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Zeitlinie und Ereignisse (Spoilerallarm)

Moin´s

ich habe vor einigen Tagen Tales of Berseria und aufgrund von Fragen die sich bei mir aufzwangen (wegen des animes Tales of Zesteria, denke ich jedenfalls das er es war) Das spiel Tales of Zesteria durchgespielt (oder mich eher durchgequelt...)

tatsächlich kenne ich die offenbar sehr zahlreiche Reihe der Tales of Reihe nicht bis eben auf diese beiden und den einen Anime... (leider)

Daher richten sich meine Fragen wohl an ein Lore Ass unter den Leuten hier.

Zum einen wie sähe eine zeitliche reihenfolge bei den Tales of Spielen aus? Was ich weiß ist das Zesteria 1000 jahre nach berseria spielen soll...

Was mich auch gleich zu meiner anderen Frage bringt:

Was ist mit Velvet?!
In Berseria endet es wohl leider damit das sie in eine Art Ewigen Traum einkehrt wobei sie Inominat verschlingt und er sie ebenfalls was zu einer Art nicht enden wollenden Kreislauf führt (so die beiden unsterblich im Angesicht der zeit sein sollten)

Im Anime Zesteria (wo Sorey (oder so^^) mit den 4 Serpahen die ich ab hier stets Malak nennen werde, auf reise geht.) kommt irgendwann der Moment (denke nach der Reinigung des ersten Drachens oder so war es, zumindest sah er da Hoffnung für Endas Bruder der ja ein Drache wurde) Der Moment wo Plötzlich Velvet vorgestellt wurde wie sie auf Titania ausbrach, nachdem was ich aber gelesen habe ist Sorey so 1000 Jahre nach ihr unterwegs und die Kontinente aus bersiera sind soweit ich das sah zu einem geworden in zesteria..

In Zesteria (dem spiel) findet Velvet aber nie Erwähnung und das wobei Zavid und Edna bei Sorey sind und sie verdammt nochmal am ende sogar bei dem Tempel von Inominat vorbeikommen der zu Atorius Thron umbenannt wurde (selbst der Grundriss der Hauptgebäude ist der Selbe also ist ein Irrung ausgeschlossen er wurde nur erweitert.

Und dann der Eid von Laila (hilfe ich schreib die namen 100%tig flasch^^) ich hatte iwi die idee das sie vielleicht auch teill der Party um Velvet war (am ehsten dachte ich zu beginn an Ellenor aber iwi....nä...)
Ich meine das wären fundamentale Informationen für einen jungen Hirten gewesen aber ne keiner bekommt die klappe auf (ja ich weiß Berseria wurde nach zesteria entwickelt aber gewisse Grund Ideen gabs sicher die damals hätten eingebaut werden können)

Naja Lange rede kurzer Sinn: Was wurde denn nun aus der Party in Berseria? Gut Laphi ist klar den sieht man ja am ende von Zesteria...

Eizen auch wobei ich keinen plan habe wieso er zu einem Drachen wurde und ich es einfach verdammt erbermlich finde wie sang und klanglos er abgehandelt wird in zesteria als er dann mal besiegt ist...(aber ein ewig langes vid machen nach dem sieg über den Drachen auf dem schlachtfeld...na danke...)

Rokuro kann ich mir eigentlich denken: Er wird weiter gekämpft haben und irgendwann wohl gefallen sein (auch wenns schad drum ist)

Ellenor: Ja kein Plan, sie gillt als verräterin und wenn Laphi nicht vielleicht was gedreht bekommen haben sollte ist ihre zukumpft verdammt ungewiss.

Magilu, vor ab ich find sie einfach nur klasse^^... aber letztlich weiß ich auch nichts über ihren verbleib, sie und ihre Bücher erinnerten mich a wegen an den Geschichtenerzähler in Zesteria aber ob sie so eine Mayvin war...? Und wenn dann hatte sie sich aber gescheit eingemüscht...

Und vorallem nommal: Velvet, kommt die Ärmste auch mal je wieder Frei? Ich meine Klar sie hat massiv was aufm kerbholz aber soweit ich das sehe oder erfahren habe sind wegen ihr tatsächlich "nur" die Dorfbewohner von dem Wasserschrein in Dämonen verwandelt worden weill sie das Mädel mitgenommen hatte und seien wir mal ehrlich die schuld dafür gebe ich eher an Atorius und Inominat als an sie...
Klar könnten wir nun noch die diversen mobs oder genauer verdorbennen Menschen und die X exorzisten aufzählen aber im ernst: Die Exorzisten haben wahrscheinlich mehr getötet wie sie auf ihrem persönlichen Feldzug und Exorzisten selbst hatten sie auf Anweisung eingekerkert und sie bis aufs letzte bekriegt.

Das sie das töten sogar versuchte zu vermeiden hatte sie mehrfach gezeigt und so Unheilvoll war sie nun wahrlich nicht meiner ansicht nach nur eben von Wut und trauer dermaßen gepenigt das dann ihre Wandlung und Einkerkerung den Rest machten...(und selbst dafür hatte sich sich verdammt gut im griff wenn auch gen ende hin das ganze etwas kritischer wurde)
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Wahre Namen (Zestiria + Berseria)

Ich hab mir mal erlaubt, die Bedeutung des wahren Namens von Edna zu entfernen, da sie tatsächlich der einzige Seraph (aus Zestiria) ist, dessen Bedeutung man nicht erfährt. Die der anderen werden immerhin im Manga erwähnt.
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Tatsächlich hab ich mir aber mal den Spaß erlaubt und versucht, die unbekannten Namen mithilfe der bekannten zu übersetzen. Dementsprechend hab ich einige Namen übersetzt und geschaut, was die jeweiligen Buchstaben bedeuten. (Mioma = Laila(h), also M = L, und so weiter.) Leider ist dadurch quasi kein Buchstabe ausschließlich einem anderen zuzuordnen. Ich denke, das liegt mitunter daran, dass es auf Japanisch besser funktionieren würde als auf Englisch. Dennoch ist dadurch einiges noch immer korrekt, und man kann sich einige Dinge denken.

Auf die Weise konnte ich jetzt zum Beispiel Eizens wahren Namen herausfinden, was aber auch der einzige Name war, wo das so richtig funktioniert hat:

- Uzfmiwuw Uexuv = Explorer Eizen: Eizen der Erforscher

Bei Edna funktioniert das schlechter, weil noch nicht mal ihr Name übereinstimmt. "Yulind" ist noch nicht einmal von der Länge her mit "Edna" gleichzusetzen, auch nicht, wenn man die Romaji-Schreibweise nutzt ("Edona"). Ich kann mir leider auch nicht zusammenreimen, wie genau man mit "Hephsin" auf "Early-Bloomer" kommen soll.

Nebenher hab ich irgendwo die Bedeutung von Innominats wahren Namen gelesen, der da lauten soll "Wings of Ideal" (was durch Artorius' Spleen mit Flügeln und so wohl ganz gut passt.). Durch "Nevn Hiw Ejuam" bin ich bei "Ejuam" auf jeden Fall auf "I_eal" gekommen und hab das "D" auch schon reingedacht, bevor ich den wahren Namen gelesen habe. "Wing(s)" konnte ich so halb herausfinden, aber der ganze Rest passt leider nicht.
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Falls es wen interessiert, dies sind die Bedeutungen, die mit den Namen der Seraphim zumindest übereinstimmen und daher als Aufhänger dienen können, um selbst Dechiffrierungen durchzuführen. Ich hab es jetzt mit den lokalisierten Namen übernommen, aber unter Umständen wäre es auch mal wert, es mit den Romaji-Begriffen zu versuchen. Was sich hierdurch zumindest deutlich erkennen lässt ist, dass das A in beiden Sprachen derselbe Buchstabe ist, da es in drei Namen erscheint und in allen dreien dasselbe ist.

- Mioma = Laila(h)
- Maotelus = Laphicet
- Melphis Amekia = Smiling Alisha
- Wilkis Wilk = Roseis Rose
- Fylk = Oath

Die anderen Begriffe, die nicht passen, sind:
- Rulay = Mikleo (Mikurio)
- Yulind = Edna (Edona)
- Yurlin = Dezel (Hier würde die Romaji-Schreibweise "Dezeru" passen.)
- Zahdeya = Zaveid (Hier würde die Romaji-Schreibweise "Zabiida" passen, was aber dem "I" direkt zwei verschiedene Buchstaben in der alten Sprache zuweisen würde.)
- Fethmus (Foesu) = Pure/Purity
- Luzrov (Ruzurooshivu) = Enforcer
- Hephsin (Hakudimu) = Earlybloomer
- Lukeim (?) = ???
- Isylvia = Crying
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Protagonisten - Werden manche wirklich gebraucht?

Es gibt Charaktere, die sehr gut in der Geschichte integriert sind. Solche Charaktere sind gut durchdacht und sind meiner Meinung nach fast immer die Haupt-Haupt-Protagonisten. Und da komm ich schon zum Thema. Manche Protagonisten sind ehrlich gesagt ziemlich nutzlos für die Gruppe und die Geschichte.

Aller Anfang ist schwer. Das musste Chester aus Tales of Phantasia, das erste Tales of-Spiel überhaupt, erfahren. Er ist zwar in den ersten Spielstunden als Kampfunterstützung nützlich, doch wenn man zwangsweise durch eine Zeitreise von ihm getrennt wird, wird er einfach von anderen Charakteren überscheint. Für die Geschichte ist er abgesehen von einer Liebesbeziehung (?) mit Amber nicht mehr hilfreich. Klaus kommt teilweise auch ziemlich nutzlos vor. Zwar ist derjenige, der mit den Elementargeistern Pakte schließt, doch... das war's irgendwie.

Große Gruppen sind generell ein Problem für die Protagonisten. Es sind Tales of Symphonia, Tales of Xillia 2 und Tales of Hearts R betroffen.
In Tales of Symphonia kommen mir leider Presea und Regal (teilweise auch Zelos) nutzlos vor. Presea und Regal haben zwar eine tragische Vergangenheit, die sogar bis in die Gegenwart des Spieles hineinreicht, doch wirklich integriert in die Gruppe werden sie nicht.
Tales of Xillia 2 hat mit sage und schreibe elf (!) Protagonisten eine sehr schlechte Partie. Ich mache jetzt Nägel mit Köpfen. Teilweise Jyde, Rowen, Elize, Alvin, Leia, Gaius und Muzét (also sieben von elf Protagonisten) haben kaum Charaktermomente. Ich zähle hierbei nicht die Nebenaufgaben, die fast alle sehr langweilig gestaltet sind. Was war der Sinn Gaius und Muzét in die Gruppe zu bringen? Im Grunde genommen hätte man Tales of Xillia 2 Rowen, Elize, Alvin, Leia, Gaius und Muzét in der Gruppe weglassen können.
Und dann hätten wir auch noch Tales of Hearts R. Bei Gall, Kunzite, Chalcedony, Peridot und Pyrox merkt man, dass sie (abgesehen von Kunzite) nicht im Original dabei oder spielbar waren. Besonders Gall trifft das, der eher als ein Anhängsel der Gruppe als ein vollwertiges Mitglied wirkt.

Im Grunde genommen ist fast jedes Spiel davon betroffen.
Tales of Eternia: Chat, Max
Tales of Vesperia: Repede
Tales of Berseria: Rokurou, Magilou

Aber es gibt auch Spiele, die die einzelnen Charaktere sehr gut integriert haben, sowohl in die Gruppe als auch in der Geschichte. Ein wortwörtlich glänzendes Beispiel ist Tales of Zestiria. Jeder, wirklich jeder, ist so integriert, dass es wirklich angenehm ist. Jeder hat seine Momente in der Geschichte. Und jeder wirkt auf seiner Art sympatisch. Tales of Zestiria ist ehrlich gesagt das einzige Spiel, wo ich jeden Protagonisten mag.

Der Nachfolger von Tales of Symphonia hat es meiner Meinung nach sehr gut mit der großen Gruppe geregelt. Es kommen nur zum Schluss die früheren Helden alle zusammen. Hin und wieder begleiten die einzelnen Helden die Gruppe. Ein kleines Problem habe ich trotzdem mit Presea, da sie erst sehr spät auftaucht.

Was ist eure Meinung zu diesem Thema?
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Liebster Endgegner

Wieder weniger eine Diskussion als mehr eine Meinungsangelegenheit, wobei hier natürlich auch gerne über Endbosse diskutiert werden darf! Also, wer ist euer allerliebster "Endbösewicht" (aus der Tales of-Reihe)? Und wen mögt ihr unter Umständen nicht so und warum? Das wär ja auch ganz interessant zu wissen?

Bei mir sähe es wohl folgendermaßen aus:
Mag ich: Shizel, Dhaos, Fodra-Königin, Gaius, Artorius
Sind okay: Mithos, Nereid, Widdershin, Duke, Richter, Van, Lambda, Maxwell, Bisley, Heldalf, Innominat
Eher nicht: Muzét, Chronos, Creed

Ich schätze, Muzét und Chronos als "Eher nicht" sollte ich erklären, bevor ich von Fans noch Haue bekomme. xD
Also, Muzét hat für mich einfach keinen Endgegner-Charakter. Sie war das Anhängsel von Gaius, was aber vollkommen in Ordnung war, da er dadurch einen angemessenen Bossgegner dargestellt hat. Außerdem hat es die Beziehung der beiden gefestigt, die im Xillia 2 ganz schön dargestellt ist.
Bei Chronos hingegen ... ich weiß, es gibt viele, die ihn mögen, aber ich konnte ihm eher wenig abgewinnen. Ich verstehe seine Motivation, mag aber einfach sein Verhalten nicht, und vor allem mischt er sich (als es so erscheint, als ob er verliert) sehr stark in Origins Prüfung ein, was in seiner Position nicht sein sollte. Hat was von Schummelei. xD
Creed war als Endgegner in Ordnung, aber man ist mittlerweile einfach "Besseres" gewöhnt als einen liebeskranken, gnadenlosen Menschenvernichter. (Ist im Grunde dasselbe wie Mithos, aber der hat es geschickter angestellt. xD)

Alle in der Kategorie "Sind okay" sind ... halt okay. Einige davon sind für mich einfach nicht "greifbar" genug. Sobald ein Endgegner irgendwie "gottgleich" dargestellt wird, denke ich mir immer: "Wieso verlierst du dann gegen die Helden, die einfach nur normale Menschen sind?" Das trifft häufig auf die Endgegner zu, die bereits mehrere Jahrhunderte alt sind, wie etwa Mithos , Nereid und Innominat, obwohl es bei allen natürlich noch andere Gründe gibt, weshalb ich sie nicht so toll finde wie die, ... die ich toll finde. Ihr wisst schon ...

Bis zu Xillia hätte ich mich nicht entscheiden können, wer jetzt mein "absoluter Liebelinsgendgegner" wäre. Bei Xillia ist dann ja Gaius hinzugekommen, der einfach alle Grenzen durchbrochen und mich sehr beeindruckt hat. Ich find ihn wirklich großartig. Und dann kam Berseria ...

Ich weiß nicht, ob ich Gaius oder Artorius besser finde, wenn ich ehrlich bin. Es ist schwierig, einen Charakter nur "als Charakter" zu bewerten, außerhalb des Spiels, aus dem er stammt. Im Gesamtpaket hat Artorius für mich persönlich einfach wesentlich mehr Glück gehabt, da ich Berseria deutlich, deutlich besser finde als Xillia.

Also, von mir aus darf es ruhig mehr von solchen Endgegnern wie Artorius und Gaius geben, die einfach nicht nur einen Grund für ihre Handlung haben, sondern tatsächlich auch ohne weiteres als "die Guten" angesehen werden können. Das bringt halt auch mehr "Zweifel" in den Spieler, ob er gerade tatsächlich das Richtige tut. Einen viertausendjährigen Genozid an Menschen aufhalten? Ja, selbstverständlich ist das gut! Aber zwei seit 2.000 Jahren getrennte Welten vereinen, wobei man in Kauf nimmt, dass die wenigen übriggebliebenen Geistern von den Menschen der einen Welt allein für deren Luxus sterben werden? ... ja, genau.
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Die richtig Bösen - Werden die echt gebraucht?

Viele Spiele der Tales of-Reihe haben Antagonisten, die einfach "nur böse" sind und selten einen ausgeprägten Hintergrund aufweisen. Gelegentlich kann man sich zwar einen (pseudo-)dramatischen Hintergrund hineindenken, der vielleicht ein wenig angekratzt wird, aber das wirkt dann immer ein wenig ... erzwungen. Man kann sagen, dass solche Antagonisten eher die Seltenheit darstellen, aber sie sind tatsächlich nicht nur (wie ich vorher dachte) in den älteren Spielen vertreten, sondern gern auch in neueren. Meint ihr, solche Antagonisten sind wirklich nötig? Antagonisten, die einfach nur böse sind, an denen ein Spieler seinen Hass ausleben kann und den man einfach nicht mögen kann? (Obwohl es ja immer mal wieder Leute geben soll, die das tun.)

Ich finde, es kommt auf das Gesamtbild des Spiels an. Ich denke, Tales of Vesperia wäre zum Beispiel auch ganz gut ohne Cumore und Ragou klargekommen, die ja wirklich einfach nur böse sind und nicht einmal Hintergrund haben. Die Korruption der kaiserlichen Ritter ist sehr gut durch Alexei allein dargestellt worden, der immerhin eine Geschichte hat. Dass Yuri die Cumore und Ragou getötet hat, wird im Spiel als "grausam" dargestellt, aber wenn wir ehrlich sind, ist das für uns als Spieler nur allzu verständlich. Ich denke, die beiden waren wirklich nur da, um Yuri anders darstellen zu können als die anderen Protagonisten, weil die Helden der meisten Spiele dazu tendieren, (namentliche) Gegner nicht einfach abzuschlachten. Yuri sollte einfach als "gnadenlos" dargestellt werden.

Ich finde es gut, wenn ein Spiel ohne solchen rein bösen Charaktere auskommt und dennoch eine Geschichte erzählt, in der für mich alle Sinn ergeben. Dies ist bei Berseria der Fall, wo es quasi keinen Antagonisten gibt, der keine Hintergrundgeschichte hat oder einfach nur böse ist. Dennoch ist die Geschichte in sich geschlossen und hat ein Ende, wo ich nicht den Kopf wegen der Entscheidung der Helden schütteln muss.

Wenn ein Spiel jedoch keine rein bösen Charaktere besitzt und die Helden durch ihre "richtigen" Entscheidungen irgendwie nur noch doof wirken, hätte man vielleicht doch den einen oder anderen bösen Charakter gebraucht. Für mich persönlich ist dies in Xillia der Fall, wo wieder keiner der Antagonisten wirklich einfach nur "böse" war (oder zumindest hatten sie einen Hintergrund, der es erklärt hat) und die letzte Entscheidung der Helden falsch erscheint, weil sie einfach nur ihren Kopf gegen die Antagonisten durchsetzen wollten und fertig.
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Berseria-Lieblinge

Es müssen ja nicht immer Theorien sein. :D Also, hier die Frage: Welche Charaktere sind eure Lieblinge in Berseria, und vor allem, wieso? Bitte beachtet, dass hier natürlich Spoiler-Alarm herrscht, denn wie will man einen Charakter denn ordentlich bewerten, wenn man ihn noch gar nicht richtig kennt. ;)

Von den Helden mag ich Velvet sehr gern. :) Ich find sie als Charakter einfach genial, weil sie sowohl diese harte und starrköpfige Seite hat als auch die großschwestlicher, liebevolle. Ihre Betroffenheit, wenn sie vom Verrat ihrer Familie erfährt, lässt sie wirklich "echt" erscheinen. Identifzieren kann ich mich mit ihr nicht so richtig, denn ihre Aggressivität geht das ein ums andere Mal ja doch zu weit, aber ihre Charakterentwicklung vom Prolog bis zum Epilog finde ich einfach großartig.

Eizen finde ich ebenfalls super. Allein, dass er zu den großen Verbindungsteilen zwischen Zestiria und Berseria gehört, macht ihn bereits zu etwas Wichtigem. Ich finde seine Beziehung zu Edna großartig, obwohl man Edna selbst noch nicht einmal besuchen kann, und finde es klug von Entwicklern gemacht, dass er nicht nur aus dieser Beziehung zu Edna besteht. Für mich hätte er jetzt nicht unbedingt Pirat sein müssen, da gibt es schon Cooleres, aber seine Persönlichkeit als "Überwacher", "Großer Bruder" und vor allem selbstbewusster Malak hat ihn doch schon geprägt.

Von den Helden mag ich Laphicet noch sehr gern, auch seine Charakterentwicklung ist toll dargestellt. Mich stört an ihm nur die unlogische Sache, dass er bei seiner Geburt bereits den Körper hatte, den er auch zehn Jahre später hatte. In Zestiria wird sehr eindeutig gesagt und sogar gezeigt, dass ein Seraph, wenn er aus einer menschlichen Seele entsteht, den Körper beibehält, den er als Mensch gehabt hatte. Sicherlich hätte Laphicet sich als Fötus schlecht darstellen lassen, aber es bricht halt die Logik.

Zuletzt muss ich mich als Artorius-Fan outen. :) Ich hab schon einiges mitbekommen, sowohl von absoluten Fans seines Charakters als auch von absoluten Hassern. Ich gehöre zu Ersteren. Natürlich bin ich mit ihm wie mit jedem anderen Charakter auch nicht zu 100 Prozent zufrieden, aber ich finde die Tatsache, dass der Endboss nun wirklich etwas mit der Heldin zu tun hat, dass er nun ihre Familie ist, ziemlich dramatisch. Auch wenn Artorius' Art zu handeln über die Stränge geschlagen hat, kann ich auch sein Ziel nachvollziehen, und finde einfach die Erklärung, wie aus Artorius Arthur wurde und dann wieder andersherum ziemlich überzeugend.
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Die Mayvins

Die Mayvins

Magikazam! Das sagte ein Mayvin einmal. Genauer gesagt: Magillanica Lou Mayvin, kurz Magilou.
Doch ist Magilou wirklich "die" Mayvin, von der alle anderen Mayvins in Tales of Zestiria abstammen?

Meine Antwort ist zweigeteilt.
In Tales of Zestiria the X berichtet eine Adelsfamilie von Velvet Crowe, die den damaligen Hirten in seinem Vorhaben besiegt hatte. Doch Velvet ist unter den Menschen, die 1,000 Jahre nach den Ereignissen aus Berseria Leben, völlig unbekannt (nebenbei genauso wie Artorius und all die anderen, abgesehen von Eizen, Zaveid, Edna, Atakk, Zenrus, Mogrim und Maotelus).
Wahrscheinlich haben die Malakhim (höchstwahrscheinlich die Vier Empyreer) gesagt, dass der Name des Herrschers des Unheils unbekannt bleiben muss. Da Magilou einen Eid abgeschlossen hat, der ihr eine längere Lebenserwartung als die eines Menschen gibt, und weil sie der Adelsfamilie gesagt hat, wer Velvet Crowe war, wurde sie mit einen Fluch belegt. Und zwar musste sie ab sofort die Geschichte Einödes aufschreiben. Tut sie dies nicht oder sagt sie gar den Namen eines Herrschers des Unheils oder sogar die Aufzeigung der Vergangenheit eines, wird sie sterben. Was dann auch höchstwahrscheinlich der Fall war.

Doch keiner (!) der Mayvins ist verwandt mit Magilou oder den anderen. Warum? Ich gehe davon aus, dass jemand unter bestimmten Bedingungen zu einem Mayvin wird. Diese Bedingungen sind:
*Erstens eine hohe Resonanz, damit man die Seraphim sehen kann
*Und zweitens muss derjenige ein Verbrechen begangen haben, welches so drastisch ist, dass die Vier Empyreer denjenigen den Fluch der Mayvins auflasten.
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Goff = Tiamat (Tales of Zestiria)

Es gibt da diesen Seraph, der in "Tales of Zestiria" erwähnt wird: Goff, der Wächter der Schmelztiegel der Bosheit und gleichzeitig ein Diener Hyanoas (also dem Herrscher des Windes). Ich muss gestehen, dass ich gehofft hatte, dass Goff in "Tales of Berseria" irgendwie thematisiert wird, obwohl er in Zestiria nur einmal erwähnt wurde, weil seine Position als Wächter der Schmelztiegel doch ziemlich wichtig ist. Das war nun leider nicht der Fall.

In Zestiria unterhalten die Helden sich über Goff und hoffen, dass er (wenn er in Heldalfs Fänge geraten ist) von ihm getötet und nicht gefangen genommen wurde, da er ansonsten drohen würde, zu einem Drachen zu werden. Goff wird in dieser Plauderei auch als männlicher Seraph bestätigt.

Nun hab ich mich seit jeher gefragt, aus welchem Grund der Bossgegner des Zwischenfinales (Tiamat) absolut namenlos bleibt. Unter Umständen ist er das gar nicht: Bevor Tiamat erscheint, wird ein männlicher Seraph offenbart, der von Heldalf in der Glefehd-Senke gefangen gehalten und der Bosheit ausgesetzt wird. Dieser Seraph erscheint äußerlich wie ein Wind-Seraph, und für einen solchen hätte ich nun auch Goff gehalten, da er ein Diener des Wind-Herrschers ist.

Ich denke, meine Theorie hat sich offenbart: Goff ist Tiamat. Ich möchte hoffen, dass dies wahr ist, weil es sowohl Tiamat als auch Goff etwas Hintergrund geben würde, was beiden Charakteren fehlt, obwohl sie wichtige Positionen einnehmen. Was meint ihr zu der Theorie?
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Hypothese wie der erste Seraph entstand

Ein neues Spiel, eine neue Rasse. Frage: Wie entstehen Seraphim? Jeder kennt das, es gibt wieder mal eine neue Rasse im Tales of-Universum und mal wieder keine Erklärung wie sie enstanden sind. Bei den Elementargeistern lieferte glücklicherweise Tales of Vesperia die Erklärung. Meine Hypothese beruht auf das Wissen um Elementargeister und um die Welt Derris-Kharlan und etwas um Terca Lumireis, sowie einen kleinen Teil des Wissens um die Seraphim. Ich lasse allerdings Aer Krene außenvor.
Allein die Tatsache, dass in der Welt von Tales of Zestiria zwar Mana existent ist, aber keine Elementargeister, lässt darauf schließen, dass die Seraphim in dieser Welt die Rolle der Geister übernommen haben und deshalb vor langer Zeit der Planet ohne Seraphim war. Im Klartext heißt das, dass es nicht die Welten sind, die man Aseria oder Rieze-Maxia bzw. Elympios nennt, sondern es wird sich dabei wahrscheinlich um die spätere Welt von, den zur Zeiten Aseria bekannten, Derris-Kharlan handeln. Zwar besitzt der Mana-Planet wenigstens einen einzigen Geist namens Norn, der der Baumgeist des dortigen Weltenbaumes ist, doch weitere Geister sind nicht bekannt. Wahrscheinlich hat Derris-Kharlan keine weiteren Geister, da ich in meiner Theorie davon ausgehe, dass damals alle Geister nach Aseria ausgewandert sind. Bevor ich allerdings darauf mehr eingehe, möchte ich für alle, die nicht wissen, wie Elementargeister entstehen, es mal erläutern. Dank Tales of Vesperia weiß man es glücklicherweise.
(Um einen Elementargeist zu erschaffen, gibt es zwei Möglichkeiten. Man benötigt entweder drei wesentliche "Sachen", ein Apatheia, die Überreste oder auch bekannt als die Seele eines Entelexeia, einen geeigneten Ort, z.B. die Eisklingen von Zopheir, und das Kind des Vollmondes, in diesem Fall war es Estellise Sidos Heurassein. Wobei das Entelexeia sehr viel Aer gespeichert haben musste, bevor es zum Apatheia wurde. Man kann auch Geister erschaffen in dem man vier Geister verwendet und das gesamte Aer des Planeten mit Hilfe von Dein Nomos in Mana umwandelt. Allerdings bräuchte man für dieses Unterfangen viele Blastias, die zermahlende Apatheias sind. Die letzte Möglichkeit ist nur eine gekürzte Fassung.)
Zurück zur Hypothese. Um Seraphim zu erschaffen, bräuchte man erst einmal einen Anhaltspunkt. In meinen Fall ist das eine Krise auf Derris-Kharlan. Diese Krise lässt sich auf einen Krieg zurückführen, den die zwei Königreiche Palast Gudora und Palast Seduyma angefangen haben. Da einer der beiden Königreiche eine Mana-Kanone einsetzte, vertrocknete schließlich der Weltenbaum. Durch Dhaos, den sie nach Aseria geschickt haben um einen Mana-Keim zu bekommen, erfuhren sie, dass fast alles Leben von Aseria unabhängig vom Mana ist. Warum? Die Vermutung liegt nahe, dass Dhaos einen Cruxis-Kristall besitzt und aus etwas abwegigen Annahmen meinerseits, dass seine Leute den Cruxis-Kristall untersucht haben und so auf das eingeschlossene Bewusstsein von Dhaos gestoßen sind. Daraus entnahmen sie, dass Aseria eine Welt ist, die ohne Mana leben kann. Was hat das allerdings mit Seraphim zu tun?
Ich stelle mir da erst einmal eine Hypothese auf.
Die intelligenten Lebensformen von Derris-Kharlan, also Menschen, Zwerge und Halbelfen, wollten unbedingt auch unabhängig vom Mana werden. Hier kommt wieder Norn im Spiel. Sie sah es ein, dass es auf dem Planeten eine Mana-Revolution benötigte und schrieb dadurch das Welt-Gesetz um. Doch ohne Geister würde das Mana außer Kontrolle geraten und sich wahrscheinlich zurück in Aer verwandeln. Also kamen die intelligenten Lebewesen darauf, dass sie einen Ersatz für Geister bräuchten. Doch wie einen Geist erschaffen ohne Apatheia? Wahrscheinlich gingen sie davon aus, dass man dafür einen Cruxis-Kristall benötigte und dieser trug Dhaos. Sie benutzten irgendeine Formel und konverstierten das Bewusstsein von ihm und vermutlich auch ein paar andere zu einem geisterähnlichen Zustand. Wie ich dazu kam? Rita Mordio erwähnte einmal in einer Nebenaufgabe, dass es Blastias gäbe, die ohne Aer funktionieren. Da ich davon ausgehe, dass Apatheia und Cruxis-Kristalle bzw. Exspheres sich stark ähneln, denke ich, dass sie Expheres meinte.
Stellt sich nur noch die Frage, warum normale Menschen Seraphim nicht sehen können. Da sich Seraphim und Elementargeister nur ähneln, aber doch verschieden sind, besteht die Theorie, dass die Menschen mit Resonanz als Vorfahren Halbelfen hatten, da Halbelfen Mana spüren können. Halbelfen und Menschen mit Elfenblut sind, zur Zeiten von Tales of Symphonia, in der Lage Geister zu beschwören. (In Tales of Phantasia ändert sich das zwar, aber das lasse ich außenvor, weil sich die Geister bzw. das Mana durch Magitechnologie fast am Ende waren und man Geister mit Hilfe von Ringen beschwören konnte)
Fehlt also nur noch ein Name für die neue Rasse.
Aufgrund dessen, dass auf dem Mana-Planeten früher einmal nur Engel wohnten und deren Vorgesetzten die vier Seraphs waren, haben sich die intelligenten Lebensformen entschlossen einen einzelnen dieser Wesen Seraph zu nennen. Im Laufe der Zeit kam man dann schließlich zu den Namen Seraphim.
So das war meine Hypothese, wie der erste Seraph bzw. die ersten Seraphim enstanden sind.
Nächstes Mal versuche ich mich mit der Entstehung der Menschen auf Aseria zu befassen.
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