, um es von den Menschen fernzuhalten, wobei er selbst jedoch stark leidet. Dies veranlasste Chronos, ihm und Maxwell die Idee für Origins Prüfung vorzuschlagen, um Origin letztendlich dazu bringen zu können, das Miasma zu versieglen.

Das Miasma befindet sich in Canaan und wird dort von Origin bewacht und versiegelt. Sollten die Menschen Origins Prüfung verlieren, würde Origin aufhören, das Miasma zu versiegeln. Dann würde es die Welt überflüten und die Seelen der Menschen verzehren. Dies würde sie zu gedankenlosen Gegenständen machen, die nur noch dafür da sind, Mana für Geister zu produzieren, so wie Chronos es sich wünscht.

TriviaBearbeiten

  • In Tales of Xillia bemerkt Rowen Ilbert, dass es vermutlich nicht gelingen würde, das Miasma zu versiegeln, indem man das Loch einfach bedeckt. Das ist vielleicht ein Seitenhieb an die simple Weise aus Tales of Phantasia, das Miasma fernzuhalten.

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