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Heldalf

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Heldalf, bei vollem Namen Georg Heldalf, ist der Hauptantagonist aus Tales of Zestiria.

GeschichteBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Über Heldalfs Kindheit, Eltern und eventuelle Geschwister ist nicht mehr bekannt, als dass er eine Familie hatte. Seine Hintergrundgeschichte wird innerhalb des Spiels durch die sogenannten Irissteine offenbart, um nachvollziehen zu können, wie er später zum Herrscher des Unheils wurde.

Heldalf war einst der erste Captain der Platinritter von Rolance. Er führte seine Soldaten mit Enthusiasmus in den Krieg gegen Hyland und besetzte im Laufe der Schlachten Camlann, weil es geografisch gut lag, um einen Vorteil gegen Hyland zu erhalten. Heldalf versprach den Dorfbewohnern Schutz dafür, dass sie sich in dem Dorf niederlassen durften. Als Hyland jedoch tatsächlich einfiel und dessen Soldaten die Einwohner töteten, hielt sich Heldalf nicht an den versprochenen Schutz, sondern flüchtete.

HeldalfSpiel.png

Heldalf im Spiel

Michael, der vorige Hirte und Gründer von Camlann, entschied sich aus Zorn dazu, Heldalf zu verfluchen: Er opferte seinen zu dem Zeitpunkt hellionisierten Neffen Mikleo am Altar von Maotelus und belegte Heldalf mit dem Fluch der Unsterblichkeit. Gleichzeitig verband sich durch die Opferung an Maotelus dieser selbst mit Heldalf.

Die Unsterblichkeit wurde rasch deutlich, als Heldalf noch auf dem Weg aus der Stadt heraus von der Walküren-Einheit von Hyland angegriffen und tödlich verwundet wurde und doch nicht starb. Nicht nur die feindlichen Kriegerinnen, sondern auch Heldalfs Verbündeten betrachteten ihn als Monster. Eine Ansicht, mit der er sich im Verlauf der nächsten Jahre öfter auseinandersetzen muss. Zusätzlich dazu musste Heldalf zusehen, wie seine Familie nach und nach starb. Jeder Selbstmordversuch seinerseits schlug aufgrund des Fluches fehl. Die Bosheit verzehrte ihn und letztendlich wurde auch er zum Hellion, mit dem Ziel, alle Menschen und Seraphim zu vernichten, um das Leid auf der Welt zu beenden: Er wurde zum Herrscher des Unheils.

Tales of ZestiriaBearbeiten

Heldalf als Mensch.png

Heldalf als Mensch in einer animierten Sequenz

Heldalf erscheint das erste Mal in der Glefehd-Senke, wo seine enorm starke Domäne die Soldaten gegeneinander aufhetzt. Heldalf hat es zuerst nicht im Sinne, den Hirten zu töten, sondern möchte ihn auf seine Seite ziehen, weil es heißt, wenn der Hirte vo Bosheit verzehrt wird, dass der Welt ein schlimmeres Schicksal innerhalb weniger Monate bevorsteht. Aus diesem Grund erscheint Heldalf den Helden ein paar Mal, um Sorey von sich zu überzeugen, wenn nötig auch gewaltsam, indem er zum Beispiel drohte, Rose zu töten.

Im Spielverlauf sucht Heldalf Camlann erneut auf, mit dem Wissen, dass Maotelus dort von Muse versiegelt worden ist. Er will sich endgültig mit Maotelus verbinden, der das Land selbst als Träger besitzt, und mit seiner Hilfe Klammwald von Menschen und Seraphim befreien. Die zweite Phase des Finalkampfes findet gegen die armatisierte Form von Heldalf und Maotelus statt.

Durch das Kräftetrennen, das Sorey mit den Seraphim dank der Waffe Siegfried ermöglicht ist, gelingt es den Helden, Maotelus und Heldalf voneinander zu trennen. Zuletzt scheint es, als sei der Fluch von Heldalf genommen worden. Er sagt zu Sorey, dass wenn er ihn jetzt tötet, er der neue Herrscher des Unheils wird. Sorey tut es dennoch und beendet damit Heldalfs Leid. Auch die Seraphim, die er auf Heldalf gefeuert hatte, werden durch seinen Tod wieder befreit und schließen sich letztendlich Rose an.

Alternatives EndeBearbeiten

Um das alternative Ende einzuleiten, muss Heldalf im Spielverlauf bezwungen werden, nicht erst zum Schluss. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt man vorhat, dies zu tun, ist er an verschiedenen Orten anzutreffen. Es gibt unterschiedliche Gebiete, die nur schwer erkundet werden können, weil ein Sturm an Bosheit dafür sorgt, dass sich Sorey nur langsam über das Feld bewegen kann. In diesen Gebieten ist Heldalf anzutreffen. Sollte er in einem solchen Gebiet bekämpft werden, stehen jedoch nicht die Seraphim zur Verfügung, da seine enorm starke Domäne sie von Sorey und Rose trennt. Ein solcher Kampf ist zum Beispiel in der Cambria-Höhle möglich, wenn man sich gerade in Gododdin befindet.

Armatisierter Heldalf.png

Durch Maotelus armatisierter Heldalf

Nach dem Beenden der Windprüfung in Guinevere und vor dem Betreten von Pendrago kann Heldalf in Aifreads Jagdrevier angetroffen werden, obwohl dort nicht seine Domäne zu spüren ist. Vermutlich wird sie durch die vier spirituellen Kräfte geschwächt, sodass auch die Seraphim in diesem Kampf zur Verfügung stehen. Daher ist bei dem Versuch, das geheime Ende freizuschalten, dieser Kampf zu empfehlen.

PersönlichkeitBearbeiten

Von Heldalfs eigentlicher Persönlichkeit wird eher wenig gezeigt: Er scheint zwar ein charismatischer Anführer gewesen zu sein, zögerte jedoch auch nicht, Camlann zu besetzen und seine Taten mit Lügen zu erklären. Auch als Camlann dann auf seine Hilfe zählte, entfernte er sich einfach. Auf der anderen Seite schien er seine Familie sehr geliebt zu habe und zerbrach daran, dass er alle überlebte und ihnen aufgrund seiner Unsterblichkeit nicht folgen konnte.
Als Hellion ist es Heldalfs einziges Ziel, die Menschen und Seraphim zu vernichten, um alles Leid zu beenden. Er lässt nicht mit sich reden und will sein Ziel mit allen Mitteln erreichen. Tatsächlich scheint er dennoch zumindest auf seine Untergebenen achtzugeben: so attackiert er Symonne zwar, als diese von Rose als Geisel genommen wurde, war sich aber dessen bewusst, dass es sich hierbei um eine ihrer Illusionen handelte. Ehe ihm dies klargeworden war erschien es, dass er Rose tatsächlich nicht angreifen wollte, weil sie Symonne als Geisel hatte.

KampfstilBearbeiten

Heldalf ist ein eher behäbiger und langsamer, dafür aber ein enorm angriffsstarker Gegner. Durch seine hohe Verteidigung ist er zwar manchmal dazu imstande, auch anzugreifen, während man selbst ihn mit Attacken eindeckt, aber üblicherweise hat man ihn recht gut im Griff, wenn man nicht von ihm ablässt. Mehr Probleme machen die verbündeten Hellions, die er zumindest in späteren Kämpfen hinzurufen kann.
In der Armatisierung deckt Heldalf oft das ganze Kampffeld mit Angriffen ein. Am sichersten ist man hier an den Seiten, wo man jedoch noch auf seine Klauen achtgeben muss.

TriviaBearbeiten

  • Heldalfs vollständiger Name wird nur dann bekannt, wenn die Helden sein Abbild im Ritterturm von Pendrago betrachten, wenn sie das erste Mal dort sind. Heldalf wird niemals von einer anderen Person Georg genannt und auch er selbst stellt sich nur mit seinem Nachnamen vor, wodurch zu vermuten ist, dass er seinen Vornamen als Hellion abgelegt hat.
  • Da die löwenartige Gestalt Heldalfs Hellion-Form ist, ist davon auszugehen, dass Menschen ohne Resonanz seine eigentlich menschliche Form sehen.
  • Besiegt man den Drachenzombie auf der Hexeninsel, so wird Heldalf zu "Despot Heldalf", wodurch er im letzten Kampf verstärkt wird und ein höheres Level hat. Sein Kampfstil verändert sich jedoch nicht.
  • Als armatisierter Heldalf beherrscht er das Arte "Indignation", das eine Anspielung auf seine Verbindung mit Maotelus ist und das er vermutlich nur durch die Armatisierung mit ihm beherrscht: Maotelus ist der aus Tales of Berseria bekannte Malak Laphicet, der Indignation als drittes mystisches Arte beherrscht.

CharakterlisteBearbeiten

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