FANDOM


Der folgende Artikel beinhaltet Informationen, die sowohl in Tales of Zestiria als auch in Tales of Berseria erscheinen. Trotz ihrer geschichtlichen Verwandtschaft unterscheiden sich einige Begriffe. Sofern nicht anders gekennzeichnet, werden im Folgenden die Begriffe aus Tales of Zestiria genutzt.
Erdgeschichtsstein

Ein Erdgeschichtsstein in Tales of Zestiria

Erdgeschichtssteine oder Irissteine sind Objekte in Tales of Zestiria und Tales of Berseria.

AllgemeinesBearbeiten

Erdgeschichtssteine entspringen dem Erdenpuls und offenbaren Ereignisse der Vergangenheit an jene, deren Resonanz hoch genug ist, sie sehen zu können. Dies geschieht, weil alle Geschehnisse auf der Oberfläche Spuren auf dem Erdenpuls darunter hinterlassen. Die Erdgeschichtssteine nehmen alles auf, was geschieht. Es ist anzunehmen, dass Seraphim immer dazu imstande sind, die Visionen eines Erdgeschichtssteins anzunehmen. Von den Menschen werden Erdgeschichtssteine als Irissteine bezeichnet.

Erdgeschichtssteine werden von der Kraft der Mutter Natur "betrieben" und offenbaren ihre Visionen, indem der Fluss des Erdenpulses durch sie fließt. Alle Erdgeschichtssteine werden effektiv von dem Seraph erschaffen, der den Erdenpuls als Träger hat. Dies ist erst Innominat und daraufhin Maotelus. Ihre Willenskraft ist es, der den Erdenpuls dazu bringt, die Erinnerungen zugänglich zu machen.

In den SpielenBearbeiten

Tales of ZestiriaBearbeiten

Lohgrin gilt als heiliger Ort, an dem sich mehrere Zweige des Erdenpulses treffen, weshalb es dort einfacher ist, die Erinnerungen aus Erdgeschichtssteinen sehen zu können. Der Monolith im Zentrum des Turms auf der ersten Etage verhilft ebenfalls dazu. Die Erdgeschichtssteine werden zwangsläufig im Spielverlauf gefunden: Mayvin erklärt den Helden, dass sie mehr über Heldalfs Werdegang erfahren müssen, um zu wissen, wie er zum Herrscher des Unheils geworden ist. Daher müssen die Helden zunächst die Erdgeschichtssteine finden. Der erste wird jedoch zwangsläufig im Vivia-Aquädukt gefunden und offenbart seine Erinnerung in den Galahad-Ruinen.

Die Aufgaben, um die Erdgeschichtssteine zu finden, werden auf der Karte als violette Sterne angezeigt. Beim Ansprechen von Rose wird sie Hinweise auf den Verbleib der nächsten Erdgeschichtssteine geben. Die Reihenfolge der gefundenen Erdgeschichtssteine ist festgelegt und richtet sich nicht danach, wo sie gefunden werden.

Fundorte anzeigen
Fundort Voraussetzung
Vivia-Aquädukt
  • Wird beim ersten Betreten automatisch gefunden
Heiligtum von Marlind -
Bei der Fundstätte in den Bors-Ruinen -
Tiefen der Ruine von Tintagel
  • Geh die westliche Treppe hinunter, durch den Gang in der Mitte des Kreises, dann rechts und schließlich durch die nächste Tür
Cambria-Höhle
Schreinkirche von Pendrago
  • Geh durch die versteckte Tür hinter der Heiligen Inschrift
Yder-Höhle
Gaferis-Ruinen, U3
  • Sprich die Händlergruppe an einer Häuserecke im Ostviertel von Pendrago an
Damensee, Heiligtum
Vivia-Aquädukt
  1. Sprich in Damensee im Adelsviertel beim Zugang zum Hauptviertel einen Händler an, der von Logos erzählt
  2. Sprich in Marlind vor dem Dumnonia-Museum mit jemandem, der von einem Spion aus Rolance erzählt
  3. Besorge Pfauenfedern (Anormales Monster Königspfau, Malory)
  4. Suche den Vivia-Aquädukt auf
Ruine von Tintagel
  1. Besiege die Medusa
  2. Sprich in Lastonbell mit einem Mann auf dem Marktplatz
  3. Sprich in Lastonbell mit einer Frau auf dem Weg zum Ausgang zum Volgran-Wald hin
  4. Bekämpfe die "Dryade"
Horsa
  1. Sprich mit einem Mann im Lagerbereich der Camelot-Brücke
  2. Bekämpfe "Stheno" in Horsa
Westungsschlucht
  1. Erhalte von Mayvin in Lohgrin die Aufgabe, alle Irissteine zu finden
  2. Sprich in Pendrago mit dem Händler neben dem Gasthaus, der von dem Edelsteinhändler "Zod" erzählt
  3. Betritt die Westungsschlucht von der Perlhaferweide aus und gehe über die Steinbrücke zu einer Gruppe von Rittern, um dort mit Zod zu sprechen
  4. Bekämpfe das Anormale Monster "Koboldherr" in der Westungsschlucht
Richwagwald
  1. Erhalte von Mayvin in Lohgrin die Aufgabe, alle Irissteine zu finden
  2. Sprich in Lohgrin mit Eguille nahe beim Speicherpunkt
  3. Bekämpfe das Anormale Monster "Titan" im Richwagwald
Schreinkirche von Pendrago
  1. Erhalte von Mayvin in Lohgrin die Aufgabe, die Irissteine zu finden
  2. Sprich in Pendrago mit Sergei
  3. Sprich mit dem Mann links vom Tor zum Ostviertel hin
  4. Übernachte im Gasthaus
  5. Begib dich zur Schreinkirche und verfolge die Szene
Erdgeschichtssteine Ereignisse
Rot
(Ett, Tva, Tre, Fyra, Fem)

Michael und Lailah läutern gemeinsam Hellions und durchwandern die Welt. Michael will Lailah seinen Handschuh schenken, ehe die beiden sich trennen und Michael nach Camlann aufbricht, wo er in seinem Haus sitzt und das Himmelsverzeichnis schreibt. Muse steht an seiner Seite, mit Mikleo im Arm. Später beobachtet sie aus der Ferne, wie Michael das Dorf organisiert.

Grün
(Aon, Dà, Trì, Ceithir, Còig, Sia)

Die Armee von Rolance steht vor Heldalf, der soeben ein neues Schwert vom König erhält. Er spricht seiner Armee zu, die ihm begeistert folgt. Heldalf fällt in Camlann ein: hiernach entfernen sich die Platinritter von ihm und es wird über ihn gespottet, nachdem er vom König ins Exil geschickt wurde. Er sieht seine Familie vor seinem inneren Auge, ehe diese getötet wird oder sich selbst tötet. Heldalf hält schließlich sein Kind in den Armen, dass ebenfalls ein Hellion ist. Er versucht, sich zu töten, doch dies misslingt jedes Mal. Schließlich wird er von Hellions angegriffen, überlebt dies aber auch und wurde letztendlich zum Herrscher des Unheils, der eine kleine Händlerfamilie angreift und ermordet

Gelb
(Odin, Dva, Tro)

Politiker und Kleriker beginnen sich zu streiten, stets von Symonne angezettelt. Die Armee von Hyland wird von ihr (vermutlich eine Illusion) angeführt. Symonne ist in Heldalfs Anwesenheit zu sehen. Ein Kampf zwischen Rolance und Hyland im Felszackenjoch bricht aus, den sie und Heldalf beobachten. Zufrieden stellt Heldalf fest, dass die Soldaten hellionisiert werden. Eine ermordete Frau verwandelt sich in einen Spinnenhellion und tötet die Echsenhellions. Auf der Hexeninsel bezwingt Heldalf einen Drachen, der sich ihm unterwirft.

Violett
(Ek, Do)

Eine heilige Zeremonie, von Sorey als Hochzeit geglaubt, findet in der Schreinkirche von Pendrago statt: Lailah akzeptiert einen neuen Träger, der ihr heiliges Artefakt zieht, umgeben von anderen Hirten. Die Hirten schlagen erfolgreich eine Gruppe von Hellions nieder.

Der Monolith
(in Lohgrin)

Der Monolith in Lohgrin beinhaltet die letzten Erinnerungen über Heldalf: Die Besetzung von Camlann durch ihn und seine Truppen und die Vernichtung des Dorfes durch die Armee Hylands. Michael verflucht Heldalf durch die Opferung seines Neffen mit der Unsterblichkeit und begann damit die Kette der Ereignisse, die Heldalf zum Herrscher des Unheils machen.

Tales of BerseriaBearbeiten

Erdgeschichtssteine werden kaum thematisiert und nur einmal durch Eizen erwähnt, der sich daran erinnert, dass alle Ereignisse der Oberfläche Spuren auf dem Erdenpuls hinterlassen, nachdem er Zeuge des zweiten Erdgeschichtssteins wird. Die Erdgeschichtssteine werden gezielt von Innominat an Velvet Crowe gerichtet, um ihre Bosheit der Sorte "Verzweiflung" zu schüren, nachdem sich herausgestellt hat, dass Innominat im Körper ihres jüngeren Bruders Laphicet Crowe erwacht war und er nun acht Sorten Bosheit benötigt, damit seine Kraft endgültig erweckt wird.

Erdgeschichtssteine Ereignisse
1

Die sechzehnjährige Velvet sucht ihren jüngeren Bruder Laphicet auf, den sie aufweckt. Er bittet sie darum, dass sie ihn nicht mehr "Laphi" nennen soll, weil er kein kleines Kind mehr sei, und sie bemerkt, dass es ihm offenbar gut geht. Sie tätschelt ihn liebevoll, ehe Velvet, die diese Erinnerung ansieht, sie mit ihrer dämonischen Hand gnadenlos zerschlägt.

2

Artorius Collbrande liegt allein im Wald in der Nähe von Aball und wird von Celica Crowe aufgesucht, die Hilfe holen möchte. Er lehnt dies ab und meint, er sei nur müde, weshalb Celica glaubt, dass er lange auf Reise war. Artorius sagt, dass es zehn Jahre waren, und sein Meister ihm alles anvertraut hatte, doch er hatte versagt. Celica versteht, dass er eine Pause braucht, und lädt ihn zu sich zum Essen ein. Er möchte auch dies zunächst ablehnen, doch sein knurrender Magen verrät ihn. Zunächst gibt Celica ihm einen Apfel und meint, dass sie hört, wie sein Körper schreit, dass er leben will. Er meint, er hat es nicht verdient zu leben, und sie wundert sich, dass man sich das Recht auf das Leben nicht erst verdienen musste. Es gelingt ihr Artorius davon zu überzeugen, mit ihr essen zu gehen. Er stellt sich ihr als Exorzist unter dem Namen Arthur vor, den er über die nächsten Jahre im Beisein seiner neuen Familie behält.

3

Celica begrüßt Arthur daheim, der den Zaun von dem Haus repariert hat. Celica bedankt sich dafür und bemerkt, dass die Angriffe der Ganoven zunehmen, aber der Zaun sie sicherlich abhalten wird. Arthur hingegen ist besorgt, denn sobald die Ganoven dämonisieren, wird auch ein Zaun sie nicht aufhalten. Er offenbart Celica diese Sorge nicht und behauptet, er habe Vertrauen in seine Zimmermannskunst. Er erkundigt sich daraufhin danach, wo Velvet und Laphicet sind, und Celica vermutet, dass sie am Kap sind, obwohl sie ihnen gesagt hat, dass es dort gefährlich ist. Arthur hingegen denkt, dass Laphicet Velvet dazu überredet hat und sie gewiss auf ihn aufpassen wird. Celica offenbart Arthur daraufhin, dass sie schwanger ist und hofft, dass das Kind so stark werden wird wie Velvet, woraufhin Arthur sie glücklich in die Arme schließt. Arthur schenkt Celica daraufhin ein Amulett, das als Beweis der Liebe zwischen ihnen soll, und er schwört, Celica und das Kind mit seinem Leben zu schützen.

4

Zehn Jahre vor der Hauptgeschichte findet die erste Scharlachrote Nacht statt. Celica findet sich von Dämonen an den Schlund des Schreins der Ruhe gedrängt vor, aber Arthur kämpft sich durch die Masse an Dämonen, um Celica und das Kind zu schützen. Im Kampf mit einem der Dämonen verliert er jedoch sein Schwert und wird von Celica zur Seite gestoßen, woraufhin sie in den Schlund stürzt. Tieftraurig tötet Arthur die restlichen Dämonen, wobei er sich seine rechte Hand verletzt. Daraufhin kniet er sich an den Schlund und trauert um Celica und das Kind, weil er nicht dazu imstande war, seine Familie zu beschützen. Melchior Mayvin sucht ihn daraufhin auf und sagt, dass die Dorfbewohner ihn und Celica an die Dämonenganoven geopfert hätten, um selbst fliehen zu können. Melchior und Arthur werden Zeugen davon, wie das erste Opfer an Innominat dessen Domäne hervorruft und Celica und das ungeborene Kind als Malakhim, Seres und Laphicet, wiedergeboren werden. Melchior erkennt, dass die Wiederauferstehung Innominats unvollständig ist. Er will sich der Malakhim annehmen, doch Arthur tritt auf Seres zu und will ihr das Amulett überreichen, auf das sie nicht reagiert. Er verspricht, sich zu ändern und sein altes Selbst aufzugeben. Daraufhin schmiedet er einen Pakt mit der Malak und verspricht, die Welt von ihrem Schmerzen zu befreen, und schwört es bei den Seelen seines Meisters Claudin Asgard, seiner Frau und seines ungeborenen Kindes.

5

Laphicet Crowe spricht mit Arthur, dem er offenbart, dass er versteht, dass die Erweckung Innominats erst vollendet ist, wenn zwei reine Seelen in der Scharlachroten Nacht geopfert wurden. Arthur erklärt, dass sein eigener Sohn die erste reine Seele war, die geopfert wurde, und Laphicet versteht, dass deshalb die Resonanz der Menschen angestiegen ist. Er erkennt, dass die Wiederauferstehung Innominats mehr Exorzisten erzeugen würde, weil die Resonanz endgültig steigt, und weiß, dass die nächste Scharlachrote Nacht anbricht. Laphicet bittet Arthur darum, das nächste Opfer zu sein. Laphicet erklärt, dass die nächste Scharlachrote Nacht erst in drei Jahren folgen wird, wenn sie diese verpassen, und dass er bis dahin tot sein wird, denn er hat erfahren, dass er an der Zwölfjährigen Krankheit leidet, die ihn in einem Jahr töten würde. Er will, dass sein Leben nicht nur eine Last ist und will deshalb helfen, indem er geopfert wird, um eine Welt zu erschaffen, in der seine Schwester glücklich sein kann. Er bittet Arthur darum, Velvet nichts davon zu erzählen, was Arthur verspricht.

TriviaBearbeiten

  • Es ist anzunehmen, dass die violetten Irissteine aus Tales of Zestiria die Zeit von Tales of Berseria darstellen, was vorrangig an dem Emblem zu erkennen ist, das bei der Zeremonie gezeigt wird: Hierbei handelt es sich nicht um Maotelus' Wappen, sondern um Innominats, da die Schattenanteile fehlen. Andererseits sind bereits die schiefen Türme der Wiese des Triumphs zu sehen, die zu Zeiten von Tales of Berseria noch als Ebenen von Aldina bekannt gewesen ist und auf der damals keine Türme gestanden hatten. Es ist gut möglich, dass trotz Maotelus als Hauptherrscher Innominats Wappen gezeigt wird, weil Maotelus letztendlich ein Teil von Innominat ist.

GalerieBearbeiten