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Das wiedervereinte Aseria

Aseria ist die Welt in der Tales of Phantasia sowie Tales of Symphonia: Dawn of the New World spielen. In Letzterem wird der Name nicht erwähnt. Aseria ist das Ergebnis der Wiedervereinung der Welten Sylvarant und Tethe'alla im Epilog von Tales of Symphonia.

GeschichteBearbeiten

Die Entstehung des LebensBearbeiten

Bevor Derris-Kharlan kam, das ein Komet aus Mana ist, war Aseria von den Dämonen aus Niflheim bewohnt. Als Derris-Kharlan an Aseria andockte, brachten die dort lebendenen Elfen ihren Weltenbaum hinüber, den Kharlan-Baum, und ließen ihn dort Wurzeln schlagen. Der Kharlan-Baum brachte damit das Mana in die Welt und vertrieb die Dämonen, für die Mana Gift war. Niflheim wurde versiegelt.

Mit dem Kharlan-Baum kam der Beschwörungsgeist des Weltenbaums nach Aseria, Ratatosk, und mit ihm die Geister des elementaren Mana sowie der König der Geister, Origin. Da Ratatosk befürchtete, dass das Mana außer Kontrolle geraten könnte, erschuf er die acht Centurios, die Pakte mit Monstern schließen sollten, wodurch das weltliche Mana reguliert werden konnte. Damit das Mana von Derris-Kharlan nicht versiegen würde, ließen die Elfen vom verpflanzten Kharlan-Baum einen Keim erzeugen, den sie wieder in Derris-Kharlan einsetzten.

Der Kharlan-KriegBearbeiten

Viele Jahre nach der Entstehung des Lebens fand ein Krieg von gewaltigen Ausmaßen statt, der mithilfe von Magitechnologie geführt wurde: Dieser Krieg wurde Kharlan-Krieg genannt. Die beiden größten Parteien in den Schlachten waren die Königreiche Sylvarant und Tethe'alla. Der Krieg dauerte eintausend Jahre an und wurde von Mithos dem Helden beendet, nachdem es ihm gelungen war, mit allen acht Beschwörungsgeistern Pakte zu schließen und mithilfe von Origin das Ewige Schwert zu erschaffen. Mit diesem war es ihm gelungen, die Welt Aseria in zwei zu spalten, die daraufhin die Namen ihrer Königreiche trug: Sylvarant und Tethe'alla. Zuvor soll es ihm gelungen sein, einen Friedensvertrag auf den Kharlan-Ebenen auszuhandeln, doch die Spaltung diente vorrangig dazu, das restliche Mana zu erhalten, das der Welt geblieben war.

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Der Mana-Keim zwischen Aseria und Derris-Kharlan

Die Magitechnologie verbrauchte so viel Mana, das zuletzt kaum etwas übrig blieb und der Kharlan-Baum überstrapaziert worden war: Er verdorrte und starb. Alles, was er hinterlassen hatte, war ein einzelner Keim, den Mithos zwischen die Welten setzte und ihn in einen Käfig aus Mana-Konnexen setzte, die durch die Beschwörungsgeister erzeugt wurden, von denen Mithos je vier in einer Welt verteilte. Der Keim trug die Seele von Martel Yggdrasill, die von Cruxis fortan als "Göttin Martel" in beiden Welten bekannt gemacht wurde. Der Keim und Martels Seele lebten in einem Wechselspiel zueinander: Martels Seele nährte sich von dem Keim und starb dadurch nicht, der Keim würde sterben, wenn Martel ihn verließe. Zugleich verhinderten die Mana-Konnexe, dass der Keim austreiben würde.

Als Folge des Kharlan-Kriegs wollte Mithos verhindern, dass eine der beiden Welten jemals genug Mana erhält, um erneut Magitechnologie zu entwickeln. Somit führte er das System der Auserwählten und ihrer Reise der Welterneuerung ein, welches zugleich auch einen neuen Körper für die Seele seiner Schwester erzeugen sollte. Mithos versiegelte Ratatosk in die Gähnende Schlucht, da er gegen seine Wünsche arbeitete: Er hatte Ratatosk versprochen, den Kharlan-Baum wieder zum Leben zu erwecken, stellte sich jedoch gegen das Versprechen. Somit würde Ratatosk schlafen, bis das System der Welt zerstört und der Weltenbaum erneut gewachsen ist.

Tales of SymphoniaBearbeiten

Tales of Symphonia spielt in den getrennten Welten, Sylvarant und Tethe'alla. Die letzte Handlung der Helden ist jedoch, das System der getrennten Welten und des Mana-Austauschs zu beenden. Dies gelingt ihnen, indem sie letztendlich einen Pakt mit Origin schließen und das Ewige Schwert erneut hervorbringen: Sie vereinen die Welten miteinander und erzeugen Aseria, die wiedervereinte Welt. Der Keim das Kharlan-Baums wird gepflanzt, aber daraus entsteht nicht der Kharlan-Baum, sondern ein Sprössling, der Weltenbaum Yggdrasill. Der neue Baumgeist ist nicht Ratatosk, der den Helden bis dahin unbekannt ist, sondern Martel, die aus den Seelen aller, die für den Glauben an sie gestorben sind, geboren wurde.

Tales of Symphonia: Dawn of the New WorldBearbeiten

Aseria wurde erschaffen und die neugeborene Welt sieht sich vor einem Problem: Die Wetterumstände sind ungewöhnlich, sodass Orte, die üblicherweise kalt waren, nun warm sind und andersrum, oder andere Gebiete werden von vielen Erdbeben heimgesucht. Erzeugt werden diese Probleme durch das Mana, das außer Kontrolle geraten ist. Dies wurde dadurch verursacht, dass Ratatosk wieder aus seinem Schlaf erwacht ist und auch die Centurios erweckt hat, der Aufwachvorgang bei ihnen jedoch unterbrochen wurde, indem Ratatosk in seinen Kern-Zustand zurückversetzt wurde. Das Mana der jeweiligen Centurios ist nun außer Kontrolle geraten und muss wieder normalisiert werden, indem die Centurios aus ihrem Kern-Zustand erweckt werden.

Ratatosk kehrt schließlich zur Gähnenden Schlucht zurück, wo sich sein Siegel befindet, und entscheidet sich dazu, einen Kompromiss zu finden, um sowohl Niflheim zu versiegeln, dessen Tor sich zu öffnen droht, als auch das Leben zu retten: Er beginnt damit, die Gesetze der Welt umzuschreiben, sodass weder die Wesen noch die Pflanzen Mana zum Leben benötigen. Dieser Vorgang wird eintausend Jahre in Anspruch nehmen, und solange lässt er sich selbst in das Tor von Niflheim binden, um es zu schließen. Sobald die eintausend Jahre vorbei sind, soll das Mana von Yggdrasill in das Tor geleitet werden und es schließen. Ausschließlich die Geister werden zu diesem Zeitpunkt ohne Mana nicht existieren können.

Der Ragnarök-KriegBearbeiten

Viele Jahrtausende vergehen, bis es den Menschen erneut gelingt, Magitechnologie in solchen Ausmaßen zu erzeugen, dass sie ungesund für Aseria wird. Drei Staaten bilden sich: die Republik Thor mit der gleichnamigen Hauptstadt, das Königreich Fenrir und die Republik Odin. Am 2. Dezember eines unbestimmten Jahres ließ der König von Fenrir nach einer dreitägigen Waffenruhe die Gebiete zwischen Fenrir und Odin besetzen, wodurch eine Schlacht begann. Thor hingegen hielt sich aus diesem Krieg heraus.

Zur selben Zeit drohte der Komet "Samier", Aseria zu treffen. Wissenschaftler behaupteten, dass er den Planeten verfehlen würde, was jedoch ein Trugschluss war: Samier traf Aseria genau dort, wo Thor war, und zerstörte die Republik. Die Hauptstadt sank ins Meer hinab und die restliche Welt lag in Trümmern, wodurch der Krieg zwischen Fenrir und Odin beendet worden war. Nur noch wenige Ruinen sind von der Hochkultur der drei Staaten verblieben.

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Die Monde Sylvarant und Tethe'alla im Hintergrund

Tales of PhantasiaBearbeiten

Die Menschheit beginnt von Neuem, sich zu entwickeln, und abermals beginnen sie damit, Magitechnologie zu erforschen. Zwei mächtige Städte entstehen mithilfe dieser Forschungen: Alvanista und Midgards. Midgards entdeckte die Ruinen von Thor und nutzt die dortigen Aufzeichnungen, um die Magitechnologie zu erschaffen und zu verbessern. Aufgrund dessen wird vor allem Midgards ein Ziel von Dhaos, der es mithilfe von Dämonen angreift, um die übermäßige Nutzung von Mana zu verhindern. Er lässt ausnahmslos alle verfolgen und töten, die etwas mit der Erzeugung von Magitechnologie zu tun haben.

Aus alten Tagen sind kaum noch Überlieferungen da und die Menschheit beginnt von Neuem, von Grund auf die Magitechnologie zu erforschen. Zwei mächtige Städte entstehen: Alvanista und Midgards. Midgards entdeckt eines Tages die Ruinen von Thor und nutzt Aufzeichnungen von dort, um Magitechnologie zu erschaffen und zu verbessern. Aus diesem Grund wird es von Dhaos und seinen Dämonen angegriffen, um ein erneutes Aufbrauchen des Mana zu verhindern.

In einer alternativen Vergangenheit findet Yggdrasill, der Weltenbaum, zu neuem Leben, nachdem er durch die Magitechnologie vertrocknet war. Dies geschieht durch die Kraft der Heilerin Mint Adenade, die mithilfe vom "Horn des Einhorns" genug Energie aufbringt, um der Weltenesche zu helfen.

Regierungen im Laufe der ÄrenBearbeiten

Im Verlauf der Jahrtausende existierten in Aseria mehrere Provinzen mit unterschiedlichen Namen und Regierungsformen.

Zur Zeit des Kharlan-KriegesBearbeiten

Wie viele Provinzen genau existierten oder ob es überhaupt mehr als zwei waren, ist nicht bekannt, allerdings heißt es, dass die beiden Königreiche Sylvarant und Tethe'alla im Krieg standen. Die Technologie dieser Menschen war weit fortgeschritten und hauptsächlich durch Magitechnologie geprägt. Die damalige Geografie wurde auf einen Schlag geändert, als der Held von Kharlan, Mithos, Aseria mit dem Ewigen Schwert spaltete und zwei Welten daraus erschuf.

Die gespalteten WeltenBearbeiten

Die damaligen Königreiche behielten ihre Namen bei, sodass die Welten sich selbst als Sylvarant und Tethe'alla bekannt sind. Sie entschieden, da sie glaubten, dass das jeweils andere Volk zum Mond gewandert wäre, die Monde nach dem anderen Königreich zu benennen.

SylvarantBearbeiten

Sylvarant besitzt kaum eine feste Regierung, da die Desians Chaos stiften und alles zerschlagen, was die Menschen aufzubauen versuchen. Die Welt besteht aus drei größeren Kontinenten und einigen Inseln. Die Kontinente tragen keine Namen. Bis vor achthundert Jahren vor Beginn von Tales of Symphonia existierte nicht nur die große Sylvarant-Dynastie, sondern auch das Balacruf-Königreich. Beides war bald durch den Verfall der Welt vergessen, alle bestehenden großen Regierungen wurden zerschlagen.

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Die Karte von Aseria in Tales of Phantasia (Vergangenheit)

Tethe'allaBearbeiten

Obwohl Tethe'alla ebenfalls vermutlich schwerere Zeiten durchgemacht hat, steht das bekannte Tethe'alla unter der Führung eines Königs, der in der Hauptstadt Meltokio residiert. Tethe'alla besteht ebenfalls aus drei Kontinenten, einer großen Schneeinsel und mehreren kleineren Inseln. Der Kontinent, auf dem Meltokio steht, heißt Fooji. Über die Große Brücke von Tethe'alla ist er mit dem Kontinent Altamira verbunden. Die gleichnamige Stadt liegt jedoch auf einer kleineren Insel in der Nähe des namenlosen südöstlichen Kontinents.

Die wiedervereinte WeltBearbeiten

Das Königreich Tethe'alla und die fast zerschlagene Provinz Sylvarant existierten hier weiterhin. Sylvarant fehlt es hierbei weiterhin an einer großen Führung. Zu Sylvarant gehören die beiden östlichen Kontinente, zu Tethe'alla die westlichen. Recht zentral liegt hierbei Altamira, das auf der Landbrücke zwischen den beiden Provinzen auffindbar ist. Altamira ist nun ein sehr viel größerer Kontinent, in dessen Hoheitsgebiet der stadt- und namenlose, südöstliche Kontinent aus der damaligen Welt Tethe'alla fällt. Fooji besteht weiterhin.

Die drei großen ProvinzenBearbeiten

Im Laufe der Zeit entwickelten sich statt zweier Königreiche drei Provinzen, die die Namen Thor, Fenrir und Odin tragen. Benannt haben sie sich nach den Göttern, an die sie glauben, sodass der Glaube an die Göttin Martel zu diesem Zeitpunkt bereits stark zurückgegangen sein wird.

Land Erklärung
Thor

Thor ist eine neutrale Republik, deren letzter bekannter Präsident "Galga" hieß. Thor war äußerst fortgeschritten und besaß Technologie wie Fernseher, Videospiele und konnte gar Geister gefangen halten. Thor wurde von dem Kometen Samier getroffen und versank im Meer. Es lag nordwestlich in Aseria, wo als sein letzter Überrest die Stadt Thor gefunden wurde, die die Hauptstadt der Republik war. Thor beherbergte den Diamant-Paktring für Origin und das Ewige Schwert.

Odin

Odin ist wie Thor eine Republik unter der Führung von Präsident "Mitsumori" gewesen. Odin lag an der Schwelle des Krieges mit dem Königreich Fenrir. Vermutlich war es ebenso fortgeschritten wie Thor. Odin befindet sich dort, wo einst Sylvarant lag und sich später Freyland und Midgards befinden, also östlich in Aseria. Odin beherbergte das Artefakt "Flamberge", das Feuerschwert.

Fenrir

Fenrir ist zu dieser Zeit die einzige Monarchie gewesen. Es befindet sich dort, wo einst Flanoir lag und später Friezkiel. Fenrir lag im Krieg mit Odin. Es wurde angeführt von dem König "Ralph I. von Fenrir". Nachdem Thor von dem Kometen Samier versenkt und Fenrir und Odin größtenteils zerstört wurden, kamen mysteriöse Gestalten, die den Krieg endgültig beendetet hatten. Fenrir beherbergte das Artefakt "Vorpal", das Eisschwert.

Nach dem Ragnarök-KriegBearbeiten

Nach dem Krieg blieb vom Wissen der einstigen Zivilisationen kaum etwas übrig. Die Länder mussten von Neuem beginnen. Nun bildeten sich ausschließlich Königreiche, die jedoch hauptsächlich in der Zukunftsperiode von Tales of Phantasia in Erscheinung treten.

Land Erklärung
Euclid

Das Königreich Euclid zieht sich über die gesamtem westlichen Kontinente von Aseria hinweg, schließt also die Städte Venezia, Euclid und Toltus mit ein. Hamel ist zur Zeit des Königreiches bereits zerstört. Die Königsfamilie residiert in der Hauptstadt Euclid.

Alvanista

Alvanista existierte als Königreich bereits in der Vergangenheit. Es ist eines der größeren Königreiche und schließt die gesamten Gebiete um die Minen von Morlia und das Elfenland in sein Hoheitsgebiet ein. In der Vergangenheit ist der Thronfolger von Alvanista, Prinz Laird. In der Zukunft lebt eine junge Prinzessin.

Midgards

Midgards existiert ausschließlich in der Vergangenheit, da es zwischen Vergangenheit und Gegenwart zerstört wird. In sein Hoheitsgebiet fällt der gesamte nordöstliche Kontinent Aserias und eventuell auch Freyland, da dieses keine eigene Regierung besitzt.

Städte im Laufe der ÄrenBearbeiten

Hierbei werden nur die bekannten Städte in den näher bekannten Ären aufgezählt.

Land Städte
Sylvarant
Tethe'alla
Euclid
Alvanista
Midgards
Freyland
Freies Land

Aserianischer KalenderBearbeiten

Tales of SymphoniaBearbeiten

Fünftausend Jahre vor Beginn von Tales of Symphonia begann der Kharlan-Krieg, tausend Jahre später endete er durch die Spaltung von Aseria in Sylvarant und Tethe'alla. Es besteht daher die Vermutung, dass eine neue Zeitrechnung für beide Welten begonnen hat. Spätestens zur erneuten Wiedervereinigung wird jedoch eine neue Zeitrechnung eingeleitet worden sein. Genauere Informationen zum Kalender zu Zeiten von Tales of Symphonia erhält man jedoch nicht.

Tales of PhantasiaBearbeiten

Zu dieser Zeit besteht der aserianische Kalender aus zwölf Monaten, die unseren irdischen Monaten entsprechen. Auch die Tierkreiszeichen sind dieselben. Die Zeitrechnung dieses Kalender begann 4304 Jahre vor der Gegenwartsperiode. Was genau diese Zeitrechnung einleitete, ist nicht bekannt, es wird sich aber nicht um die Wiedervereinigung aus Tales of Symphonia gehandelt haben, da Dokumente, die in Bibliotheken in Tales of Phantasia gelesen werden können, mitunter von Sprachen berichten, die ihren Ursprung in einer Zeit über hunderttausend Jahre vor der Gegenwart haben. Zu Zeiten von Tales of Symphonia ist die lebende Welt jedoch nur wenige zehntausend Jahre alt. Die Zeitperioden aus Tales of Phantasia finden zu folgenden Jahren statt:

Periode Jahr
Vergangenheit 4202
Gegenwart 4304
Zukunft 4354

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