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Mayvin ist ein Bossgegner aus Tales of Zestiria.

GeschichteBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Über Mayvins Familie und die Zeit, in der er geboren wurde, ist nichts bekannt. Mayvin entstammt dem Clan der Geschichtenerzähler der Zeit, dessen Mitglieder keine eigenen Namen besitzen, sondern alle Mayvin heißen. Ein anderes Clanmitglied, das vor dreihundert Jahren verstorben ist, ist in der Trisolde-Höhle begraben worden. Der Seraph Aksha kümmert sich um das Grab ihrer Freundin Mayvin, die eine Entdeckerpoetin gewesen war.

Der Name "Mayvin" bedeutet in der alten Sprache "Pfleger". Er wird von Generation an Generation weitergegeben, weil die erste Person mit diesem Namen einst eine große Dummheit begangen hatte, wofür sie einen Eid ablegen musste. Dieser besagt, dass jeder, der diesem Clan entstammt, ein teilnahmloser Beobachter der Weltgeschehnisse sein muss, und verleiht dafür die Unsterblichkeit sowie diverse andere Kräfte, von denen eine die Nutzung des Erdenpulses ist.

Aufgrund seines vermutlich höheren Alters besitzt Mayvin großes Wissen in Bereich Literatur, Geschichten und Archäologie. Er errichtete Wegweiser für kommende Abenteurer, die in den Dungeons und Städten auffindbaren Monolithen, und bereiste die gesamte Welt.

Tales of ZestiriaBearbeiten

Mayvins erster Auftritt findet bei der Ruine von Tintagel statt, als Sorey und Rose nach der ersten Schlacht in der Glefehd-Senke dorthin aufbrechen. Er erkennt auf Anhieb, dass es sich bei Sorey um den Hirten handelt. Nachdem er erfährt, dass Sorey wie er ein leidenschaftlicher Entdecker ist, schlägt er ihm vor, das Rätsel der Ruine von Tintagel zu lösen, denn für ihn muss es einen Grund geben, dass die Ruine trotz des einfachen Rätsels noch nicht untersucht worden war. Auf diese Weise machte er Sorey indirekt auf die Wandmalerei in der Ruine von Tintagel aufmerksam, die die Standorte der Prüfungen für die spirituellen Kräfte der Elemente preisgibt.

Später erscheint Mayvin in Pendrago, nachdem die Helden Forton getötet hatten. Sorey erklärt ihm, dass Maotelus nicht in der Schreinkirche war, und Mayvin entgegnet, dass einige Menschen gibt, die daran zweifeln, dass Maotelus überhaupt existiert. Mayvin berichtet den Helden hier dann von den anderen Prüfungen und verspricht, ihnen mehr zu erzählen, wenn er etwas herausgefunden hat.

In einer Nebenaufgabe, ebenfalls nachdem Forton besiegt wurde, erscheint Mayvin in der Schreinkirche von Pendrago, wo ein Priester den Helden gesteht, dass Mayvin der Kirche sehr geholfen hat, weil er ihnen längst vergessene Legenden erzählt hat. Der Priester gibt den Helden ein Geschenk für Mayvin mit, sodass sie ihn zunächst zu den Gaferis-Ruinen verfolgen, wo sie ihn allerdings knapp verpasst haben. Er soll zur Großen Camelot-Brücke aufgebrochen sein, die zu dem Zeitpunkt allerdings von Heldalfs Domäne verseucht ist, sodass die Helden hier nicht weiterkommen. Später erst können sie ihn dann in den Ganglen-Ruinen auffinden.

Mayvin im Spiel

Mayvin im Spiel

Nachdem die Helden alle spirituellen Kräfte erhalten haben und der Kampf gegen Heldalf in Aifreads Jagdrevier stattgefunden hatte, befindet sich Mayvin in Lohgrin. Die Helden suchen ihn auf, um mehr über Maotelus zu erfahren. Lailah bittet Mayvin daraufhin, Sorey seine Kraft zu leihen, da er momentan der einzige Hirte ist, den sie haben. Mayvin offenbart sich daraufhin als Geschichtenerzähler der Zeit und verdeutlicht, dass er die Seraphim all die Zeit über schon sehen konnte. Mayvin erklärt den Helden, dass ein Puzzlestück fehlen muss, wenn sie mit dem, was sie gerade wissen, keinen Sinn erkennen können, also hält er sie dazu an, die Irissteine zu sammeln.

Nachdem die Helden mit allen Irissteinen zurückkehren, führt Mayvin sie zu dem Monument in Lohgrin, wo viele verschiedene Zweige des Erdenpulses aufeinandertreffen. Mayvin überreicht den Helden letzten Irisstein, den er vor den Menschen verstecken musste, weil er die "Chaosdämmerung" in Camlann aufgezeichnet hat. Er aktiviert daraufhin, indem er vermutlich Maotelus anruft, den Monolithen und lässt die Helden die Chaosdämmerung erleben.

Hiernach wartet Mayvin auf die Helden und erkundigt sich, ob Sorey seine Antwort gefunden hat. Sorey erklärt, dass er Heldalf retten möchte, denn es stört ihn, dass sie Seraphim helfen, wenn sie Bosheit verzerrt sind, aber bei Menschen behaupten, dass sie selbst die Schuld daran tragen. Mayvin fragt ihn, ob er versteht, dass das bedeutet, dass er Heldalf töten muss, und kämpft daraufhin gegen die Helden, um ihre Entschlossenheit zu testen. Zunächst erscheint es ihm, als ob Sorey nicht dazu bereit wäre, alles für seine Antwort zu tun, aber Lailah gelingt es, Mayvin zu überzeugen, und Sorey setzt daraufhin dazu an, mit Mikleo durch Siegfried auf Mayvin zu schießen, um seine Entschlossenheit unter Beweis zu stellen. Ehe dies geschieht, bricht Mayvin jedoch zusammen.

Mayvin liegt in Lohgrin im Sterben und erklärt den Helden, dass er glücklich darüber ist, nicht alleine sterben zu müssen, denn sein Leben lang war er von Einsamkeit geplagt gewesen. Er bereut die Entscheidung, den Eid gebrochen zu haben, nicht, denn er weiß, es bringt nichts, Geschichten aus aller Welt und allen Zeiten zu sammeln, wenn es keine Zukunft gibt, um sie zu erzählen. Die Helden errichten sein Grab in Lohgrin.

PersönlichkeitBearbeiten

Mayvin ist ein Mann mit vermutlich mehreren hundert Jahren Erfahrung. Er ist leidenschaftlicher Entdecker und reist dorthin, wo das Himmelsverzeichnis ihn hinführt. Er ist derjenige, der für Reisende und Abenteurer die Monolithen in den Dungeons und Städten errichtet hat, um ihnen zu helfen. Ähnlich wie Heldalf war Mayvin von Einsamkeit verzehrt, da auch er unter seiner Unsterblichkeit litt. Er sammelte jedoch keine Bosheit an, was er eventuell seinem Eid, eventuell aber auch einfach seiner reinen Art zu verdanken hat.

Mayvin unterstützt die Menschen, ohne sie aufgrund ihrer Profession zu verurteilen. So half er Söldnern aus einem Leben der Kriminalität heraus oder führte die Verstreuten Knochen, als diese verfolgt wurden, zu der Ruine von Tintagel, um ihnen ein neues Versteck zu bieten.

Mayvin gehört für Rose, wie die Verstreuten Knochen auch, zur Familie und ist bei den Verstreuten Knochen auch gern gesehen. Er brachte Rose bei, dass Vertrauen alles ist, sowohl geschäftlich als auch privat. Es besteht die Vermutung, dass er Rose explizit aufgesucht und den Kontakt zu ihr gehalten hat, weil er ihre enorm hohe Resonanz erkannt hat. Für Sorey ist Mayvin eine Art Mentor, der ihm beigebracht hat, was es wirklich heißt, ein Entdecker zu sein.

KampfstilBearbeiten

Mayvin ist ein durchschnittlich schneller Gegner, der keine richtige Waffe benutzt, sondern mit diversen Alltagsgegenständen wie Geschirr, Steinen oder Flaschen um sich wirft oder sie anderweitig für Angriffe nutzt. Er kann keine Magie benutzen, kann mithilfe einiger Gegenständen aber Statuskrankheiten hervorrufen. Sein mystisches Arte ist Leuchtsäbel.

TriviaBearbeiten

  • Auf Mayvins Jacke befindet sich ein Symbol, das Repede aus Tales of Vesperia darstellt. Zusätzlich ist das Geschenk, das der Priester ihm aus Dankbarkeit geben wollte, das Accessoire "Flauschiger Repede" gewesen, das er dann den Helden gibt.
  • In Tales of Zestiria the X wird offenbart, dass Mayvin schon hundert Jahre alt ist.
  • Durch seinen Namen ist Mayvin mit Magilou Mayvin und ihrem Ziehvater Melchior Mayvin aus Tales of Berseria verbunden, das eintausend Jahre vor Tales of Zestiria stattfindet. Es ist anzunehmen, dass einer von ihnen den Clan begründete.

CharakterlisteBearbeiten