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Fennmont ist eine Stadt in Tales of Xillia und Tales of Xillia 2.

GeschichteBearbeiten

GrundlegendesBearbeiten

Fennmont ist die Hauptstadt von Rashugal und Sitz der Königsfamilie, die im Orda-Palast lebt, der über die "Orda-Brücke" zu erreichen ist. Nördlich von Fennmont erstreckt sich der Arklund-Sumpf bis hin zum Fezebel-Moor, dem Grenzgebiet zu Auj-Oule. Südlich reicht die Barnauer-Höhenstraße bis hin zum Fort Gandala. Über den Hafen von Fennmont ist es zudem über den Seeweg mit Auj-Oule verbunden.

Fennmont liegt im Nachtklima, einem bestimmten Geisterklima, in dem die Sonne nie aufgeht. Dies liegt an den instabilen Kräften der dort lebenden Geister. Die Einwohner behelfen sich daher sogenannter "Laternenbäume" oder "Lumenbäume", um Licht zu schaffen. Speziell dafür angestellte Menschen, die "Lumenologen", suchen die Lumenbäume regelmäßig auf und erneuern die dortigen Geister-Artes, damit sie nicht zu leuchten aufhören.
Neuankömmlinge von Fennmont sind meist von den "Heimbäumen" schwer begeistert: Den Menschen gelingt es, die Bäume von Fennmont auf eine solche Weise zu formen, dass sie Häuser bilden, und haben damit bereits gigantische Bauwerke wie etwa den Orda-Palast, aber auch einfache Wohnhäuser erschaffen.

Zusätzlich existieren in Fennmont die "Lotusstämme", von denen sich einer im Zentrum des Marktplatzes befindet. Sie sind Teil des Abwassersystems: Es werden Geister beschworen, die das Wasser durch ein unterirdisches Netzwerk aus Lotusstämmen zirkulieren lassen. Die Lotusstämme filtern und reinigen das Abwasser, das schließlich in die Wurzeln der Lumen- und Heimbäume gepumpt wird.

An den Marktplatz von Fennmont angrenzend befindet sich die Samsara-Handelsstation, die eines der größten Einkaufszentren von Rieze-Maxia ist. Zudem ist Fennmont mit dem Laforte-Forschungszentrum ausgestattet, wo Forschungen im Namen des Königs durchgeführt werden. Die Talim-Universität bildet vorrangig künftige Ärzte aus und ist zugleich auch die größte Klinik von Rashugal.

Tales of XilliaBearbeiten

In Fennmont beginnt die Handlung von Tales of Xillia: Als Jyde Mathis beginnt sie in der Talim-Universität, wo gerade eine Vorlesung endet. Jyde eilt hinaus, um zu Professor Haus zu gelangen, der im ambulanten Bereich der Talim-Universität auf ihn wartet. Dort sucht er ihn auf, wo Professor Haus ihm bereits entgegenkommt. Er berichtet ihm davon, dass er das Laforte-Forschungszentrum nach einem Auftrag aus dem Orda-Palast hin aufsuchen soll, weil dort angeblich streng geheime Forschungen vollzogen werden. Er überlässt Jyde die Versorgung der Patienten und unterschreibt für ihn seinen Praktika-Schein, den er für seine Abschlussarbeit benötigt. Professor Haus erinnert Jyde, dass er auf der Zielgeraden nicht nachlassen soll, da er ihn nach seinem Abschluss gerne zu seinem ersten Assistenten ernennen möchte, was für Jyde eine großartige Neuigkeit ist. Professor Haus verabschiedet sich daraufhin und Jyde übernimmt die Patienten, obwohl er Bedenken hat, da lediglich ein Student ist. Hierbei untersucht er Eldin, einen Soldaten, der ihm erklärt, dass er sich bei einer missglückten Geisterbeschwörung verletzt hatte. Jyde bemerkt, dass es kürzlich viele misslungene Geisterbeschwörungen gibt.

Eldin war Jydes letzter Patient und er wird danach von Prinn aufgesucht, einer jungen Krankenschwester der Talim-Klinik. Er erkundigt sich bei ihr, ob es überhaupt legal ist, dass er alleine als Student die Patienten übernimmt. Sie erinnert ihn daran, dass Professor Haus seine Pflichten gerne vernachlässigt und Jyde ohnehin immer zu allem "Ja" sagt, weshalb er sich diese Arbeit selbst zu verdanken hat. Daraufhin kommt ein weiterer Pfleger hinein, der Professor Haus sucht, da soeben bekannt geworden ist, dass er den beliebten Howe-Preis gewonnen hat. Jyde will Professor Haus deshalb nach getaner Arbeit aufsuchen, um ihm die Nachrichten zu überbringen.

Fennmont von Barnauer

Fennmont von der Barnauer-Höhenstraße aus gesehen, wohin sich das Nachtklima ebenfalls erstreckt

Als Jyde das Laforte-Forschungszentrum aufsucht, wird er von den Wachen nicht hineingelassen. Er darf einen Blick auf das Anmeldedokument werfen und vergleicht die dortige Unterschrift von Professor Haus mit der, die er auf seinem Praktika-Schein hat, und stellt fest, dass sie nicht identisch ist. Er sagt jedoch nichts, sondern entfernt sich und überlegt, ob es einen anderen Weg geben kann, wie er in das Zentrum gelangen kann. Währenddessen erlischen die Lumenbäume und ein starker Windstrom reißt Jyde seinen Praktika-Schein aus der Hand. Auf dem Wasser unterhalb der Brücken, die zum Laforte-Forschungszentrum führen, entdeckt er daraufhin eine fremde Frau, Milla Maxwell, die über das Wasser hinweg zu einem Kanaleingang des Laforte-Forschungszentrum wandert. Jyde bemerkt, dass sein Praktika-Schein auf den "Platten", die sie hierfür erschafft, liegenbleibt, und springt hinunter, um ihn sich zu holen. Nachdem Milla durch Feuer-Artes erfolgreich das Gitter zum Kanal hin zerstört hat, bemerkt sie Jyde und bittet ihn, still zu sein, was erst gelingt, nachdem sie ihn durch eine von Undine erschaffene Wasserblase zum Schweigen brachte und er, als sie ihn wieder freiließ, sich nicht mehr traut, etwas zu sagen. Milla dringt daraufhin in das Forschungslabor ein, nachdem sie Jyde bedeutete, nach Hause zurückzukehren.

Doch Jyde möchte diese Möglichkeit nutzen, um nach Professor Haus zu suchen, und folgt Milla. Im Kanal begegnet er einem Soldaten, der ihm zunächst gesittet erscheint und ihn wieder rausbringen will, ihn aber angreift, nachdem er erfährt, dass Jydes Eltern auswärts leben. Jyde wehrt sich und dringt tiefer ins Zentrum vor, wo er sich in Sektor 2 wiederfindet. Dort sieht er ein fremde Mädchen in ein Labor gehen und folgt ihm. In diesem Labor entdeckt er Professor Haus, der in einem Tank mit ungewöhnlicher Flüssigkeit eingesperrt ist. Professor Haus fleht ihn um Hilfe an und berichtet davon, dass sein Manalappen angezapft wird, ehe er schließlich stirbt und sich auflöst. Entsetzt wird Jyde schließlich von dem Mädchen in Rot, Agria, angegriffen, die Freude an der Furcht in seinem Ausdruck hat. Gerettet wird er von Milla, die Ifrit herbeiruft und das Mädchen in Rot bewusstlos schlägt. Jyde schließt sich Milla daraufhin an, da er Angst hat, alleine wieder hinauszugehen und dabei Hilfe brauchen könnte. Hierbei vereinen sich die Handlungsstränge von Milla und Jyde.
Millas Geschichte in Fennmont beginnt ungleich schneller: Sie sucht in Fennmont unmittelbar das Laforte-Forschungszentrum auf und begegnet Jyde, ehe sie in das Forschungszentrum eindringt und bald darauf Jyde und Agria in dem Labor begegnet, wo sie sich mit Jyde zusammentut.

Milla nahm eine Schlüsselkarte an sich, in deren Besitz Agria gewesen war, wodurch sie und Jyde in den Sektor 3 vordringen können. Dort entdecken sie schließlich eine riesige Spyrix, die Lanze von Kresnik, die Milla zerstören will, da sie Geister tötet. Hierfür ruft sie die Großen Vier herbei, sodass Jyde erkennt, dass sie in der Tat Maxwell, der Herr der Geister ist. Agria funkt jedoch dazwischen und aktiviert die Lanze von Kresnik, die ihr eigenes Mana und das von Jyde und Milla absorbiert. Auch die Großen Vier werden davon erfasst und schließlich eingesogen. Milla selbst kann den Schlüssel der Lanze an sich bringen, ehe die Brücke zusammenbricht und sie und Jyde ins Wasser unterhalb des Forschungszentrums stürzen.

Jyde ist von den Großen Vieren gebeten worden, auf Milla achtzugeben, was er sofort tun muss, da Milla nicht schwimmen kann. Er schleppt sie wieder ans Festland, wo sie ihm dankt und sich schließlich verabschiedet, aber von Soldaten gestellt wird, da sie und Jyde nun wegen Hausfriedensbruch in das Laforte-Forschungszentrum gesucht werden. Jyde lässt sich in einen Kampf verwickeln, als er bemerkt, dass Milla ohne die Führung der Großen Vier kein Schwert führen kann. Nachdem sie die Soldaten abgewehrt haben, erklärt er ihr, dass sie Fennmont schnellstmöglich verlassen sollte, und zeigt ihr den Weg zu Fennmont-Seehafen, wo nicht nur sie, sondern auch er in das Visier von Soldaten gerät. Darunter befindet sich auch Eldin, den er zuvor geheilt hatte. Er will Jyde nicht verletzen und bittet ihn daher, sich nicht zu wehren, Milla hingegen will Widerstand leisten. Sie bemerkt jedoch, dass das Schiff für ihre Flucht bald ablegt, und verabschiedet sich abermals von Jyde, ehe sie zu den Docks hinübereilt und sich mit einem Sprung auf das Schiff begibt.

Fennmont Lotusstamm

Ein Lotusstamm im Zentrum des Marktplatzes von Fennmont

Unterdessen wird Jyde von den Soldaten umstellt, die jedoch kurzerhand von Alvin niedergeschlagen werden. Alvin berichtet Jyde, dass er nun ein gesuchter Mann ist und lieber verschwinden sollte, da er vermutlich hingerichtet werden würde, sobald er gefangen genommen werden würde. Jyde flüchtet mit Alvin, der sich ihn schnappt und auf das gerade ausfahrende Schiff springt, das sich auf dem Weg zum Aladhi-Seehafen befindet.

Im späteren Spielverlauf wird Fennmont erneut aufgesucht, indem die Helden mithilfe der Wyvern des Kitarl-Clans aus Auj-Oule bis zur Barnauer-Höhenstraße fliegen, da sie über andere Wege nicht mehr nach Fennmont kommen. Sie wollen König Nachtigal und die Lanze von Kresnik aufsuchen. Durch Rauch im Laforte-Forschungszentrum werden sie dorthin gelockt, wo sie verletzte Soldaten finden, darunter Eldin, der Jyde von einer Spionin erzählt, bei der es sich um das Mädchen in Rot handelt. Die Helden dringen in das Laforte-Forschungszentrum ein, um die Lanze von Kresnik zu suchen, der Raum, wo sie sich befindet, ist jedoch versiegelt. Selbst mit aller Mühe kann Milla sich keinen Zugang verschaffen.

Auf der Suche nach einem anderen Weg, um zur Lanze zu gelangen, finden die Helden die Bürgermeisterin von Hamil, das zuvor von der Armee von Rashugal angegriffen worden war. Sie berichtet in ihren letzten Worten von den Einwohnern, die eingefroren wurden, und macht damit eine Anspielung auf Celsius und ihrer Macht als Großer Geist. Mithilfe eines Computers kann Jyde auf alte Videoaufnahmen des Raums zur Lanze zugreifen, die jedoch offenbaren, dass die Lanze nicht mehr dort ist. Zudem kann er eine Aufnahme finden, auf der das Mädchen in Rot dargestellt ist, dem soeben Eldin auf die Schliche gekommen ist. Es zündet ein Bombe und will damit vermutlich die Lanze zerstören. Die Helden verstehen, dass das Mädchen zu dem Zeitpunkt nicht gewusst haben kann, dass die Lanze nicht mehr da war, und es nun auf dem Weg zu dem Ort sein muss, wo sie nun ist, oder den Ort zumindest herausfinden will. Deshalb wollen sie das Mädchen aufsuchen.

Fennmont Geisterklima Laforte

Das Nachtklima von Fennmont über dem sich weit erstreckenden Laforte-Forschungszentrum

Sie finden es auf dem Marktplatz von Fennmont, wo Rowen Ilbert es als "Nadia Travis" erkennt, einer Erbin eines der sechs Herrenhäuser von Rashugal. Das Mädchen, zunächst etwas erstaunt darüber, widerspricht ihm und stellt sich selbst als Agria die Schattenlose von der Chimäriade vor. Milla erkennt, dass sie dasselbe Ziel haben, wenn sie vorhat, die Lanze zu zerstören, aber auf eine Zusammenarbeit lässt Agria sich nicht ein. Es entsteht ein Streit zwischen Agria und Leia Rolando, weil Leia wütend auf sie ist, dass sie sich ihnen in den Weg stellt, obwohl sie sich abrackern, um die Welt zu retten. Agria spottet darüber, dass sie glaubt, dass die Welt sich ändern wird, nur weil sie hart arbeitet. Daraufhin berichtet sie, dass sie sich noch sehr gut daran erinnern kann, was Milla ihr bei ihrer ersten Begegnung angetan hat, weshalb ein Kampf ausbricht.

Den Helden gelingt es, Agria zu bezwingen, und Milla fordert von ihr die Information über die Lanze, wenn sie leben will. Agria berichtet davon, dass unter dem Forschungszentrum ein Geheimweg zum Orda-Palast führt. Sie erklärt, dass der Ganz eingestürzt ist, der Orda-Palast also auf normalem Wege über die Orda-Brücke erreicht werden muss. Als die Helden kurz unaufmerksam werden, windet sich Agria sich aus deren Gewalt und verspricht Milla, sie eines Tages in Stücke zu reißen, und spottet ein weiteres Mal über Leia und ihre harte Arbeit.

Die Helden gehen daraufhin zur Orda-Brücke, wo die Sicherheitsmaßnahmen geringer sind als sie erwartet haben. Jyde bemerkt, dass sie unter Umständen einfach hineinstürmen können, und Rowen meint, nachdem er ihre Möglichkeiten abgewogen hat, dass diese Idee nicht schlecht wäre. Daher stürmen sie den Orda-Palast und suchen darin Nachtigal auf, den sie schließlich bekämpfen. Nachtigal wird von eisigen Speeren aufgespießt, nachdem es Rowen gelungen war, ihn wieder zum richtigen Weg zu bekehren. Als die Helden den Orda-Palast daraufhin verlassen, werden sie von Rashugal-Soldaten aufgesucht, die sie jedoch nicht angreifen, weil sie in Rowen den Stabschef Ilbert erkennen. Daraufhin kommt ein weiterer Soldat, der davon berichtet, dass die Armee von Auj-Oule mit über fünfzigtausend Mann auf dem Weg nach Rashugal sind. Die Helden erkennen, dass der Krieg zwischen Auj-Oule und Rashugal begonnen hat und erneut, wie vor zwanzig Jahren, im Gebiet von Fezebel ausgetragen wird.

OrtslisteBearbeiten

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