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Don Whitehorse ist ein Nebencharakter aus Tales of Vesperia.

GeschichteBearbeiten

Frühe JahreBearbeiten

Über die Familie vom Don ist kaum etwas bekannt. Er hat in jedem Fall mindestens ein Kind. Ob es sich hierbei um einen Sohn oder eine Tochter handelte und was genau mit dem Kind geschehen ist, bleibt unbekannt. Über dieses Kind er einen Enkelsohn, Harry, der als sein Erbe gilt, weshalb es nicht unwahrscheinlich ist, dass sein Kind selbst verstorben ist.

Im Laufe seines Lebens hat Don Belius kennengelernt und sich mit ihr angefreundet. Beide leiten mitunter die mächtigsten Gilden: die Altosk vom Don und die Palestralle. Im Gegensatz zu Belius, die sich ausschließlich um die Palestralle kümmert, führt Don auch die gesamte Gildenunion an. Ihm ist es gelungen, nahezu alle Gilden unter sich zu versammeln, weshalb Dahngrest als die Stadt der Gilden gilt, obwohl es eigentlich lediglich der Hauptsitz der Altosk ist.

Tales of VesperiaBearbeiten

Das erste Mal Erwähnung findet der Don durch Karol Capel, als die Helden Dahngrest erreichen. In Erscheinung tritt er allerdings erst später in Keiv Moc, wo er Monsternester ausgemacht hat und diese zerstören wollte, um Dahngrests Sicherheit zu garantieren. Dies hat sich erledigt, als Duke den Aer Krene beruhigt hat und die Monster dadurch wieder zahm geworden sind.

Die Helden treffen den Don dann im Hauptquartier der Union an, wo sich auch Flynn Scifo befindet und einen Brief von Ioder überbringt. Dieser verlangt die Absetzung des Dons, worauf er mit einem drohenden Krieg gegen die Kaiserlichen droht und die Truppen versammelt. In Wirklichkeit weiß der Don, dass der Brief gefälscht ist, und er versucht, die Kämpfe soweit hinauszuzögern, bis Flynn mit dem echten Brief zurückkehrt.
Zudem beauftragt er Yuri Lowell damit, den Urheber des gefälschten Briefs ausfindig zu machen. Darauf folgt später der Tod von Barbos folgt, der den Don stürzen wollte, um selbst an die Macht zu kommen.

Der Don beauftragt Raven damit, einen Brief an seine Freundin Belius in Nordopolica zu geben Phaeroh Dahngrest angegriffen hat, damit Belius ein wachsames Auge auf ihren Bruder wirft. Als dies geschieht, erscheinen in der Neumondnacht in der Arena die Jagdklingen, und mit ihnen Harry, der von seinem Großvater scheinbar die Aufgabe erhalten hat, einen Apatheia zu finden. Die Ereignisse führen schlussendlich zum Tod von Belius, die den Kobaltblauen Himmelskristall hinterlässt und bittet, dass er zum Don gebracht wird.

Mit den Geschehnissen weiß der Don: die Palestalle und die Union stehen fortan auf Kriegsfuß, wenn es keine Rechenschaft für das gibt, was mit Belius geschehen ist. Im klaren Wissen, dass er sich opfern wird, um die verlangte Genugtuung zu erfüllen, kann der Don nun gegen das Gesetz der Gilden handeln.

Er verfolgt Yeager, denn der hat die Jagdklingen und Harry in die Irre geführt und ihnen den angeblichen Auftrag erteilt, einen Apatheia zu finden, damit sie Belius angreifen. Zwar will der Don Yeager zur Rechenschaft ziehen, hat ihn aber unterschätzt, wodurch ihm die Zeit davonläuft und nach Dahngrest zurückeilen muss, damit kein Krieg zwischen der Palestralle und der Union entbrennt.

In Dahngrest entscheidet der Don sich dann, den Preis für Belius' Tod zahlen: er begeht Selbstmord, wodurch die Union fortan auf eigenen Beinen stehen muss, ohne seine leitende Hand. Der Tod des Don wirkt sich hart auf die Union aus, die wie ein "Schiff ohne Steuermann" ist. Harry weigert sich, die Position seines Großvaters anzunehmen, weil er niemals ein so großer Mann werden könnte wie er, und alle anderen größeren Gilden kämpfen um das Vorrecht, Altosk zu ersetzen.

PersönlichkeitBearbeiten

Der Don ist ein gelassener Mann, der zwar zuschlagen kann, wenn es nötig ist, unnötige Gewalt aber scheinbar vermeidet. Selbst den Krieg gegen die Kaiserlichen hat er lediglich dafür angestiftet, damit die Union ihn nicht für schwach hält, und er war sich sicher, dass der Kampf aufgehalten werden würde. Er ist ein großes Vorbild für viele Mitglieder der Union. Barbos sagt, Yuri erinnert ihn sehr an den Don, als dieser jünger gewesen war.

TriviaBearbeiten

  • In der nicht in Europa erschienenen PlayStation 3-Version von Tales of Vesperia kann der Don bekämpft werden.
  • Die Art, wie der Don Selbstmord beging, erinnert an das Seppeku: ein ritueller Selbstmord, der in Japan in der Edo-Zeit vollführt wurde. Auch hierbei gibt es einen Sekundanten, der die Qualen desjenigen, der das Seppeku vollzieht, reduzieren soll. Der Sekundant des Don war Yuri.

CharakterlisteBearbeiten