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Judith ist eine Kritya

Die Kritya sind eine kulturschaffende Rasse  aus Tales of Vesperia.

AllgemeinesBearbeiten

Kritya sind eine Minderheit in der Bevölkerung Terca Lumireis'. Dennoch können sie in nahezu jeder Stadt angetroffen werden und leiden offenbar unter keiner Diskriminierung durch die Menschen. Die Kritya in den Städten weisen oft darauf hin, dass sie keine Menschen sind und dass sie extra anwesend sind, um den Menschen zu helfen.

Kritya unterscheiden sich äußerlich von Menschen, da sie auffällig lange, spitz zulaufende Ohren haben. Zudem wachsen ihnen, scheinbar aus dem Hinterkopf, ein Paar Extremitäten, die dicken Haarsträhnen ähneln. Die Variation ihrer Haarfarben ist sehr gering: Sie haben immer bläuliche, grünliche oder violette Haare, und es scheint, als hätten sie immer eine leicht andersfarbige Strähne. Kritya besitzen eine bestimmte Gehirnregion, die vermutlich mit ihren beiden zusätzlichen Extremitäten verbunden ist. Diese erlaubt es ihnen, telepathisch mit Entelexeia zu kommunizieren.

Außerdem besitzen sie eine versteckte Kraft, das sogenannte "Nageeg", das es allen Kritya ermöglicht, geheime Geschichten in Objekten zu enthüllen. Kritya können das Nageeg scheinbar willentlich steuern. So aktiviert Judith ihres vor der Steintafel im Haus des Ältesten von Myorzo, um die Geschichte darauf zu enthüllen.

Das Gemüt der Kritya wird als ruhig, friedlich und besonders optimistisch bezeichnet. Kaum ein Kritya greift gerne zu Waffen, wohl auch dann nicht, wenn es um sein körperliches Wohl geht. Dennoch sollen sie kaum Angst zeigen. Es gibt Ausnahmen, die sich nicht nur in Notlagen verteidigen, sondern auch den Kampf explizit suchen. Kritya sind jedoch seit jeher eher ein Volk von Forschern, denen es im Blut zu liegen scheint, sich mehr der Wissenschaft zu widmen als allem anderen. Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel.

GeschichteBearbeiten

Die Geraios-ZivilisationBearbeiten

Kritya erfanden in der "Geraios-Zivilisation" tausend Jahre vor dem Handlungsverlauf von Tales of Vesperia die Blastia, indem sie die Apatheia verstorbener Entelexeia nahmen und als Kerne für ihre Blastia-Körper nahmen. Zwar wurde dadurch der Wohlstand der Menschheit in die Höhe getrieben, doch um für die Unmengen an Apatheia aufzukommen, mussten Entelexeia verfolgt und gejagt werden. Dies führte dazu, dass der Aer-Pegel anstieg, denn es gab immer weniger Entelexeia, die sich um das Gleichgewicht der Aer kümmern konnten.

Um die fehlende Aer auszugleichen, stießen die Aer Krene immer mehr Aer aus. Diese wurde bald so viel, dass sie zu einer Masse an Aer heranwuchs. Der Kataklysmus, der sogenannte Adephagos war geboren, auch durch den Einfluss der Kinder des Vollmonds, die jedoch mit den Kritya nichts zu tun haben. Der Menschheit von damals gelang es, den Adephagos mithilfe eines riesigen Barriere-Blastias von Terca Lumireis fernzuhalten. Selbst die Kritya hatten für dieses Vorhaben zu den Waffen gegriffen. Um für ihre Taten und die ihrer Vorfahren zu büßen, sagten die meisten Kritya sich daraufhin von Blastia los und zogen nach Myorzo, der Stadt der Kritya, die von Krones im Himmel gehalten wird. Auf der Erdoberfläche gibt es Städte, die ebenfalls nahezu ausschließlich von Kritya bewohnt sind, wie etwa Temza.

GegenwartBearbeiten

Tausend Jahre später erfand ein Kritya, Hermes, eine neue Art Blastia: die Hermes-Blastia. Aufgrund dieser Blastia, die den Wohlstand der Menschheit abermals in die Höhe treiben konnten, begann jedoch der Große Krieg, in dem Temza zerstört wurde. Hermes war der Vater von Judith, die sich nach dessen Tod dafür verantwortlich fühlt, die Hermes-Blastia zu zerstören, die die Aer in Ungleichgewicht bringen.

Bekannte KrityaBearbeiten

Namentlich bekannte Kritya gibt es nur wenige. Darunter befindet sich Judith, die Teil der Heldengruppe ist. Weitere bekannte Kritya sind ihr Vater Hermes, Tort und Sordeth. Khroma, eigentlich ein Entelexeia, nahm die Gestalt einer Kritya an, um in der Menschenwelt Vertrauen erwecken zu können.

TriviaBearbeiten

  • Tort wird noch im selben Gespräch, in dem er sich als "Tort" vorstellt, in seinen Sprechblasen fälschlicherweise als "Toth" betitelt.
  • Unter Umständen werden Kritya älter als Menschen. Einen Hinweis darauf könnte eine Aussage über Tort in der Nebenaufgabe sein, in der die Helden an den Zauber Astion gelangen. Hierbei wird behauptet, dass Tort über Generationen hinweg den Weg nach Myorzo bewachte.
  • Es ist nicht bekannt, ob Kritya und Menschen dazu imstande sind, gemeinsame Nachkommen zu zeugen. Da nie in irgendeiner Weise ein solches Kind erwähnt wurde, obwohl es eine Erwähnung wert wäre, ist es gut möglich, dass eine Fortpflanzung der beiden Rassen nicht möglich ist.
  • In Dahngrest befindet sich ein Kritya, der ähnlich wie Judith eher kämpferisch interessiert zu sein scheint, da er meint, er würde seine Heimatstadt mit seinem Leben verteidigen.
  • Kritya haben ein schärferes und weiteres Sichtfeld als Menschen.
  • Kritya scheinen durchschnittlich etwas größer zu sein als Menschen. Betrachtet man die Modelle im Spiel im Vergleich mit denen der Helden, sind die weiblichen Kritya etwa 1,80 m groß, die männlichen zwischen 1,90 m und 2 m. Auch Judith, die im Vergleich zu anderen Tales of-Heldinnen etwas größer ist, könnte ein Hinweis darauf sein.
  • Von Phaeroh werden die Kritya als Wesen beschrieben, die die Sünden der Vergangenheit geerbt haben, weil sie es waren, die die Blastia erschaffen und das erste Mal den Adephagos erzeugt haben.

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