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Emil Castagnier ist ein spielbarer Hauptcharakter aus Tales of Symphonia: Dawn of the New World.

GeschichteBearbeiten

KindheitBearbeiten

Emil wurde in Palmacosta als Sohn von Nebencharaktere (Tales of Symphonia)#Reysol und Nebencharaktere (Tales of Symphonia)#Lana geboren. Seine Tante mütterlicherseits ist Flora und sein durch sie angeheirateter Onkel ist Alba. Viel mehr ist zu Emils Vergangenheit nicht bekannt. In der Nacht der "Blutsäuberung" attackierte Decus in Gestalt von Lloyd Irving Palmacosta und tötete zahlreiche Einwohner. Darunter waren nicht nur Emils Eltern, sondern mit höchster Wahrscheinlichkeit auch Emil selbst. Ob er vor Lloyd entkommen konnte oder nicht wird jedoch nie offenbart. Parallel zu Emils Schicksal wurde ebenfalls in Palmacosta die Gestalt des verstorbenen Aster Lakers erschaffen, jedoch vorerst ohne Persönlichkeit und nur als leere Hülle des schlafenden Bewusstseins von Ratatosk.

Der Jüngling ohne Erinnerungen fand Emils sterbende Mutter vor, die in ihm ihren Sohn zu erkennen glaubte, der zurückgekehrt war. Sie befahl ihm, zu seiner Tante Flora nach Luin zu reisen und dort Unterkunft zu finden. Der Jüngling ist nun in dem Glauben, Emil Castagnier zu sein, und folgte dem Wunsch seiner Mutter, die kurz darauf endgültig verstarb. Emil zog nach Luin, wo Flora und ihr Mann Alba ihn aufnahmen.

Tales of Symphonia: Dawn of the New WorldBearbeiten

Emil führt kein leichtes Leben in Luin, was sich bereits kurz nach Verlassen seines Zimmers offenbart, als er sich mit Flora unterhält. Sie berichtet von der erhöhten Monsteraktivität, die mit Emils Ankunft in Luin einherging, weshalb die meisten Einwohner Luins ihn für die Ursache halten und daher verabscheuen. Emil entschuldigt sich hierfür, was Flora nicht versteht. Sie hält zwar wenig von Emil, da sie meint, dass er seinem Vater immer ähnlicher wird und keine Züge seiner Mutter hat, schiebt ihm aber nicht die Schuld für die erhöhte Monsteraktivität zu.

EmilStatusbild

Emils Statusbild

Als Emil in Luin spazieren geht und von den Zwillingen Dida und Moll gezwungen werden soll, sich vor der Heldenstatue von Lloyd zu verneigen, die den Brunnen Luins ziert, begegnet er erstmals Richter Abend, der ihn vor den Zwillingen bewahrt und sie vertreibt. Richter spricht die Worte zu Emil, die ihn den restlichen Spielverlauf über stärken würden: "Mut ist der Zauber, der Träume wahr werden lässt." Richter erkundigt sich bei Emil, ob er ein Mädchen mit einem Juwel in der Stirn gesehen hat, was Emil verneinen muss.

Noch an diesem Tag wird Emil von einem Geheul, das ihn bereits seit mehreren Tagen begleitet, in den ausgetrockneten Sinoa-See gelockt, wo er von einem Bären angegriffen wird. Emil kann sich kaum wehren, da er im Kampf nicht versiert wird. Stattdessen rettet ihm die junge Marta Lualdi das Leben. In ihr erkennt er das Mädchen, das Richter sucht, da Marta in ihrer Stirn ein rotes Juwel trägt. Als er Richter in Luin Bescheid gibt, erkennt er, dass er Marta töten will, und folgt ihm daher in die Höhle vom Sinoa-See. Emil kann ihr jedoch nicht helfen und muss zurückbleiben, während Richter Marta in die Tiefen der Höhle verfolgt.
Um Emil die Kraft zu verleihen, Marta helfen zu können, geht Emil einen Pakt mit dem Centurio der Finsternis ein, Tenebrae. Dieser zeigt sich ihm und ernennt ihn zum "Ritter von Ratatosk", wodurch Emil nicht nur ungeahnte Stärke erhält, sondern auch die Fähigkeit, Pakte mit Monstern zu schließen.

Nachdem Emil Marta sowohl vor Richter als auch später vor Lloyd bewahren konnte, da die beiden um Lumens Kern gekämpft haben, offenbart Marta ihm, dass sie die acht Centurio-Kerne finden und erwecken muss, um die Naturkatastrophen zu beschwichtigen, die die vereinte Welt heimsuchen, was nur sie kann, da sie durch Ratatosks Kern in ihrer Stirn mit seiner Kraft gesegnet ist. Als Marta in Luin schließlich von Magnar und weiteren vermeintlichen Rittern der Kirche von Martel mit dem Tod gedroht wird, beschließt Emil, einzugreifen und ihr zu helfen. Er schließt sich ihr danach an, um die Centurio-Kerne zu finden und sie zu beschützen.

Emils Reise ist vor allem von Selbstzweifeln, den Hass auf Lloyd und starker Charakterentwicklung geprägt. Dass seinem Körper offenbar zwei Seelen innewohnen, bemerkt Raine Sage sehr früh, die von den Helden aus "Tales of Symphonia" als zweites der Heldengruppe beitritt. Immer, wenn Emil gereizt wird, wechselt er in einen aggressiven und durchsetzungsstarken Zustand, der als "Ratatosk-Modus" bezeichnet wird.
Letztendlich stellt sich heraus, dass die Tatsache, dass in Emil zwei Seelen leben, korrekt ist und es sich dabei nicht nur eine gespaltene Persönlichkeit handelt. Das Bewusstsein von Emil hat sich entwickelt, als der damals nach Gestalt von Aster geschaffene Körper die Mutter von Emil gefunden und sie ihn als ihren Sohn bezeichnet hatte. Mit Emils Namen, der bekannten Vergangenheit und seiner noch übrigen Familie wurde das Bewusstsein von Emil erschaffen, während Ratatosk ein eigenes besitzt, das ebenfalls in dem Körper wohnt.

Emil im Spiel

Emil im Spiel

Nachdem es den Helden gelungen ist, den Vanguard aufzuhalten, schließt Lloyd sich der Heldengruppe an. Mittlerweile weiß Emil, dass nicht er es war, der seine Eltern getötet hatte, und er lernt Lloyd als einen solchen Menschen kennen, wie seine Freunde ihn immer schon beschrieben haben. Lloyd offenbart den anderen Helden, dass er Ratatosk in das Tor nach Niflheim versiegeln will, das sich langsam öffnet, um es geschlossen zu halten. Dies wird jedoch wird nicht nötig sein, wenn Ratatosk nicht länger die Menschheit vernichten will, sodass Emil vor die Wahl gestellt wird, ob er einen Kampf gegen Ratatosk wagt, um eine der beiden Persönlichkeiten vorherrschen zu lassen: Wenn Emil siegt, müssen die Helden sich nicht sorgen, da er die Menschheit nicht vernichten will. Sie müssen ihn nicht gewaltsam in das Tor versiegeln. Siegt jedoch Ratatosk, wird Emils Persönlichkeit verschwinden und er effektiv sterben. Ratatosk wird sich nicht mit den Menschen verbünden und muss daher gewaltsam versiegelt werden.

Mithilfe von Verius gelingt es Emil, Ratatosks Persönlichkeit in seinem Herzen zu versiegeln und seine eigene Persönlichkeit vorherrschen zu lassen. Wie genau es für ihn ausgeht, hängt von dem jeweiligen Ende ab, das erreicht wird. Unabhängig vom Ende wird Ratatosk in der Gähnenden Schlucht zurückbleiben, um das Tor nach Niflheim zu versiegeln. Dieses Schicksal muss jedoch nicht Emil ereilen.

  • Das "schlechte" Ende wird freigeschaltet, wenn Lloyd im Spielverlauf die meisten Centurio-Kerne vor den Helden erhält und der letzte Kampf von Emil gegen Lloyd und Marta gewonnen wird. Emil schauspielert vor den Helden, damit diese ihn angreifen und ihn in seinen Kernzustand zurückversetzen. Dies geht soweit, dass er sie zum Angriff provozieren will, indem er sie angreift, wobei er Marta jedoch schwer verletzt und glaubt, er hätte sie getötet. Aus Schuldgefühlen heraus bringt er sich selbst um, wodurch er in seine Kernform übergeht und damit das Tor nach Niflheim geschlossen halten kann.
  • Das "normale" Ende beschreibt die Rückkehr Ratatosks in der Gähnenden Schlucht. Da er und Emil sich den Körper teilen, bleibt auch Emil mit ihm und Richter zurück.
  • Das "perfekte" Ende stimmt bis zu einer einzigen Szene, die nach dem Abspann läuft, mit dem normalen Ende überein. In der letzten Szene wird jedoch offenbart, dass Emil sich außerhalb der Gähnenden Schlucht befindet. Ratatosk hat Emils Persönlichkeit dementsprechend den Körper überlassen, während er selbst in der Gähnenden Schlucht zurückgeblieben ist.

PersönlichkeitBearbeiten

Emil ist schüchtern und ängstlich und behauptet immer von sich, dass er vor Marta nie richtige Freunde gehabt habe. Er kann nur schwer für seine Meinung einstehen und muss stets damit überzeugt werden, dass er "ein Mann sei und sagen solle, was er denkt". Gerade, weil er jedoch nie Freunde hatte, weiß er diese besonders zu schätzen und geht sehr liebevoll mit ihnen um. Auch eine Vaterfigur in Regal Bryant oder weibliche Vertrauenspersonen in Raine Sage und Sheena Fujibayashi sucht er sich schnell. Emil wächst im Verlauf der Handlung vor allem in seiner Persönlichkeit stark und wird selbstbewusster, bleibt aber weiterhin eher freundlich und zurückhaltend.

Im Ratatosk-Modus ist Emil eher harsch und sagt, was er denkt. Er handelt lieber, bevor er wirklich nachdenkt, und weiß manchmal nicht, wenn Marta zum Beispiel sauer ist, was er falsch gemacht hat. So eine Situation macht ihn dann nur noch wütender. Aber auch in diesem Modus (sprich: Ratatosks Persönlichkeit) kann er für seine Freunde und selbstlos handeln.

KampfstilBearbeiten

Emil selbst kann nicht kämpfen, was im ersten Kampf gegen den Bären nur zu gut verdeutlicht wird. Das Kämpfen wird ihm teilweise von Richter beigebracht. Sobald er jedoch ein Ritter von Ratatosk geworden ist, tritt Ratatosk in den meisten Gefahrensituationen an seine Stelle und kämpft. Dann schlägt er schnell mit seinem Breitschwert auf Feinde ein und kann diese in langen Kombos sogar hoch in die Luft befördern und sie dort weiter angreifen. Zudem kann Emil im Kampf einige Monster kontrollieren, die für ihn kämpfen, denn das sind die, mit denen er paktierte, um den Mana-Strom zu regulieren.

TriviaBearbeiten

  • Sowohl Emil als auch Ratatosk sind vorzügliche Köche. Der Unterschied ist, dass Emil seine Mahlzeiten oft verziert und sogar in kleine Formen schnitzt, während Ratatosk den anderen eher eine zusammengeworfene (aber leckere) Pampe vorlegt.
  • Emil hat einmal versucht, die Engelsschrift zu lesen, die er in Forschungsmaterial gefunden hatte. Dabei ist der folgende Satz entstanden: "Paparo popporo pippity poppity puh". Die eigentliche Bedeutung des Satzes ist, dass manche Centurios stur und altmodisch sind.
    • In Tales of Berseria wird dieser Satz ebenfalls genannt. Eleanor Hume erinnert sich bei dem Angelausflug auf der Van Eltia, dass Tenny diesen Satz häufig gesagt hatte, wenn sie angeln waren, um sie zum Lachen zu bringen.

GalerieBearbeiten

CharakterlisteBearbeiten

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