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Gaius

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Gaius, auch bekannt als Erston Outway, ist der Hauptantagonist aus Tales of Xillia sowie ein spielbarer Hauptcharakter aus Tales of Xillia 2.

GeschichteBearbeiten

Kindheit und JugendBearbeiten

Gaius wurde als Erston Outway im Outway-Clan geboren. Er hat eine jüngere Schwester namens Karla Outway. Der Outway-Clan war eine kleine Sippe ohne großen Einfluss, doch Erston war ein Bursche von erstaunlicher Kraft, der im Alter von zwölf Jahren die Kämpfe im Kolosseum von Xian Du gewann, selbst ohne Liliumkugel. Aufgrund der geringen Macht des Clans wurde ihm dieser Sieg jedoch aberkannt.

Etwa zur selben Zeit brach der Fezebel-Krieg aus, an dem Erston teilnahm. Es heißt, in diesem Krieg hatte er den Verlobten seiner Schwester getötet, der eigentlich auf seiner Seite gewesen war. Ob dies der Wahrheit entspricht ist nicht bekannt und auch ein eventueller Grund wird nicht erwähnt.

Im Alter von siebzehn Jahren kämpfte Erston gegen Wingul und bezwang ihn, woraufhin Wingul sich ihm als treuer Untergebener anschloss und von Erstons Idee, Auj-Oule zu revolutionieren, überzeugt war. Im Alter von zweiundzwanzig Jahren übernahm Erston Kanbalar und wurde zum König, der den Titel "König des Anbeginns" trug. Er gab sich einen neuen Namen, Gaius, welcher bedeutet: "Der, der die Welt hinter sich herzieht." Gleichzeitig beendete er jedweden Kontakt zu seiner Schwester, um sie nicht in seine politischen Angelegenheiten hineinzuziehen und in Gefahr zu bringen.

GaiusSpiel.png

Gaius im Spiel

Bald darauf stellte Gaius sich eine Gruppe persönlicher Untergebener zusammen, die unter seinem direkten Befehl arbeiten: die Chimäriade.

Tales of XilliaBearbeiten

Gaius erscheint hier als gütiger König von Auj-Oule, der die politischen Aktivitäten seiner potenziellen Feinde achtsam verfolgt und von der Chimäriade verfolgen lässt. So gelangt das Gerücht der Lanze von Kresnik zu ihm, die eine mächtige Waffe sein soll und die er für zu mächtig erachtet, wenn sie in die Hände einer falschen Person gerät. Genau deshalb will Gaius sie in seinen Besitz bringen.

Hierbei gerät er mit Milla Maxwell aneinander, die einsieht, dass Gaius selbst eventuell stark genug ist, um der Macht der Lanze zu widerstehen, doch dass Gaius nicht versichern kann, dass seine Nachfolger ebenso stark sein werden wie er. Sie denkt daher, dass die Lanze zerstört werden muss, weil sie das Leben von Menschen und Geistern bedroht.

Nachdem die Lanze von Kresnik abgeschossen wurde, sodass Exodus endgültig nach Rieze-Maxia einfallen konnte, entscheidet Gaius sich dazu, sich mit den Helden zusammen zu tun. Nachdem Gaius vom Anderwelt-Reaktorplan erfährt, der das Wohl seines Volkes bedroht, hat er nur ein Ziel: sein Volk beschützen. Hierfür sucht er die Weltenkreuzung auf, wo sich der wahre Maxwell befindet, und will dessen Position einnehmen, um der Gott der Rieze-Maxia zu werden und es beschützen zu können. Unterstützung hat er dabei von Muzét, die er auf seine Seite ziehen konnte. Die Helden suchen ihn zwar auf und wollen ihn aufhalten, doch Gaius hat nie vor, sie zu töten. Stattdessen schickt er sie mit einem Schlag eines Schwertes, das Zeit und Raum durchdringen kann, zurück nach Rieze-Maxia. Maxwell weiß dies mit seiner letzten Kraft jedoch aufzuhalten und schickt die Helden nach Elympios.

GaiusStatus2.png

Gaius' Statusbild zu Tales of Xillia 2

Gaius hat nun vor, selbst nach Elympios zu gehen und alle Spyrixe zu vernichten, denn diese sind es, die die Geister und damit auch sein Volk bedrohen. Den Menschen von Elympios will er nichts antun. Sobald alle Spyrixe vernichtet sind, sähe er auch kein Problem mehr darin, das Schisma zu zerstören.

Letztendlich gelingt es den Helden, Gaius zu bezwingen, der seinen eigenen Plan für die Welt hatte. Er beugte sich deshalb den Wünschen der Helden, die das Schisma zerstören und Elympios und Rieze-Maxia vereinen wollen, warnt sie jedoch, dass er wieder die Macht ergreifen wird, sobald sich alle Möglichkeiten auf eine friedliche Welt für die Helden verflüchtigen werden.

Tales of Xillia 2Bearbeiten

Gaius ist hier unter seinem Geburtsnamen Erston Outway unterwegs, um ein Gefühl für das Volk zu kriegen und nicht direkt als König von Rieze-Maxia erkannt zu werden. In seiner Nebenhandlung freundet Gaius sich mit einigen elympionischen Jugendlichen an, die sich überreden lassen, Rieze-Maxia besser kennenzulernen. Letztendlich kommt es jedoch dazu, dass einer der Jugendlichen, wenn auch ungewollt, zum Mörder wird und Gaius ihn, trotz seiner hohen Position als König, nicht vor einer Strafe bewahren kann.

PersönlichkeitBearbeiten

Gaius ist ein ruhiger Mann mit einer starken, gelassenen Ausstrahlung. Auch von komplizierten und gefährlichen Situationen lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Er ist ein gütiger König, der sich die Probleme seines Volkes persönlich anhört und sich darum kümmert, wenn es möglich ist. Außerdem will er keine unnötigen Opfer, weshalb er sogar die Helden verschont, die sich ihm immer und immer wieder in den Weg stellen. Seine Schwester liebt er zutiefst, sodass er für sie beinahe die Position als König aufgegeben hätte.

Gaius' wichtigster Leitspruch ist jener, dass die Starken die Schwachen schützen müssen, bis diese stark genug sind, um auf sich selbst zu achten. Hierin ähnelt er stark Milla, die die gleiche Meinung vertritt.

KampfstilBearbeiten

Gaius ist mit einem gigantischen Katana bewaffnet, wodurch seine Reichweite besonders hoch ist. Er beherrscht einfache Nahkampf-Artes. Lässt er sich von Muzéts Kraft stärken, nimmt Gaius eine leicht andere Form an und ist imstande, mächtige Energiestrahlen zu verschießen. Ansonsten bleibt er jedoch ein traditioneller Nahkämpfer.

Gaius' Fähigkeit im Kampf ist die Vergeltung: wehrt Gaius erfolgreich einen Angriff ab und vollzieht innerhalb einer Sekunde einen Vorwärtsschritt, wird ein mächtiger Schlag entfesselt, der sogar dazu imstande ist, Gegner mit einem Streich zu bezwingen.

Gaius Partnerfertigkeit ist die Ritterlichkeit: Gaius schützt seinen Partner hierbei vor feindlichen Angriffen.

TriviaBearbeiten

  • Gaius beherrscht die Sprache des Long Dau-Clans und kann sich flüssig mit Wingul darauf unterhalten.
  • Wingul erfand Süßigkeiten, die von Gaius inspiriert sind: die Gaius-Klöße.
  • Laut Muzét ist Gaius beim Eingehen einer direkten Verbindung (für Geister ein sehr intimes Ereignis) der '"fordernde Typ".
  • Innerhalb von Tales of Xillia sagt Gaius' Schwester Karla, dass Gaius während des Fezebel-Krieges zwanzig Jahre alt war. Hierbei handelt es sich um einen Übersetzungsfehler, da er zu dieser Zeit erst zwölf Jahre alt war.
  • Laut Karla verträgt Gaius kein scharfes Essen.
  • Laut Rowen ist Gaius nicht dazu imstande, beim Pokern oder ähnlichem angemessen zu verlieren.
  • Eine Büste von Gaius in seiner finalen Form aus Tales of Xillia erscheint in Tales of Zestiria im Dumnonia-Museum. Sorey und Mikleo streiten sich darüber, um welchen König es sich handelt, und können sich schließlich nicht einigen.
  • Gaius verträgt Alkohol üblicherweise gut, wird aber durch Alkohol, der auf Kartoffeln basiert, schnell betrunken. Dabei wird seine Zunge taub und er kann nicht mehr ordentlich sprechen.
  • Als Gaius und Wingul gemeinsam Kanbalar zurückerobert hatten, noch ehe Gaius König geworden war, hatten die beiden ein gemeinsames Kampflied, das sie auf ihren Eroberungszügen gesungen hatten. Die erste Strophe lautet: "Der Feinde es zu vielen waren, die Hoffnung schon verloren! Doch keine Bang, nun fing es an mit Schall und Wahn! Bald flohen sie in Scharen, als wir standen vor den Toren!"

CharakterlisteBearbeiten

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